Esche

FRAXINUS EXCELSIOR

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Familie Ölbaumgewächse, Oleaceae

Ein schnell wachsender Baum der nördlichen gemäßigten Zone, der auf beinahe jedem Boden wächst und bis jetzt glaubte man, er vertrage auch  Luftverschmutzung, physiologischen Stress durch den  Klimawandel Schädigung der Feuchtgebiete, globales Waldsterben, intensive Landwirtschaft usw. gut.

Seit dem schnell fortschreitenden „Eschentriebsterben“, das durch einen eingeschleppten Pilz verursacht wurde, sind viele der Eschen bedroht. Die Fichte erlebt das Wüten des Borkenkäfers, die Eschen leiden unter einer gefährlichen Pilzinfektion. Dieser Pilz verbreitet sich rasch, dringt über den Stamm in die Äste vor und vernichtet die Triebe. Insgesamt wird der Baum geschwächt. Alle Eschenwälder sind wie die Fichtenwälder bedroht. Diese gravierende Veränderung im Ökosystem ist eine Tragödie. Forscher setzen mittlerweile in Saatgutplantagen alles daran resistente Eschen zu züchten und eine Zuchtbasis der Klone aufzubauen.

Regina Hruska Schamanin Wien „Das Eschensterben hat zumindest kurzfristig Menschen dazu gebracht, die Irrtümer der industriellen Wachstumsgesellschaften zu hinterfragen und die wechselseitige Bedingtheit allen Lebens zu erkennen. Aber erkennen und dann die Wellen biologischer Vernichtungen, rasantes Artensterben das zum Zusammenbruch der Ökosysteme führt zu verdrängen kann nicht unsere Haltung sein. Spiritualität und im Besonderen der Heilschamanismus setzt sich für die Schöpfung ein. Denn, so wie wir es im Neoschamanismus erleben, kann eine Nachfolge der Ahnen nicht bedeuten, die Erde ein wenig zu betrommeln und gleichzeitig den Kopf vor dem Ökozid in den Sand zu stecken“.

Das Holz wird seit der Bronze- und Eisenzeit für Speere, Schildgriffe und Werkzeuge verwendet. In der Bronzezeit, eine intensive Zeit der Sonnenverehrung, tauschten Menschen das Holz der Eibe gegen das Holz des Lichtbaumes. Der Weltenbaum aber blieb in diesen Jahrtausenden die Eibe Von der Jungsteinzeit bis heute sind die Blätter der Esche Tierfutter Sei es für Wildtiere oder für Schafe Ziegen und Rinder Viele Bäuerinnen und Bauern kehren heute zur traditionellen Viehzucht zurück.

Die Esche im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“, im Besonderen die Blumen – Esche (Fraxinus ornus), zählt neben Ahorn Kirschbaum Apfelbaum Quitte Holzapfel Birnbaum Weide Pappel Linde Kastanie Fichte Tanne Eiche Palmkätzchenbaum Mandelbaum Rote Heckenkirsche Kirschpflaume Weissdorn Maulbeerbaum Haselstrauch Hollunder zu den Bienenfutterbäumen Teilnehmer der Seminare und Menschen, die in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ Termine und Einzelberatung in Anspruch nehmen, begegnen diesen Bäumen auf dem Weg zum Seminarzentrum

In der Antike war die Esche der Baum des Meeresgottes Poseidon und der Wolken- und Seenymphen. Im Norden waren die Bäume den „Wettermachergöttern“ verbunden, zum Beispiel dem irischen Gott Nuadu, der bis ins 5. Jahrhundert seinen Heiltempel an den Ufern des Flusses Severn hatte.

Shamans die heute in der „Shamanic Clinic Europe“ in der Schamanenausbildung Österreich ausgebildet werden, geben diesen Ahnenkräften die im Kontakt mit Eschenzweigen Regenzeremonien veranstalteten, ihren Respekt. Gwydon, der oberste walisische Druide, ein Schüler des weisen Math, benützte einen Druidenstab aus Eschenholz. Belege dafür, dass die nordischen Schamaninnen und Schamanen Eschenstäbe zu ihren Attributen zählten finden sich in archäologischen Ausgrabungen des ersten Jahrhunderts auf der Insel Anglesey. In der Dichtung des Barden Taliesin „Krieg der Bäume“, sind Eschen als härteste Kämpfer beschrieben. Im kollektiven Unbewussten steht der Baum nicht von ungefähr als Archetyp und Baummythen stehen in den Mythologien an der Wiege des Menschen. Im nordischen Mythos sind es Ask und Embla, Ulme und Esche. Der germanische Wortstamm „ask“ bedeutet auch Speer. Wikinger bezeichneten sich selbst als „Askemanen“, nach Speer und Esche.
Die Mythen des nordamerikanischen Indianerstammes der Algonkin erzählen, dass der Schöpfer der Welt einen Eschenpfeil in eine Tanne schoss, aus der die Menschen hervorgingen.

Heilwirkungen Seit dem 4. Jahrhundert vor Christus werden die getrockneten Blätter bei Rheumatismus gegeben.
Hildegard von Bingen weist im 12. Jahrhundert auf die Eschenblätter hin. Sie empfahl bei der Herstellung von Hafer – Bier anstelle vom Hopfen die Blätter der Esche.
Die Inhaltsstoffe der Blätter sind harntreibend und regen die Verdauung an. Traditionell werden bei Rheumatismus bis heute die Heilpflanzen Bitter – Klee Ampfer Brennessel Engelwurz Ingwer Löwenzahn Schafgarbe Wacholder Iris Immergrün Yamswurzel Pappel Römische Kamille Ginster und Lavendel gegeben.
Sie werden wie die Blätter der Birke bis heute zur Entgiftung des Körpers im Frühjahr genutzt, gemeinsam mit den Heilpflanzen Löwenzahn Brennessel Giersch Scharbockskraut Knoblauchrauke Ampfer
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