Liguster

Der Liguster ist eine Heckenpflanze.
Ligustrum vulgare, Familie, Ölbaumgewächse, Oleaceae

Liguster – Heckenpflanze, Schutz und Lebensraum

Liguster als heimischer Strauch

Der Liguster ist ein Ölbaumgewächs, das auch Beinholz, Bocksbeere,Teufelsbeere genannt wird.
Er ist im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ eine Heckenpflanze.

Wuchs und Standort im Schatten der großen Bäume

Er zählt zu den schattenliebenden Pflanzen, ähnlich wie die Eibe eignet er sich als Unterwuchs unter größeren Bäumen.
Wie er zum Beispiel für Buche, Eiche, Birke, Fichte, Tanne, Kiefer und Esche geeignet ist.
Zu den Unterwuchs – Sträuchern und Heckenpflanzen zählen wir unter anderem: Hartriegel, Brombeere,
Efeu, Flieder, Wilder Wein, Himbeere, Kirschlorbeer, Buchsbaum, Ilex, Stechpalme, Hopfen, Berberitze, Hagebutte und Eukalyptus.

Der Liguster ist in ganz Europa verbreitet.
Ligusterblüten – duftend und reich an Nektar

Er wächst auch gerne an Waldrändern wie zum Beispiel Holunder, Jasminbaum, Weißdorn, Haselstrauch, Schlehdorn, Sanddorn, Rote Heckenkirsche, Kornelkirsche, Pfaffenkapperl und Felsbirne.

Liguster im Heilgarten

Regina Hruska: „In allen Ökosystemen stehen Lebewesen in direkter und indirekter Verbindung.
Nahrungsketten und Nahrungsnetzwerke stehen zueinander in Wechselwirkung.
Es ist allen Menschen zu danken, die sich für Biodiversität Waldpflege, Bodengesundheit, Verjüngung der Wälder, Baumartenwahl, Waldschutz einsetzen.“

Der Liguster ist Nahrungsquelle für Bienen und Vögel.
Blätter – fest und grün

Blütenfülle und stille Anziehung für Insekten

Er hat seine Verbreitung in ganz Europa und seine Höhe kann bis zu 5 Meter betragen.
Seine Blätter sind lederartig und seine Blüten sind weiß und klein. Seine schwarzen Beeren sind etwas größer als eine Erbse und werden ab September reif.
Die Blüten des Strauches sind im Frühjahr beste Nektarquelle für Bienen und Insekten.

Nahrung für Vögel im Herbst

 Im Herbst werden seine Beeren zu einer wichtigen Nahrungsquelle für Wildvögel.

Liguster als Heckenpflanze

Er braucht wenig Pflege und die Schamanin und der Schamane im
Schamanenzentrum Wien düngen ihn im Herbst mit dem Kompost des Heilgartens und schneiden ihn gegebenenfalls zurück.

Traditionelle Nutzung und handwerkliche Bedeutung

Von unseren Ahnen wurden die sehr biegsamen Zweige des Ligusters gemeinsam mit den Zweigen vom Haselstrauch zum Flechten von Körben verwendet.
Die gesponnene Wolle von Tieren wurde mit der Rinde des Ligusters gelb gefärbt.

Der Liguster ist in allen Teilen giftig.
Schwarze Beeren – Nahrung für Vögel

Liguster giftig – wichtige Hinweise

In allen seinen Teilen giftig.  Vergiftungserscheinungen sind Erbrechen, Durchfall und Kreislauflähmung.

Anwendung in der homöopathischen Pflanzenkunde

In der homöopathischen Medizin dient der Strauch zur Herstellung von Mundwasser und das Ligusteröl hat sich bei der Behandlung von Cellulitis bewährt.
Keine Selbstmedikation! Fragen sie ihren Arzt!

Liguster Bedeutung im Heilgarten

Liguster ist in der Hecke des Heilgartens im Schamanenzentrum Wien gepflanzt.
Sie schützt Teilnehmer der Ausbildung „Spirituelles Heilen – Heilschamanismus“ und jene die schamanische Seminare in Anspruch nehmen.
Auch Menschen, die schamanische Beratung und verschiedene Termine wahrnehmen.

Einordnung in Natur und Lebensraum

Der Liguster spielt in der Selbstversorgung keine direkte Rolle, ist jedoch als Lebensraum für Tiere ökologisch wertvoll.

Der Liguster schafft Schutz und Verbindung – eine stille Pflanze, die Räume hält und Leben ermöglicht.

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