Tamariske

TAMARIX SPP., TAMARICACEAE.

Die Tamariske, ein Jahrtausende alter Schutzbaum, sie wuchs im Garten der Kirke, der großen Zauberin, Weberin, Prophetin, Todesgöttin, wie sie von Homer in der Odyssee benannt wird. Nach Theophrast (Hist.pl. IX,15) lebte Kirke in Latium, einer Gegend, in der besondere Heilkräuter, wie die Alraune wuchsen. Vielleicht wuchsen in ihrem Garten, wie bei unseren nordischen Schamaninnen auch die Tollkirsche der Mohn und das Bilsenkraut Nördlich von Sizilien, an der italienischen Küste, gibt es heute noch den heiligen Berg der Kirke/Circe.

Im alten Ägypten waren Tamarisken im Garten von Tuthmosis I, dessen Regentschaft von 1528 – 1510 dauerte gepflanzt. Im ägyptischen Mythos finden wir eine majestätische Tamariske, die den Sarg des Osiris umschließt. Tamariske und Akazie hatten die Aufgabe übernommen, den Leichnam des Osiris zu schützen, bis seine Schwester – Gattin ihn nach Hause brachte. Regina Hruska „Die Geschichte von der Zerstückelung des Osiris und seine Wiederzusammensetzung durch Isis ist eine der ersten Erzählungen über Zerstückelung, so wie es einige Schamaninnen und Schamanen im Kontakt mit ihren Geistern und Ahnen heute noch erleben. Im „Shamanic Centre Europe“ finden sich einige Spezialisten und Spezialistinnen bezüglich schamanischer Zerstückelung.

Auf Tamarisken, wie auch auf der Weide wurden die Toten, in ungegerbte Rinderhäute eingehüllt aufgehängt. Tamarisken wurden für Reinigungsrituale eingesetzt. So lesen wir in Levitius 14,4 über Hausreinigungen in Israel, die dazu dienten die Lepra, aber auch Schlangen fernzuhalten. Weitere Erwähnung findet der Baum im Alten Testament, zum Beispiel in der Genesis 21,33. Zahlreiche Bäume und Pflanzen finden wir im Alten und im Neuen Testament. Eine gesamte Auflistung würde den Rahmen dieser Seite sprengen, aber vielleicht sind einige der Gewächse interessant. Es sind Feige Myrthe Weihrauchbaum Olivenbaum Zypresse (Zeder) Akazie Maulbeerbaum Granatapfelbaum Mandelbaum Rizinus Lilie Salbei Lavendel Minze Thymian Distel und Rose In China galt der Baum als Unsterblichkeitssymbol und sein Harz als lebensverlängernde Droge. Dieser widerstandsfähige Baum schützt mit seinen traubenförmig gebündelten Blüten in den Wüsten bei Sandstürmen die Oasen. Wächst er an salzhaltigen Gewässern, scheidet er mit seinen schuppenartigen Blättern, die mit Drüsen versehen sind, das aufgenommene Salz wieder aus. Sie wächst im Heilgarten im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ in der Nähe von Goldregen Kastanie Birnbaum Apfelbaum Liguster und Jasmin und erfreut Teilnehmer der Seminare und Menschen die in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ ihre Termine und Einzelberatung wahrnehmen.

 

 

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