Esche

Die Esche ist ein schnellwüchsiger Baum.
Fraxinus excelsior, Familie Ölbaumgewächse, Oleaceae

Esche – Weltenbaum und Heilbaum der nördlichen Wälder

Esche – Weltenbaum der nördlichen Wälder

Die Esche gehört zu den alten Bäumen der europäischen Waldlandschaften. In Mythologie, Heilkunde und Handwerk spielte sie über Jahrtausende eine bedeutende Rolle.

Die Esche, ein schnell wachsender Baum der nördlichen gemäßigten Zone, wächst auf vielen Böden.
Bis jetzt glaubte man, er vertrage auch  Luftverschmutzung, physiologischen Stress durch den  Klimawandel Schädigung der Feuchtgebiete, globales Waldsterben, intensive Landwirtschaft usw. gut.

Esche im Verbund der Waldlandschaft

Eschen wachsen häufig gemeinsam mit Eiche, Buche, Ahorn, Linde und Eberesche. In feuchteren Mischwäldern, an Flussufern und Waldrändern prägten sie lange Zeit das Bild vieler europäischer Wälder.

Eschen sind durch Pilzbefall bedroht.
Pilz am Eschenstamm – Zeichen einer geschwächten Esche

Esche im Wandel der Wälder

Seit dem schnell fortschreitenden „Eschentriebsterben“, das durch einen eingeschleppten Pilz verursacht wurde, sind viele der Eschen bedroht.
Die Fichte erlebt das Wüten des Borkenkäfers, die Eschen leiden unter einer gefährlichen Pilzinfektion.
Dieser Pilz verbreitet sich rasch, dringt über den Stamm in die Äste vor und vernichtet die Triebe.
Insgesamt wird der Baum geschwächt.

Alle Eschenwälder sind wie die Fichtenwälder bedroht.
Diese gravierende Veränderung im Ökosystem ist eine Tragödie. Forscher setzen mittlerweile in Saatgutplantagen alles daran resistente Bäume zu züchten und eine Zuchtbasis der Klone aufzubauen.

Eschenblätter sind Futter für Tiere.
Hoher Eschenbaum am Waldrand

Eschenholz und seine Bedeutung

Das Holz wird seit der Bronze- und Eisenzeit für Speere, Schildgriffe und Werkzeuge verwendet.
In der Bronzezeit, eine intensive Zeit der Sonnenverehrung, tauschten Menschen das Holz der Eibe gegen das Holz des Lichtbaumes. Der Weltenbaum aber blieb in diesen Jahrtausenden die Eibe
Von der Jungsteinzeit bis heute sind die Blätter Tierfutter.

 

Die Esche blüht im Frühling.
Blüte der Esche im Frühling

Esche im Heilgarten des Schamanenzentrums

Die Esche im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“, im Besonderen die Blumen – Esche (Fraxinus ornus), zählt zu den Bienenfutterbäumen

Teilnehmer der Seminare und Menschen, die in
„Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ Termine und schamanische Behandlung in Anspruch nehmen, begegnen ihr im Schamanenzentrum Wien.

Ahnenbaum in der antiken Mythologie

In der Antike war sie der Baum des Meeresgottes Poseidon und der Wolken- und Seenymphen.
Im Norden waren die Bäume den „Wettermachergöttern“ verbunden, zum Beispiel dem irischen Gott Nuadu, der bis ins 5. Jahrhundert seinen Heiltempel an den Ufern des Flusses Severn hatte.

Die Esche, ein Weltenbaum in der nordischen Tradition.
Hohe Esche im lichten Mischwald

Weltenbaum der nordischen Tradition

Schamanin und Schamanen die heute in der
„Shamanic Clinic Europe“ in der Schamanenausbildung ausgebildet werden, geben diesen Ahnenkräften, die mit Eschenzweigen Regenzeremonien veranstalteten, ihren Respekt.

Speerbaum – Bedeutung bei den Kelten

Gwydon, der oberste walisische Druide, ein Schüler des weisen Math, benützte einen Druidenstab aus Eschenholz.
Belege dafür, dass die nordische Schamanin und Schamanen Eschenstäbe zu ihren Attributen zählten finden sich in archäologischen Ausgrabungen des ersten Jahrhunderts auf der Insel Anglesey.
In der Dichtung des Barden Taliesin „Krieg der Bäume“, sind Eschen als härteste Kämpfer beschrieben.

Fraxinus als Kraftbaum

Im kollektiven Unbewussten steht der Baum nicht von ungefähr als Archetyp. Baummythen stehen in den Mythologien an der Wiege des Menschen.

Weltenbaum Germanen

Im nordischen Mythos sind es Ask und Embla, Ulme und Esche. Der germanische Wortstamm „ask“ bedeutet auch Speer.
Wikinger bezeichneten sich selbst als „Askemanen“, nach Speer und Esche.

Die Mythen des nordamerikanischen Indianerstammes der Algonkin erzählen, dass der Schöpfer der Welt einen Eschenpfeil in eine Tanne schoss, aus der die Menschen hervorgingen.

Eschenblätter haben Heilwirkungen.
Gefiederte Blätter der Gemeinen Esche

Esche Heilwirkung

Eschenblätter-Tee

Seit dem 4. Jahrhundert vor Christus werden die getrockneten Blätter bei Rheumatismus gegeben.
Hildegard von Bingen weist im 12. Jahrhundert auf die Eschenblätter hin.
Sie empfahl bei der Herstellung von Hafer – Bier anstelle vom Hopfen die Blätter der Esche.
Die Inhaltsstoffe der Blätter sind harntreibend und
regen die Verdauung an.
Traditionell werden bei Rheumatismus bis heute die Heilpflanzen: Bitter – Klee, Ampfer, Brennnessel, Engelwurz, Ingwer, Löwenzahn, Schafgarbe, Wacholder, Iris, Immergrün, Yamswurzel, Pappel ,Römische Kamille, Ginster und Lavendel gegeben.

Sie werden wie die Blätter der Birke bis heute zur Entgiftung des Körpers im Frühjahr genutzt, gemeinsam mit: Löwenzahn, Brennnessel, Giersch, Scharbockskraut, Knoblauchsrauke, Ampfer.

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