Mandelbaum

PRUNUS AMYGDALUS

Familie Rosengewächse, Rosaceae

Die Gattung Amygdalus umfasst 40 Arten und wächst in Zentralasien, einige Arten finden sich im Iran und der Mandelbaum Prunus communis in Israel. Sie wachsen auch in Europa, USA, Südamerika und Afrika.

Seit es Menschen auf dieser Erde gibt, ist das Mandelbäumchen die Verkünderin des Frühlings. Im Aramäischen ist sein Name Luz und das bedeutet Licht und weist hin auf die mythische Stadt der Kanaaiter. Im Judentum finden wir die alten Traditionen des allumfassenden Lichtes des Mandelbäumchens wieder. Zum Beispiel im Ritual der Menora. Gerne erzählt Regina Hruska bei einzelnen Termine (n) in den Fortbildungs – Seminare (n) über die mythischen Eigenschaften der Mandel, ihre Verbindungen in die Kulte des alten Ägyptens.

Die Wurzeln des Mandelbäumchens reichen zurück bis zur Großen Mutter der sumerischen Zeit und für die Phrygier (8. Jahrhundert vor Christus, heutige Türkei) war die Mandel der Ursprung allen Seins. Die Völker Israels sahen ihn als Lebensbaum, aus dem der Stab des Moses geschnitzt war (Numeri 17,8 Exodus 17,9) Interessant dabei ist, dass er den Stab der großen Mutter trug, obwohl sein Gott ihm befahl, den Kult der Göttin zu vernichten (Exodus 22,1 34,13). Sehr viel später folgten die Krummstäbe der Kirchenfürsten. Interessant dabei ist wieder, dass der Stab als ein schamanisches Attribut der Verwandlung und des Zaubers galt und gilt.

Heilkräfte: Mandeln enthalten Kalium, Kalzium, Magnesium, Vitamin E und Proteine. In der ayurvedischen Medizin wird empfohlen: „Iss 10 Mandeln am Tag und du kommst wieder in Balance, in deine Mitte“. Die Mandeln stabilisieren den Blutzucker, wie auch die Heilpflanzen Brennessel Knoblauch Erbse Hafer Kohl Maiglöckchen Sonnenblume und Wermut hilfreich wirken. Sie stärken das Nervensystem und bringen Energie, wie die Heilpflanzen Lichtwurzel Eisenkraut Hafer Herzgespann Hopfen Johanniskraut Mohn (Klatschmohn) Rosmarin Ysop Kuhschelle Baldrian und Mistel

Im Süden Europas und Asiens werden Mandeln neben den Nüssen vom Haselstrauch und Nussbaum als Stimmungsaufheller gegessen, wie auch Kardamon Anis Bilsenkraut Koriander Kümmel Samen vom Kürbis und Mohn Harz der Myrthe und vom Weihrauchbaum Krokus/Safran Stechapfel und Honig. Diese Heilspeisen empfhielt Regina Hruska auch bei jedem Kontakt und in der Einzelberatung wenn Menschen sich in einem Erschöpfungszustand befinden.

Das Mandelöl glättet und pflegt die Haut und wurde von der kosmetischen Industrie längst entdeckt.

 

 

 

 

 

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