
Ziest – alte Heilpflanze zwischen
Schutzritualen und keltischer Pflanzenkunde
Vom Ziest und den ziestartigen Gewächsen dürfte es weltweit an die 200 Arten geben. Die Blüten des Ziests erscheinen meist rosa bis purpurfarben.
Alle Arten dieser Pflanzengruppe dienen Insekten, Schmetterlingen und Bienen als Nahrung.
Im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ wachsen in der Heilerde vom
Kompost des Heilgartens neben dem Stachys officinalis, Stachys germanica und der Stachys byzantina.

Waldpflanzen und schattige Laubwälder
In schattigen Laubwäldern, wo Eiche Buche, Birke, Weide, Haselstrauch und Nussbaum ein dichtes Blätterdach bilden, findet sich der eher unangenehm riechende
Stachys sylvatica.
Feuchtgebiete und sumpfige Naturstandorte
An feuchten Orten, wo Springkraut, Gilbweiderich, Farn, Mädesüß und Zinnkraut wachsen, gedeiht die Pflanze, die bis zu einem Meter hoch werden kann.
Heil-Ziest spirituelle Bedeutung
Die Pflanze hat eine umfassende Heilwirkung. Sie gilt als blutstillend, adstringierend, schleimlösend und wurde bei Schwächezuständen und Durchfall gegeben.
Blutstillend wirken auch Beinwell, Breitwegerich, Johanniskraut und die Blüten des Holunders.
Keimhemmende Substanzen finden sich außerdem in Knoblauch, Eukalyptus, Myrte, Kuhschelle, Ringelblume, Thymian und Vogelmiere.
Alte Kräuterweisheit und keltische Pflanzenmythen
Die Kelten nannten die Pflanze „Betonga“, weil sie „den Kopf gut macht“.
Bereits in der Antike war das Heilkraut bekannt: „Verkaufe deinen Mantel und kaufe Ziest dafür“.
Plinius schrieb: „Wenn Ziestwein und Ziestessig im Haus vorhanden ist, kann es kein Unglück mehr treffen.“ Bereits in alten Kloster- und Bauerngärten wurde der Ziest als Heilpflanze gepflegt.
Ziest – Räucherkräuter und überlieferte Schutzrituale
Die Räucherpflanze galt als Schutzkraut gegen Streit und negative Einflüsse.
Sie wurde bei Schutzritualen verwendet und diente der Reinigung von Räumen.
Im Schamanenzentrum Wien wird seine Kraft zum Räuchern genutzt – unter anderem bei der
Schamanischen Ausbildung, bei Spirituelles Heilen – Heilschamanismus“ und bei schamanischen Reisen. Verwendet wird er bei Terminen und bei derschamanischer Beratung.
Stachys- Arten wachsen im Heilgarten von
„Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ und der „Shamanic Clinic Europe“
Ritualpflanzen zwischen Schutz und Reinigung
Diese Reinigungen, bei denen auch Salbei, Wacholder und Zypresse verwendet werden, sollen Anhaftungen lösen und den Kontakt mit dem Hohen Selbst erleichtern.
Ziest – alte Schutzpflanzen und verborgene Hausrituale
In Österreich und Deutschland wurde das Kraut, als Abwehr gegen negative Einflüsse unter der
Türschwelle vergraben.
Beschreikräuter und alte Pflanzenmagie
Die Herzpflanze zählt zu den Beschreikräutern wie Gauchheil, Dost, Johanniskraut, Wermut, Engelwurz, Brennnessel, Knoblauch, Ehrenpreis, Beifuß und Baldrian.
Geisterabwehrende Pflanzen der Volksheilkunde
Als geisterabwehrend galten neben auch Johanniskraut, Eisenkraut, Enzian, Mistel, Distel, Weißdorn, Brennnessel und Beifuss.
Räucherkräuter und alte Schutzpflanzen
Zu den traditionellen Schutz- und Räucherkräutern zählen neben Ziest Harz der Fichte, Myrrhe, Abendländischer Lebensbaum, Sumpfporst, Weißer Germer, Tabak und Zistrose.
Viele dieser Pflanzen spielten in Volksmedizin, Ritualen und alter Pflanzenmagie eine bedeutende Rolle.
Der Ziest verbindet alte Heilpflanzenkunde, schützende Räuchertraditionen und die stille Kraft europäischer Wald- und Ritualpflanzen mit lebendiger Naturspiritualität.
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