Immergrün

VINCA MINOR

Familie Hundsblattgewächse, Apocynaceae

Eine schattenliebende Pflanze, die glänzend ledrige Blätter bildet und sich über die Ausläufer der Stengel verbreitert. Sie ist in Verwandtschaft mit dem Oleander und Rauwolfia, dem Schlangenwurz die wie das Immergrün eine Wirkung auf Herz und Kreislauf haben. Sie wächst im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ im Kompost gemeinsam mit dem Efeu unter Kiefer Hollunder Eibe Haselstrauch

Regina Hruska „Die Pflanze diente über all die Jahrhunderte als schutzmagisches Mittel, wofür auch das schöne Blau ihrer Blüte, das die Form eines Pentagramms in sich trägt, spricht. Dieses Symbol, das Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832) in seinem „Faust“ erwähnt, ist eines der Symbole mit denen wir neben vielen anderen Symbolen in den Seminare (n) der Ausbildung „Spirituelles Heilen – Heilschamanismus“, in der schamanischen Ausbildung und bei einzelnen Termine (n) in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ arbeiten. Der Kontakt mit dem Symbol schützt auch Menschen, die Einzelberatung im Seminarzentrum wahrnehmen.

Die Pflanze wurde als Abwehrmittel für Haus und Hof geachtet, eine Pflanze des Heilzaubers! Gebundene Kränze wurden über den Hauseingängen aufgehängt und Kinder trugen das Kraut um den Hals gebunden. Speziell wurde das Immergrün, wie viele andere Pflanzen auch, als Schutz der Schlafräume gebraucht. Viele sensitive Menschen werden bestätigen, dass die Zeit zwischen Wachen und Schlafen eine besondere Zeit ist. Räucherungen, auch unter der Beimengung von Immengrün den Raum und den Einschlafenden schützt, oder ein Zweiglein Immergrün das Ihrige tut. Traditionell wurden neben dem Immergrün Lavendel Baldrian Kamille Schlüsselblume Johanniskraut Blüten von Kastanie Hollunder und Weissdorn auch für Kräuterkissen verwendet. Wir bevorzugen in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre“ bevorzugen Kissen mit Küchenkräutern als Einschlafhilfe. Zum Beispiel eine Mischung aus Rosmarin Thymian Majoran Oregano Salbei Ysop Fenchel Dill

    Schutzsymbol im „Shamanic Centre Vienna“

Auch Als Grabbepflanzung wie Weissdorn Buchsbaum Ackerstiefmütterchen und Efeu beliebt, gab und gibt er auch Schutz vor „Wiedergängern“. Heute gibt es in den Städten keinen Totenkult mehr. Die Friedhöfe sind leer und kalt, es ist, als ob die Seelen vor den vielen teuren Steinplatten geflohen wären. Ganz anders scheint es gewesen zu sein, als es in Europa noch den schamanischen Totenkult gab. Hier wurde zum Beispiel dem Verstorbenen ein Zapfen der Fichte Kiefer oder Tanne in den Mund gesteckt, mit der Hoffnung, aus den Samen des Zapfens möge ein Baum wachsen, über den die Seele ins Jenseits reisen kann.

Heilwirkungen: Traditionell gesammelt werden die oberirdischen Teile der Pflanze im Frühling. Die Inhaltsstoffe wirken adstringierend, beruhigend, blutzuckersenkend, durchblutungsfördernd (Gedächtnisstütze), bei chronisch nässenden Hautausschlägen, bei manischen Zuständen. Hilfreich unterstützt die Pflanze bei übermäßigen Regelblutungen und wirkt adstringierend im weiblichen Sexualsystem wie Frauenmantel Hirtentäschl Storchenschnabel Lilie (Waldlilie). Verwendet wurde das Immergrün auch bei Dickdarmentzündungen, gemeinsam mit Yamswurzel der Wurzel vom Eibisch und Beinwell und Oderming Bei Stress und Angstzuständen, die diese Erkrankung oft begleiten wurde traditionell Baldrian und Blüten der Linde und Knoblauch empfohlen.

Inhaltsstoffe: Zahlreiche Alkaloide, und im Besonderen das Alkaloid Vincamin!  Keine Selbstmedikation! Fragen sie ihren Arzt

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