Weissdorn

CARTAEGUS OXYACANTHA

Familie Rosengewächse, Rosaceae

Der Weissdorn ist ein kleiner Baum mit hartem Holz und dornigen Zweigen. Er besiedelt Waldränder, steinige Berghänge und Hecken. Er bevorzugt mäßig feuchte und eher wärmere Gegenden. Schlehdorn und Rose liebt er als Nachbarn. Im Frühjahr ist er eine Bienenweide sein schwerer betäubender Duft zieht Bienen und viele Insektenarten an und im Herbst dient die Fülle seiner Beeren den Käfern und Vögeln. Die Rosenfamilie, zu der er sich zählt, ragt hervor durch prächtig blühende Pflanzen, durch eine große Anzahl unserer Obstbäume wie Apfelbaum Birnbaum Esche (Eberesche) Quitte Holzapfel und umfasst Himbeere Brombeere Nelkenwurz Silberdistel Mädesüß Frauenmantel Odermennig Witwenblume Hagebutte Kirschlorbeer Weinrose und Rose

Der Hagedorn, so sein alter heidnischer Name wächst seit Jahrhunderten, seit der Zeit der Kelten und Germanen gerne in Hecken. Für die Menschen, für Schamaninnen und Schamanen in vorchristlicher Zeit, war er nicht nur wegen seinen Heilkräften eine heilige Pflanze. Er galt als Baum der Weisheit, in dem die Feen wohnten und die Menschen brachten Baum und Wesenheit Opfergaben dar. Regina Hruska „Feen sind den meisten Menschen heute nicht mehr bekannt, sie haben sich schon seit langer Zeit aus der Menschenwelt zurückgezogen. Anstelle der Verbindung mit den Geistern der Natur entstand die heutige Massenpsychologie gemeinsam mit der Zerstörung der Natur durch den Menschen, durch Klimawandel und Kriege. Feen sind gegenwärtig, arbeiten wie wir im schamanischen Zentrum am Frieden Auch wenn die Menschen sie nicht mehr wahrnehmen und den Kontakt zu ihnen verloren haben und ihre Naturplätze zerstören. Heute braucht es eine intensive Wahrnehmungsschulung allein schon um ihre besonderen Plätze in der Natur aufzuspüren. Das heißt noch lange nicht ihnen zu begegnen.“

Der Weissdorn wächst heute an Orten, wo sich der Genius Loci manifestiert, wie hier im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ und in der „Shamanic – Clinic – Europe“ wo in den Seminarzentren Seminare stattfinden und Menschen Termine und Einzelberatung in Anspruch nehmen.

Die Hecken dienten nicht nur als Begrenzung, sie waren auch Schutzwall, eine magische Grenze und die Menschen waren überzeugt, dass Dämonen böse Geister und übel wollende Krankheitsgeister an seinen Dornen hängen bleiben. Gepflanzt wurden auch Weinrose Berberitze Hagebutte Brombeere Himbeere Sanddorn Akazie wilder Apfelbaum wilder Birnbaum Essigrose Stechpalme  Seit über 200 Jahren ist seine positive Heilkraft wieder bekannt und seine Blätter, Blüten und Früchte fehlen in keinem Herzrezept.
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Heilwirkungen Blüten und Blätter werden im April und Mai und Mai, Früchte werden im Oktober geerntet. Der Heckendorn aktiviert die zentralen Lebenskräfte im Herzbereich, verbessert die Koronardurchblutung und den Stoffwechsel. Die Weissdornbeere ist eines der wertvollsten Heilmittel für das Herz- und Gefäßsystem Sie kräftigt die Kontraktionsfähigkeit des Herzmuskels, während sie gleichzeitig die Herzranzgefäße erweitert. Sie kann bei den meisten Kreislaufbeschwerden angewendet werden, denn sie wirkt amphoterisch, das heißt sie entspannt oder stimuliert das Herz je nach Bedarf und normalisiert die Herzfunktion. Senkt hohen Blutdruck und gleicht niederen Blutdruck aus. Pulsunregelmäßigkeit, Blutdruckschwankungen, Herzrhythmusstörungen, Beklemmung in der Herzgegend, Erschöpfungszustände, Nervosität, Altersherz, Herzinsuffizienz. Im Sommer bei Müdigkeit und Kreislaufschwäche.
Traditionelle Heilpflanzen für das Kreislaufsystem sind auch Herzgespann Königin der Nacht Wolfstrapp Maiglöckchen Roter Fingerhut Bilsenkraut Weisser Germer Tabak Adonisröschen Goldlack Meerzwiebel Oleander Ginster Salbei Lavendel Löwenzahn Mistel Kastanie Blüten der Linde Hopfen Kuhschelle Zitronenmelisse Baldrian Schöllkraut Minze Mariendistel Rose
Unter diesen Heilpflanzen befinden sich auch tödlich giftige Heilpflanzen. Fragen sie ihren Arzt, welche dieser Heilpflanzen sie bei Bedarf unterstützen können.

Weissdorn wirkt belebend und dient zur Vorbeugung bei Überforderungen und bei Stresserkrankungen. Weissdorn bündelt die Lebenskräfte und sorgt bei seelischen Problemen für Schlaf. Bei Übergewicht hat er entwässernde Wirkung.
Alle Teezubereitungen können mit der Lichtspeise Honig gesüßt werden. Tee für allgemeine Stärkung: Blüten und Blätter mit ¼ Liter heißem Wasser überbrühen, 20 Minuten ziehen lassen. 2 bis 3 Tassen täglich. Mit Honig süßen. Tee bei Herzschwäche: 2 T Weißdornbeeren 1 T Herzgespann 1 T Maiglöckchen 10 Minuten ziehen lassen. 2 bis 3 Tassen täglich. Tee bei Angina pectoris: 3 T Weißdornbeeren 2 T Herzgespann 2 T Blüten der Linde 1 T Maiglöckchen 10 Minuten ziehen lassen. 2 bis 3 Tassen täglich. Tee bei hohem Blutdruck: 2 T Weißdornbeeren 2 T Blüten der Linde 2 T Schafgarbe 1 T Mistel 10 Minuten ziehen lassen, 2 bis 3 Tassen täglich. Tee bei niederem Blutdruck: 1 T Ginster 1 T Weißdornbeeren 1 T Kolanuss, 10 Minuten ziehen lassen, 2 bis 3 Tassen täglich. Süßen sie diese Tees mit Honig von heimischen Imkern!
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