Silberdistel

CARLINA ACAULIS

Hier einige der vielen Namen der Silberdistel: Eberwurz Karlsdistel Rosswurz Schweinedistel Hundsdorn

Auf ihrer walzig höckrigen Wurzel sitzt ein astloser Stengel. Der Blütenkopf kann 9 bis 12 cm groß werden und ist gleichsam an die Erde angedrückt. Die strahlenden, langsam welkenden Blüten sind silbrig weiß und glänzend. Sie wird auch Wetterdistel genannt, ist eine Wetterprophetin, bei feuchtem Wetter, oder wenn sich in der Nacht der Tau heruntersenkt, zieht sie ihre Blütenblätter zusammen. Die Alpenpflanze steht heute unter Naturschutz Sie ist Nahrungspflanze für Schmetterlinge und Wild – Bienen

Den Namen erhielt sie entweder von Karl dem Großen (gest. 1814), den ein Engel diese Pflanze als Heilmittel gegen die Pest gezeigt hat. Er empfahl sie auch seinen Meiereien und den Mustergärten in den Klöstern. In Urkunden aus dem 9. und 10. Jahrhundert wird die Heilwirkung empfohlen gegen verstopfte Leber, Bandwürmer, Blasensteine und wassersüchtige Geschwüre. Oder die andere Möglichkeit, die Silberdistel erhielt den Namen von Kaiser Karl V (gest. 1858), der das von der Pest befallene Heer mit dieser Pflanze geheilt haben soll.

Der Eberwurz gehört zu den alten wildwachsenden Pflanzen, die bei einfachen Menschen in hohem Ansehen standen. So auch heute bei den Schamanen des „Shamanic Centre Europe“ und der „Shamanic – Clinic – Europe“ Regina Hruska „Groß war die Freude, als wir der Wetterdistel, die neben Johanniskraut Schafgarbe Petergstamm Königskerze Edelweiß und Enzian wuchs, bei einem der Termine der schamanischen Seminare in den Bergen begegneten“.

Einige alte Rezepturen: Tee: 10 – 30 Gramm geschnittene Wurzeln mit 2 Tassen Wasser aufkochen. Hilfreich bei Verschleimung der Brust und bei Magenschwäche. Bei Bedarf mit Honig süßen.
Eberwurz in Essig gesotten als Waschwasser, als ein Mittel gegen Flechten, Schorf, Grind und Räude. Eberwurz in Wein gesotten dient zum Auswaschen von Wunden und Geschwüren. Eberwurz – Wurzeln im Schweinefutter und im Futter für andere Tiere ist diesen sehr zuträglich.

In Österreich wurde die Engelswurz zur Sommersonnenwende von Bauern und Wurzelgräbern ausgegraben und neben Haus und Stall wieder eingepflanzt, so erzählen es Bauern, die aus den Bergen im Seminarzentrum „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ Einzelberatung in Anspruch nehmen. Dies sollte Krankheiten, die von Dämonen verursacht wurden von Mensch und Vieh abhalten. In die Seminare in der einzigen Heiljurte Wiens ist altes Pflanzenwissen immer eingebunden und ich gebe als Schamanin gerne dieses Wissen, das ich einst ererbte weiter.

Manchmal wurde die Rosswurz Mensch und Pferd gegeben, weil man glaubte, das Kraut ziehe die Energien der Umgebung herbei. Erschöpfte Pferde wurden mit ihrer Wurzel wieder aufgefüttert und fit gemacht nach dem alten schlesischen Volksspruch: „Wenn nichts mehr hilft, dann hilft die Aberdistel“ Besuchen sie auch unsere Plattform shamans library   Kontakt

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