Zitrone

 

Die Zitrone kam aus Asien in den Mittelmeerraum
Citrus, Familie Rautengewächse, Rutaceae

Zitrone – die reife Frucht des Lichts

Die Zitrone (Citrus limon) gehört zu den ältesten kultivierten Zitrusfrüchten der Welt. Ihre Geschichte reicht mehrere tausend Jahre zurück.
Die gelbe Frucht wird seit Jahrhunderten in der Küche, in der Naturheilkunde und in verschiedenen Kulturen geschätzt. Heute zählt die Zitrone zu den bekanntesten Zitrusfrüchten.
Die Früchte wachsen am Zitronenbaum, einem immergrünen Zitrusbaum. Mehr über Anbau und Pflege des Baumes findest du auf der eigenen Seite zum Zitronenbaum.

In Sizilien begann die Kultivierung der Zitronenbäume
Alte Zitronenbäume im mediterranen Garten

Ursprung der Zitrone

Die Zitrone ist mindestens 4000 Jahre alt. Ihre Kultivierung begann in Asien.
Erste Erwähnungen von Zitrusfrüchten finden sich im chinesischen Buch „Yu“ aus der Zeit des Königs Ta Yu (2205–2197 v. u. Z.). Auch im indischen Werk
„Vajaseneyi Sambita“ aus dem Jahr 800 v. u. Z. werden Zitrusfrüchte erwähnt.
Um etwa 300 v. u. Z. gelangte die Zitrusfrucht Citrus medica aus Persien nach Europa. Der Überlieferung nach brachte Alexander der Große sie über das Mittelmeer.
Später verbreiteten vor allem die Araber verschiedene Zitrusarten im Mittelmeerraum. Besonders von Sizilien aus begann die weitere Kultivierung des Zitronenbaumes.

Wusstest du?

Zitrusfrüchte gehören zu den ältesten kultivierten Obstpflanzen der Welt. Viele heutige Arten entstanden durch natürliche Kreuzungen und jahrhundertelange Zucht.

Herkunft im heutigen Handel

Heute stammen viele Zitronen aus warmen Regionen der Erde. Besonders häufig kommen sie aus Südafrika und Lateinamerika.
Im Sommer werden diese Früchte nach Österreich und Deutschland transportiert. Dabei spielt der ökologische Fußabdruck oft eine geringe Rolle.
Viele Zitronen werden noch unreif geerntet. Anschließend behandelt die Agrarindustrie sie häufig mit Fungiziden, damit sie den langen Transport überstehen.
Bio-Zitronen werden meist später geerntet. Außerdem haben sie oft einen kürzeren Transportweg.

Die Zitrone wird in vielen Mythologien erwähnt.
reife Zitrone am Zitronenbaum

Mythologie und Symbolik der Zitrone

Die gelbe Farbe der Zitrone erinnert an kleine Sonnen. Deshalb verbanden viele Kulturen diese Frucht mit Licht
und Sonne.
In der griechischen Mythologie wurde sie mit Helios, dem Sonnengott, in Verbindung gebracht.
Auch in Indien finden sich ähnliche Bedeutungen. Dort werden die Farben der Frucht mit Gottheiten wie Vishnu oder Buddha verbunden.

Verwendung der Zitrone

Schale

Die Schale enthält viele ätherische Öle. Sie sorgen für den typischen Duft der Frucht.
Hinweis:
Wenn du Zitronenschale in der Küche verwendest, solltest du möglichst unbehandelte oder
Bio-Zitronen
wählen.

Saft

Der Saft der Zitrone enthält zahlreiche Inhaltsstoffe. Besonders bekannt ist der hohe Gehalt an Vitamin C.

Inhaltsstoffe der Zitrone

Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen gehören: Vitamin C, Zitronensäure, ätherische Öle, Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium
Diese Stoffe geben der Zitrone ihren frischen Geschmack. Außerdem machen sie die Frucht zu einer vielseitigen Zutat in der Küche.

Die Zitrone wird weltweit verwendet.
Reife Zitrone am Zitronenbaum – die Früchte entwickeln am Baum ihre typische gelbe Farbe.

Zitrone in der Küche

Heute wird die Zitrone weltweit verwendet. Sie verleiht vielen Gerichten einen frischen Geschmack.

Früher war die Frucht in Europa jedoch selten. Lange Zeit konnten sich nur wohlhabende Menschen Zitronen leisten.

Erst im 19. Jahrhundert änderte sich dies. Neue Transportwege und größere Anbaugebiete machten die Frucht allgemein verfügbar.

Tipp aus der Küche:
Ein paar Tropfen Zitronensaft schützen geschnittene Äpfel und Birnen vor dem Braunwerden. Die enthaltene Zitronensäure verlangsamt die Oxidation der Früchte.

Zitrone und verwandte Pflanzen

Die Zitrone gehört zur großen Familie der Zitrusfrüchte. Auch andere aromatische Pflanzen stehen mit ihr in Verbindung. Besonders bekannt ist die Zitronenmelisse, deren Blätter ein mildes Zitronenaroma besitzen und häufig für Tee verwendet werden. Ebenso beliebt ist die Zitronenverbene, deren Blätter intensiv nach Zitrone duften.

Auch im mediterranen Raum wächst die Zitrone oft zusammen mit traditionellen Nutzpflanzen. Dazu zählen der Olivenbaum, der Feigenbaum, der Granatapfelbaum, der Lorbeerbaum und der Mandelbaum. Bis heute prägen diese Bäume viele Gärten und Landschaften rund um das Mittelmeer.

Solche Pflanzen werden auch im Heilgarten von Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna gepflegt. Dort wird ihre kulturelle und spirituelle Bedeutung betrachtet. In diesem Zusammenhang steht auch die Arbeit der Shamanic Clinic Europe, in der traditionelles Pflanzenwissen bewahrt wird.

Die Zitrone kann bei Raumtemperatur einige Tage gelagert werden.
Zitronen lagern im Kühlschrank

Richtig lagern

Zitronen können einige Tage bei Raumtemperatur liegen.
Im Kühlschrank bleiben sie meist länger frisch. Angeschnittene Früchte sollten in den Kühlschrank.

Selbstversorgung

Ein eigener Zitronenbaum kann einen kleinen Beitrag zur Selbstversorgung leisten.
Schon ein einzelner Baum liefert jedes Jahr mehrere Früchte.
Vielseitig verwendbar in: Getränke, Speisen oder Sirup.

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