
Zitronenbaum – Licht, Duft und Lebenskraft der Sonne
Herkunft und Geschichte des Zitronenbaums
Zitronenbaum und Zitrone gehören zu den ältesten kultivierten Zitruspflanzen der Welt.
Die Kultivierung der Zitrusfrüchte ist mindestens 4000 Jahre alt.
Schriftliche Dokumente finden sich in China, im Buch Yu, das uns in die Zeit des Königs Ta Yu führt. Er regierte von 2205 – 2197 v.u.Z.
Auch in Indien wird die Zitrusfrucht im Buch “ Vajaseneyi sambita“, 800 v.u.Z. erwähnt.
Die Zitrone entwickelte sich aus drei Kreuzungen: Zedarzitrone, Mandarine und Pampelmuse.
Bei Ausgrabungen in Pompeji, nach dem Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79, fand sich ein Fresko mit Zitronenfrüchten. Die Zedrazitrone (Zitrus medica) wurde um 300 v.u.Z. von Alexander dem Großen aus Persien und Medien eingführt. Theophrastus (um 390 v.u.Z.) beschrieb sie als ungenießbar, giftwidrig und schön duftend.
Die Eigenschaften der Frucht verglich man mit der Zeder.
Zur Zeit des Plinius wuchsen Zitronenbäume noch nicht im Freien. Erst 150 n. Chr. wurden sie rund um Neapel und Sizilien gepflanzt.

Man nannte sie medische Äpfel.
Diese wurde später in Rom kultiviert.
Ab dem 12. Jahrhundert verbreitete sich die gelbe Frucht von Sizilien aus. Heute ist sie weltweit verbreitet.
Ende 18. und Beginn des 19. Jahrhunderts beginnt der großflächige Anbau der Zitrusbäume an der sizilianischen und kalabrischen Küste.
Spätestens nach der Entdeckung der Ascorbinsäure
(Vitamin C), im Jahr 1753, sorgte die Nutzung des Zitronensaftes als Prophylaxe gegen Vitaminmangel für eine große Nachfrage der Zitronen. Von Palermo und Messina aus machte die gelbe Frucht ihren Siegeszug rund um die Welt.
Es wurden hohe Gewinne erzielt und manche Sizilianer meinen, das hätte der Mafia und anderen kriminellen Gruppen in ihrem Aufstieg geholfen.
Erst nach dem 2. Weltkrieg, gelang es Bäuerinnen und Bauern eine Landreform durchzusetzen, welche die schweren Arbeitsbedingungen und eine gerechtere Aufteilung der Anbauflächen möglich machte.
Zitronenbaum im Heilgarten von „Licht aus der Jurte“
Der Zitronenbaum im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ steht gut verwurzelt im Topf. Seine Zweige sind breit verästelt und werden von immergrünen Blättern geschmückt. Er steht an einem vollsonnigen Platz auf der Terrasse neben Myrte, Oleander, Olivenbaum, Ginster und sonnenliebenden Pflanzen, wie die Königin der Nacht.
Seine Verwandten sind u.a. Orangen, Mandarinen, Grapefruit und Buddhas Hand.
Im Spätherbest, wenn die Nächte kühl werden und der erste Frost sich ankündigt, stellt Regina Hruska die Pflanzen in einen kühlen Raum. Dort können sie überwintern und auf den kommenden Sommer warten.
Wachstum und Lebensdauer des Zitronenbaums
Der dornige Zitronenbaum kann bis zu 6 Meter hoch werden. Die erste Ernte gibt es zumeist nach 4 oder 5 Jahren. Dann aber schenkt der Baum zwischen 200 und 400 Früchte im Jahr. Die Lebensdauer des Baumes ist zwischen 15 und 80 Jahren.

Blüten und Früchte des Zitronenbaums
Zitrusbäume tragen gleichzeitig Früchte und Blüten. Die Blüten duften und deren weiße Blütenfarbe erfreut Herz und Sinn. Die Fähigkeit der Zitronenpflanze immer wieder Blüten hervorzubringen, macht es ihr möglich, Früchte zu unterschiedlichen Zeiten zu produzieren. In Sizilien ist die Zitronenblüte ist vom März bis Oktober und die Früchte können ab September geerntet werden.
Zitronen und der Zitronenbaum im Handel
Zunehmend werden Zitronen nicht aus Süditalien gekauft, sondern sie kommen aus Südafrika oder Südamerika. Diese sind billiger als solche aus Europa. Doch das ist völlig irrational und ökologisch nicht vertretbar. Diese Zitronen werden unreif geerntet, chemisch, mit Fungiziden und einer Wachsschicht behandelt und verschickt.
Wir in „Licht aus der Jurte“ rufen alle Menschen dazu auf, darauf zu achten, woher die Zitronen kommen. Noch ein Tipp: Ist die Zitronenschale genießbar, dann kann man annehemen, dass sie kürzere Transportwege hatten.

Das Gelb der Zitrone und die Kraft des Lichts
Die Zitrone kann uns durch ihr strahlendes Gelb weit in und durch die Zeiten führen.
In Goethes Naturanschauung entstehen aus dem Zusammenwirken von Licht und Finsternis die Farben.
Gelb gehört zu den reinen Farben, denn es steht dem Licht am Nächsten. Es weitet nicht nur das Herz, es aktiviert und belebt Lebenskräfte.
In prähistorischen Höhlen wurde in den Malereien Ocker verwendet, im alten Ägypten findet sich die Farbe in den Malereien der Gräber und auch im antiken Rom galten gelbe und goldene Farben als heilig. Im Buddhismus bedeutet die Farbe Gelb Demut.
Es erinnert an Sonnenstrahlen, an Göttlichkeit und Götter. Sei es an den griechischen Apollon oder an die nordische Göttin Freya. Ihnen war die Farbe Gelb gegeben.
Im asiatischen Raum stand gelb für Glück, Wohlergehen, Harmonie und Weisheit.
In unserer heutigen Archetypenlehre steht gelb nicht nur für Freude, sondern auch für Intuition, im Zusammenhang mit bewusstem Denken.
Zitrone als Heilpflanze
Unter der lederartigen Schale befindet sich eine weiße Haut über dem saftigen Fruchtfleisch, dessen intensive, flüssige Säure jeder kennt.
Diese weißliche Haut enthält Bitterstoffe und Pektine.
Das saftige Fruchtfleisch ist an heilsamen Inhaltsstoffen kaum zu überbieten. Neben verschiedenen Fruchtsäuren, finden sich Vitamin C, Gummi- und Schleimstoffe und zahlreiche Mineralien.
Zitronensaft und seine Heilwirkung
Diese ist unbestritten.
Der Saft wirkt auf die Psyche, Haut (hier wirkt sie glättend und belebend), Leber, Blutdruck usw. Zitronensaft unterstützt die Heilung bei Erkältungskrankheiten und bei Heuschnupfen.
Er wirkt verdauungsfördernd und appetitanregend.

Zitronenbaum und seine spirituelle Bedeutung
Die Heilerin und die Schamanin, sowie alle Schamanen, die im Mittelalter noch nicht der Inquisition zum Opfer gefallen waren, nutzten, so vorhanden die Heilkraft der Zitronen.
Sie unterstützte vor allem in Zeiten der Pest.
Zitrone in schamanischen Ritualen
Regina Hruska: „Schamanische Rituale in
„Licht aus der Jurte“ verwenden die Zitrone für Rituale des Wohlergehens. Unsere Ahnen nahmen als Beigabe dazu auch Opfergaben der Zitronatzitrone, Palme, Weihrauchbaum, Weide, Früchte des Feigenbaumes, des Lotus und des Olivenbaumes.
Zitronenbaum – Fragen und Antworten
Woher stammt der Zitronenbaum ursprünglich?
Der Zitronenbaum entstand aus Kreuzungen von Zedrazitrone, Mandarine und Pampelmuse und wurde bereits vor über 4000 Jahren in Asien kultiviert.
Welche Wirkung hat Zitronensaft?
Zitronensaft enthält Vitamin C und verschiedene Fruchtsäuren. Er wirkt belebend, unterstützt Verdauung und Immunsystem und wird traditionell bei Erkältungen verwendet.
Welche spirituelle Bedeutung hat die Zitrone?
In vielen Traditionen gilt die Zitrone als Frucht der Reinigung, des Lichts und der Lebenskraft und wird auch in schamanischen Ritualen verwendet.
Zitronenbaum und Selbstversorgung
Der Zitronenbaum ist eine wertvolle Pflanze für die Selbstversorgung. Seine Früchte liefern Vitamin C und stärken das Immunsystem. Außerdem lassen sie sich vielseitig in Küche und Hausapotheke verwenden.
Auch im Alltag zeigt sich sein Nutzen: Zitronensaft eignet sich zur Reinigung und zur Unterstützung der Gesundheit.
Der Zitronenbaum verbindet Frische, Heilkraft und Lebensfreude und bringt ein Stück sonniger Natur in unser tägliches Leben.
Schamanische Ausbildung Kontakt


