Abendländischer Lebensbaum

Der Abendländische Lebensbaum ist ein langsam wachsender Baum.
Thuja occidentalis, Familie, Zypressengewächse, Cupressaceae

Abendländischer Lebensbaum – duftender Baum zwischen Feuchtigkeit und Wandel

Abendländischer Lebensbaum, ein langsam wachsender duftender Baum, der die Feuchtigkeit liebt.
Durch die zunehmende Trockenheit, die der Klimawandel mit sich bringt, gehört der abendländischer Lebensbaum zu den bedrohten Arten.

Thuja occidentalis wächst neben Zeder

Abendländischer Lebensbaum Standort im Heilgarten und Naturraum

Im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ wächst der
Abendländische Lebensbaum im Schatten neben Kiefer und Fichte und ist mittlerweile 15 Meter hoch gewachsen.
Der Abendländische Lebensbaum stammt ursprünglich aus den feuchten Wäldern Nordamerikas.
Er bevorzugt kühle, luftfeuchte Standorte, nährstoffreiche Böden und geschützte Lagen.
In Europa wird er vor allem in Gärten, Parks und als Heckenpflanze kultiviert, findet aber nur selten noch ursprüngliche Lebensräume.

Mythologische Wahrnehmung und Wesen der Bäume

Aus sehr frühen Zeiten der Menschheit stammt das Wissen, dass in Bäumen Elementarwesen weben und wirken. In Bäumen wohnen Faune, die in der Antike männlich, mit Hörnern am Kopf, mit dem Unterleib einer Ziege dargestellt wurden.

Wir wissen, dass sie bis heute das Wachstum der Bäume als eine spiralige Kraft begleiten. Sie lenken Energie, harmonisieren Wachstum und Umgebung, bleiben ein Baumleben lang mit ihm verbunden.
Übermäßig rational eingestellten Menschen fällt es schwer, sich auf die Spiritualität der Bäume einzustellen, doch die Sensibilität gegenüber der Natur ist gestiegen und immer mehr Menschen
können sich mit einer anderen Sichtweise als der gewohnten mit ihr verbinden.

Abendländischer Lebensbaum – Inhaltsstoffe und Giftigkeit

Er ist von zäher Lebenskraft erfüllt und sehr giftig. Er hat eine mächtige Schleimbildung und der Nadelsaft strotzt vor Schleim, der das Nervengift Thujon enthält.

Abendländischer Lebensbaum als Räucherwerk und Ritualpflanze

Der Baum ist voll von ätherischen Öle und das Räucherwerk ist „schärfer“ als das von Fichte und Tanne
In „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ wird der duftende Rauch, wie einstmals in der Antike verwendet bei: schamanische Ritualeschamanische Ausbildung bei Seminare, Termine und wenn gebraucht auch bei schamanische Beratung

Regina Hruska: „Heute wissen wir nicht nur um das uralte Verhältnis des Menschen zum Baum wir wissen auch, dass wir ohne Bäume nicht überleben werden. Vielleicht führt die weltweite Bedrohung der Baum– und Pflanzenwelt zu einer neuen Wertschätzung der Natur.“

Thuja neben Haselstrauch

Heilwirkung und traditionelle Anwendungen

Bei Verdauungsbeschwerden.
Aus den Triebspitzen des abendländischen Lebensbaumes bereitete man früher Einreibungen
gegen Rheuma.

Thuja in der Naturheilkunde und pflanzliche Alternativen

In der Homöopathie wird er als wassertreibendes Mittel bei Rheuma, Erkältungen, Hautausschlägen und Neuralgien eingesetzt. Keine Selbstmedikation, fragen sie ihren Arzt!

Oder verwenden sie bei rheumatischen Beschwerden die Heilpflanzen: Yamswurzel, Pappel, Wermut, Wacholder, Schafgarbe, Löwenzahn, Engelwurz, Brennnesse,l Ampfe,r Mädesüß, Baldrian.
Und Öle vom Johanniskraut, Minzen, Lavendel, Dost und Rosmarin.

Selbstversorgung und Herstellung von Pflanzenölen

Viele Heilpflanzen sind reich an ätherischen Ölen und um diese zu gewinnen, werden die Heilpflanzen entweder in das Öl von Sonnenblume, in das Öl vom Olivenbaum oder Mandelbaum eingelegt.

Drei Wochen im Glas in der Sonne stehen gelassen und dann abseihen. Die Gefäße sollten gut verschlossen und täglich leicht bewegt werden, damit sich die Wirkstoffe optimal lösen.
Wenn sie den Ölauszug in ein dunkles Glas abfüllen und kühl lagern, haben sie sehr lange die Heilkraft
der Pflanze zur Verfügung.

Der Abendländische Lebensbaum erinnert uns daran, dass wahre Stärke aus Stille, Anpassung und tiefer Verwurzelung entsteht – und dass der Mensch ohne die Bäume seine eigene Lebensgrundlage verliert.

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