Sanddorn

Der Sanddorn ist ein klimaresistenter Strauch
Hippophae rhamnoides, Familie, Ölweidengewächse (Elaeagnaceae)

Sanddorn – Pionierpflanze zwischen Licht,
Resilienz und Zukunft

Sanddorn als Pionierpflanze und Heilbaum

Der Sanddorn ist eine Pionierpflanze, die an den Meeresküsten Europas bis hinauf in die nördlichen Zonen wächst. Der Heilbaum besiedelt Ödland und schafft Kompost für andere Gewächse und Tiere. Der klimaresistente Sanddorn ist in Teilen Deutschlands anfällig für Pilzerkrankungen geworden. Noch sucht die Wissenschaft nach Ursachen, die das breite Sterben der Sanddornkulturen eindämmen können.

Sanddorn und die seufzende Erde

Wo Böden ausgelaugt, Landschaften belastet und Lebensräume geschwächt sind, zeigt der Sanddorn eine besondere Fähigkeit: Er besiedelt schwierige Standorte und bereitet den Weg für neues Leben.
Als Pionierpflanze erinnert er daran, dass Heilung oft dort beginnt, wo erste Schritte der Erneuerung
möglich werden.

Wurzeln und Wachstum im Garten

So wenig wie der Sanddorn für seine weit ausgreifenden Wurzelsysteme braucht, so viel braucht er an Licht, Wärme und Luft.
Seine Zweige und Äste, bestückt mit kleinen Dornen, wachsen vom Hauptspross aus nach allen Seiten auseinander, während sie nach unten und innen hin verdorren.
Eine Wurzelsperre im Hausgarten kann sinnvoll sein.

Der Sanddorn benötig sonnige Standorte
Sanddorn mit reifen Früchten als Symbol für Resilienz, Fülle und Selbstversorgung

Standort und Lichtbedürfnis

Regina Hruska: „Schattige Plätze nimmt der Strauch übel. Wird er zum Beispiel von anderen Bäumen wie Weide, Ahorn oder Eibe eingeschlossen, verschwindet er.“

Sanddorn als klimaresistentes Zukunftsgehölz

Mit seiner Trockenheitsverträglichkeit und Anpassungsfähigkeit gehört der Sanddorn zu den Gehölzen, die in einer wärmer werdenden Welt zunehmend an Bedeutung gewinnen könnten.
Gemeinsam mit Felsenbirne, Kornelkirsche, Kirschpflaume, Mispel und Judasbaum zählt er zu den Pflanzen einer klimaangepassten Gartenkultur.

Sanddorn und das Vorsorgeprinzip

Durch den Anstieg der weltweiten Temperaturen mit all ihren Auswirkungen sind einzelne Teile der Menschheit hellhörig geworden. Manche fühlen sich bedroht, andere wiederum folgen dem Tatenweg.
Sie forschen, suchen und finden – teilweise zumindest – Pflanzen, Sträucher und Bäume, die den klimatischen Änderungen standhalten können.
Jene, die auch dem Weisheitsweg folgen, wissen: Die Zukunft ist offen. Wenn sie es nicht ist, dann muss sie geöffnet werden.
Zumeist lautet die Antwort auf neue Gedanken: „Das geht nicht.“ Damit werden nicht nur Visionen und Ideale erstickt, sondern auch eine inspirierende Kreativität, die sich in einzelnen Menschen entwickeln können. Das Vorsorgeprinzip bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, bevor Entwicklungen unumkehrbar werden. Dies ist ein wesentlicher Grundpfeiler der schamanischen Arbeit in
„Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ und in der „Shamanic Clinic Europe“.

Sanddorn im Naturkreislauf

Die Blüten sind klein, windbestäubt, von Bienen gerne besucht und seine Beeren ein begehrtes Futter für Vögel. Die biologische Landwirtschaft setzt in Zeiten des Klimawandels verstärkt auf ihn und verarbeitet die Beeren.
Alle einheimischen Produkte haben eine hohe Qualität. In Agroforstsystemen wird er neben Nussbaum, Apfelbaum, Kirschbaum, Holzapfel, Weißdorn, Brombeere, Himbeere und Schlehdorn gepflanzt.

Sanddorn, eine Pflanze die stärkt
Robustes Wildobstgehölz für Biodiversität und klimaresistente Gärten

Sanddorn und die Kraft des Lichts

Er schenkt reichlich Carotin, das in vielen gelben und roten Pflanzenfrüchten steckt. Carotin ist ein Lichtstoff und das Provitamin A, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird. Die leuchtenden Beeren des Sanddorns speichern die Kraft sonniger Standorte und machten den
Strauch seit Generationen zu einer geschätzten Pflanze für Ernährung und Stärkung.

Sanddorn Beeren und ihre Inhaltsstoffe

Die Früchte enthalten Öle, ungesättigte Fettsäuren, Fruchtsäuren und Apfelsäure. Der Sanddorn ist nach der Hagebutte einer der stärksten natürlichen Vitamin-C-Träger. Danach folgen unter anderem Holunder, Petersilie, Dill, Bärlauch, roter Paprika, Baumspinat, Malaberspinat, Fenchel, Ampfer und Kohl.

Sanddornsaft und Anwendung

Sanddornsaft unterstützt bei Mangelerscheinungen und Schwäche.
Süßen Sie den Sanddornsaft mit Honig von heimischen Imkern.

Sanddorn und Resilienz

Der Sanddorn wächst auf armen Böden, trotzt Wind, Trockenheit und Salz. Dennoch schenkt er Jahr für Jahr eine Fülle leuchtender Früchte. Seine Widerstandskraft erinnert daran, dass Wachstum auch unter schwierigen Bedingungen möglich bleibt.

Sanddornbeeren sind gesund
Vitaminreiche Sanddornbeeren an einem klimaresistenten Zukunftsgehölz

Sanddorn und die Fülle der Schöpfung

Der Mensch könnte vom Sanddorn sehr viel lernen. So wie der Sanddorn auf kargen Böden unzählige kleine Früchte trägt, könnte sich auch der Mensch
einem lebendigen Denken zuwenden und starre Rahmen seines Daseins überwinden.
Er könnte Neues hervorbringen.
Menschen besitzen – ähnlich wie manche Sträucher und Bäume – das Potenzial, Zukünftiges zu empfangen und es zur reifen Frucht wachsen zu lassen.
Notwendig dazu erscheint uns, wie die Fruchtfülle des Sanddorns selbst unter schwierigen Bedingungen, die oftmals verkümmerten kreativen Kräfte wieder zu befreien. Das ist eine wesentliche Arbeitsgrundlage in den Ausbildungen im Schamanenzentrum Wien. Notwendig dazu ist die innere Arbeit, die zumeist verkümmerten kreativen Kräfte wieder zu befreien.

Sanddorn im Heilgarten von Licht aus der Jurte

Im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ wächst der Sanddorn an einem
sonnigen Platz und begleitet Menschen, die im Schamanenzentrum Wien Seminare, Termine und
schamanische Beratung in Anspruch nehmen.

Selbstversorgung und Wildfrüchte der Zukunft

Die Sanddornpflanze ist ein wertvoller Strauch für die Selbstversorgung. Seine vitaminreichen Beeren lassen sich zu Saft, Öl oder Mus verarbeiten und stärken den Körper besonders in den Wintermonaten. Gemeinsam mit Eberesche, Berberitze, Kornelkirsche, Weißdorn oder Kirschpflaume bildet er eine kraftvolle Grundlage für eine naturnahe Ernährung und ein widerstandsfähiges Gartensystem.

Der Sanddorn verbindet Licht, Resilienz, Selbstversorgung und Zukunftsdenken auf besondere Weise.
Als Pionierpflanze erinnert er daran, dass neues Leben oft dort entsteht, wo Menschen und Natur gemeinsam Verantwortung übernehmen.

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