Stechpalme

ILEX AQUIFOLIACEAE

Familie Stechpalmengewächse, Aquifoliaceae

Eine Druidenpflanze mit dem keltischen Name: „Kolenno“ „Hülsen“. Seit der mittleren Steinzeit ist die Stechpalme eine Begleiterin der Eiche Bis heute liebt sie ihre Nähe. Sie wächst im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ aber auch gerne unter Kastanie Kirschlorbeer und Fichte

Bei den Kelten war sie allerheiligste Druidenpflanze. Mythologisch treffen wir sie in England, in der Sage von Tristan und Isolde. „Drei Bäume gibt es von edler Art, die Stechpalme, den Efeu und die Eiche solange sie leben tragen sie Blätter. Tristan gehöre ich, solange er lebt.“ Die Inselkelten schmückten und schützten zur Wintersonnenwende ihre Häuser nicht nur mit Mistel Ilex Cassine Zweige von Fichte Tanne Eibe und Efeu auch die Stechpalme war von Bedeutung und ist es bis heute geblieben, sie ist nicht wegzudenken. Plinius (23 – 79) schreibt ihr die verschiedensten Zauber- und Heilkräfte zu. Die Stechpalme schützt das Haus vor Blitzschlag und Verzauberung, ihre Blüten verwandeln Wasser zu Eis, Tiere würden von ihrem Holze zahm.

Teilnehmer der Seminare und Menschen die in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ über verschiedene Kontakt (e) Termine und Einzelberatung buchen, gehen zumeist bewundernd an der Stechpalme vorbei.

Regina Hruska „Die Zweige des „Schradlbaumes“, so heißt die Pflanze in Österreich, wehrten die „Schradln“, üble Geistwesen ab. Sie gehörten mithineingebunden in den Besen, um den Rauchfang, indem sie sich versteckten, sauber zu halten“. Im 16.Jahrhundert wurde sie kirchlicherseits als Weihnachtsschmuck verboten, was bis heute nicht gelungen ist. Eine weitere Gelegenheit, Bäume und Pflanzen zu diffamieren, bot die Dornenkrone.

Alles was Dornen und Stacheln hatte, wurde als teuflisch gebrandmarkt: neben der Stechpalme: Weissdorn Deutsche Akazie (Schwarzdorn), Ginster Weinrose Hagebutte (Hundsrose). Die Pflanze ist für den Menschen giftig. Futter für Amseln, Drosseln, Rotkehlchen und Mönchsgrasmücken. Diese Vögel verbreiten die Samen und die kleinen Äste sind ein beliebter Schlafplatz!

 

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