Gauchheil

Der Gachheil ist ein Unkraut, das auf dem Feld wächst
Anagallis arvensis, ,Primelgewächse, Primulaceae

Gauchheil – unscheinbares Ackergewächs zwischen
Wandel und Warnung

Gauchheil Pflanze auf Ackerboden
Anagallis monellii

Der Gauchheil wächst als kleine Pflanze, wie ein Unkraut auch auf Feldern und liebt lehmigen Boden. Gauchheil blüht von Frühling bis Herbst. Er bevorzugt lehmige, nährstoffreiche Ackerböden.

Das Wetterkraut hat die Besonderheit, dass seine Kapsel sich mit einem Deckel öffnet.
Die Blüten  sind zumeist scharlachrot und er wird leicht mit der Vogelmiere verwechselt.
Diese kleinen Ackerkräuter sind wie: Bärlauch, Brennnessel, Gundermann, Giersch, Kamille, Gänseblümchen und Hirtentäschl bienenfreundliche Pflanzen.

Acker-Gauchheil und die Veränderung der Böden

Neben der schwerwiegenden Verseuchung unserer Ackerböden und durch die Bodendegeneration durch schwere Maschinen verschwindet auch der Gauchheil von unseren Feldern. Es verschwinden nicht nur die sogenannten Ackerunkräuter, auch Kriechtierchen, Würmer und Mikroorganismen die für Bodengesundheit sorgen, gehen verloren.
Zum Glück gibt es bereits Menschen, Initiativen, die biologische Landwirtschaft und die Demeter Höfe,
die Böden neu aufbauen und Pflanzen und Tiere achten und nicht vernichten!

Wildkraut im lebendigen Gartenraum

Regina Hruska: „Im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ und der
„Shamanic Clinic Europe“, wächst neben der Nebelpflanze: Schlüsselblume, Gilbweiderich und Veilchen. Dem Acker-Gauchheil ist es wie Moosen und Farnen möglich, Feuchtigkeit über den Nebel aufzunehmen.

Blauer Gauchheil und seine Erscheinung

Er siedelt sich gerne in Getreidefeldern an, doch ist er im Gegensatz zum Acker – Gauchheil selten anzutreffen. Wir finden ihn dort, wo Weizen, Hafer, Roggen und andere Getreidearten angebaut werden. Wirklich sichtbar wird er erst, wenn die Getreidefelder abgeerntet sind. Dann streckt er seinen schönen blauen Blüten der Sonne entgegen.

Anagallis und die Bedeutung der „Unkräuter“

Die Anwendung in der Volksmedizin ist seit Dioskurides und Phurus (1. Jhdt. n. Chr.) bekannt.
„Das Wildkraut wirkt schmerzlindernd, hilft bei Zahnschmerzen und Nasenschleim.
Hilft gegen Warzen, Steinleiden, Epilepsie und Verstopfung.“
Der Gauchheil ist scharf giftig!

Gauchheil in der Selbstversorgung

Das Feldkraut ist keine klassische Pflanze der Selbstversorgung, zeigt jedoch die Bedeutung der sogenannten Beikräuter für gesunde Böden und lebendige Ökosysteme.

Er erinnert daran, wie wichtig Vielfalt im Garten und in der Landschaft ist.

Das Wetterkraut zeigt uns, dass selbst unscheinbare Pflanzen eine wichtige Rolle im Gleichgewicht der Natur spielen.

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