
Tamariske – Schutzbaum zwischen Wüste,
Wasser und Mythologie
Tamariske als Baum extremer Lebensräume
Die Tamariske wurzelt tief in der Erde, es gibt etwa 54 verschiedene Arten. Tamarisken haben kleine, schuppenähnliche Blätter, mit salzausscheidenden Drüsen. Dadurch ist es ihnen möglich, an salzigen Standorten zu überleben.
Ihr Blüten sind klein und rasafarben, die in gebündelten Trauben an den Ästen hängen.
In der griechischen Mythologie
Sie wuchs im Garten der Kirke, der großen Zauberin, Weberin, Prophetin, Todesgöttin, wie sie von Homer
in der Odyssee benannt wird.
Nach Theophrast (Hist.pl. IX,15) lebte Kirke in Latium, einer Gegend, in der besondere Heilkräuter, wie
die Alraune wuchsen.
Nördlich von Sizilien, an der italienischen Küste, gibt es heute noch den heiligen Berg der Kirke/Circe.

In der ägyptischen Mythologie
Im alten Ägypten waren Tamarisken im Garten von Tuthmosis I, dessen Regentschaft von 1528 – 1510 dauerte gepflanzt. In seinen Teichen wuchsen Papyrus und Lotus, auf den Feldern neben vielen Gemüsearten Weizen, Weinrebe und Kornblumen.
Im ägyptischen Mythos finden wir eine majestätische Tamariske, die den Sarg des Osiris umschließt.
Tamariske und Akazie hatten die Aufgabe übernommen, den Leichnam des Osiris zu schützen, bis seine Schwester – Gattin
ihn nach Hause brachte.
Regina Hruska „Die Geschichte von der Zerstückelung des Osiris und seine Wiederzusammensetzung durch Isis.
Das ist eine der ersten Erzählungen über schamanische Zerstückelung, so wie es Schamanin und Schamanen im Kontakt mit ihren Geistern und Ahnen heute noch erleben.“
Tamariske in schamanischer Tradition
Auf Tamarisken, wie auch auf der Weide wurden die Toten, in ungegerbte Rinderhäute eingehüllt aufgehängt. Sie wurden dem großen Geist übergeben.
Tamariske in religiösen Überlieferungen
Sie wurden für Reinigungsrituale eingesetzt. So lesen wir in Levitius 14,4 über Hausreinigungen
in Israel, die dazu dienten die Lepra, aber auch Schlangen fernzuhalten.
In biblischen Überlieferungen
Weitere Erwähnung findet der Baum im Alten Testament, zum Beispiel in der Genesis 21,33.
Zahlreiche Bäume und Pflanzen finden wir im Alten und im Neuen Testament.
Eine gesamte Auflistung würde den Rahmen dieser Seite sprengen, aber vielleicht sind einige
der Gewächse interessant.
Verbindung zur Baum- und Pflanzenwelt
Es sind Zeder, Feigenbaum, Myrte, Weihrauchbaum, Olivenbaum, Zypresse, Akazie, Maulbeerbaum, Granatapfelbaum, Mandelbaum, Rizinus, Lilien, Salbei, Lavendel, Minzen, Thymian, Distel und Rose.
Tamariske in östlichen Traditionen
Der Baum galt als Unsterblichkeitssymbol und sein Harz als lebensverlängernde Droge.

Tamariske im Heilgarten
In „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ in der Nähe von Goldregen, Rosskastanie, Birnbaum, Apfelbaum und Liguster.
Sie erfreut Teilnehmer der Seminare und Menschen die in
„Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ ihre Termine und schamanische Beratung wahrnehmen.
Die Bienen im Heilgarten sind eifrige Gäste an ihren Blüten.
Die Tamariske, ein Jahrtausende alter Schutzbaum.
Sie zeigt uns, wie Leben selbst unter extremen Bedingungen bestehen kann und dabei Schutz und Kraft spendet.
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