
Essigrose – wilde Schönheit zwischen Licht,
Duft und Heilkraft
Die Essigrose wächst wild und liebt lichte Laubwälder. Wo Buche, Eiche, Haselstrauch, Birke,
Akazie, Ahorn, Holunder und Hartriegel wachsen. Auch auf trockenen Wiesen ist sie zu finden.
Die Essigrose blüht meist im späten Frühling bis Frühsommer.
Blüten werden zur Blütezeit gesammelt, Hagebutten im Herbst.
„Siehe, die Rosen im Garten öffnen sich alle dem Licht, meine Seele, zögere nicht“,
ein Zitat von Mathias Claudius, 1740 – 1815.
Essigrose im lebendigen Gartenraum
Im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ und der „Shamanic Clinic Europe“ wächst sie neben dem Birnbaum, Apfelbaum und Kirschbaum.
Ebenso in der Hecke zwischen Kirschlorbeer, Weißdorn, Jasminbaum und Eibe.
Sie bereichert den Heilgarten und Menschen, die im Schamanenzentrum Wien
Seminare, Termine und schamanische Behandlung in Anspruch nehmen.

Essigrose als Wildrose in Gemeinschaft
Regina Hruska: „Wir haben sie auch in den Bergen bei Seminare (n) in der schamanischen Ausbildung angetroffen“.
In der Landschaft steht sie selten alleine, sie ist immer in Begleitung von wildwachsenden Büschen,
von Berberitze, Rote Heckenkirsche, Brombeere, Himbeere, Sanddorn, Schlehdorn, Ginster, Liguster und Weißdorn
Seit Jahrhunderten wird sie auch in Gärten kultiviert.
Wildrosen sind nicht gekreuzte Gattungen und man erkennt sie daran, dass sie nicht gefüllt sind, 5 Petale haben, viele Staubgefäße und sich die Blüten zur Hagebutte entwickeln.

Essigrose – Duft, Herz und spirituelle Kraft
Neben Anmut und Lebensfülle bringt sie Heilkraft und war und ist ein Ingredienz bei der Herstellung von Parfums.
Die Herzpflanze ist ein Bestandteil von Rosenölen, Rosenwasser und Rosenessig.
Diese strauchartige, pflegeleichte Wildrose ist schon seit babylonischer Zeit bekannt.
Um 800 empfahl Karl der Große den Anbau von Wildrosen, auch die „Rosa gallica“, die Apotheker Rose
Man nutze das Destillat zur Augenspülung von Wunden.

Essigrose in der Heiltradition
Es wird angenommen, dass die Kunst der Destillation aus Persien stammt.
Hildegard von Bingen empfahl das Auflegen der Blätter bei Jähzorn und triefenden Augen.
Sie empfahl in Salben Salbei hineinzumischen und diese bei Krämpfen und Lähmungen zu verwenden.
Apothekerrose als Heilpflanze
Die Blätter werden im Sommer gesammelt, sie enthalten ätherische Öle, Gerbstoffe, Gerbsäure, Geraniol, Saponine.
Sie wirkt adstringierend, blutstillend, nervenstärkend. Bei Herzbeschwerden, Kopfschmerzen, Lungenleiden. Heilung im Mund- und Rachenraum.
Nervenstärkend sind auch die Heilpflanzen: Hafer, Gundermann, Kamille, Lavendel, Zitronenmelisse, Zitronenverbene, Rosmarin, Thymian, Wermut, Römische Kamille, Schöllkraut, Minzen, Salbei und Mohn.
Blüten vom Holunder Weißdorn und von Linde.
Heckenrose als Lebensraum
Bienen und viele Insektenarten sind in ihren Blüten anzutreffen, die Hagebutte (n) dienen als Futter.
Die dichten, verholzten, stacheligen Zweige bieten vielen Tieren Unterschlupf.
Essigrose in der Selbstversorgung
Die Essigrose ist eine wertvolle Pflanze für die Selbstversorgung, da sie vielseitig nutzbar ist und sowohl für Heilzwecke als auch für natürliche Pflegeprodukte verwendet werden kann.
Sie verbindet Duft, Nahrung und Heilwirkung in einer ursprünglichen Wildpflanze.
Die Essigrose erinnert uns daran, dass Schönheit, Heilkraft und natürliche Fülle in der Einfachheit der wilden Pflanzenwelt liegen.
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