Margerite

LEUCANTHEUM VULGARE

Familie Korbblütler, Asteraceae

Die Wucherblume blüht von Mai bis Oktober, wird 20 – 80 cm hoch und ist mehrjährig und winterhart.

Sie liebt Wiesen, Weiden und Wegränder, kommt in ganz Europa vor und hat sich wie Wegwarte Beifuss Salomonsiegel und viele andere Pflanzen ohne Zutun von Regina Hruska im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ angesiedelt. Hier wächst sie neben Iris Maiglöckchen Goldlack Mariengras Ackerglockenblume Nesselblättrige Glockenblume Kuhschelle Tulpen und Narzissen und Pfingstrose Sie alle lieben die Heilerde vom Kompost des Heilgartens, mit dem in den Herbsttagen auch einzelen Bereiche der Wiese gedüngt werden. Wenn im späten Frühjahr Menschen in die Einzelberatung ins Seminarzentrum kommen, leuchtet ihnen die farbenfrohe Pflanzenpracht entgegen.

Ähnlich dem Gänseblümchen soll demjenigen der ihre Wurzel bei sich trägt Klugheit Zuneigung und Verstand verliehen werden. Auch die Margerite schützt sich vor Regen, indem sie ihre Blütenblätter zusammenlegt und ist dadurch ein Symbol der Mutterliebe geworden. In der Pflanzensymbolik steht sie auch für ewiges Leben, für Erlösung, Tränen und die Tropfen des Blutes. In vielen Gegenden blüht sie gegen Ostern und wurde zumindest im Nachhinein der nordischen Göttin Ostara geweiht. Dem germanischen Lichtgott Baldr war sie neben Kamille und Gänseblümchen als Symbol der Reinheit zugeordnet.

Bei den Seminare (n) und Termine (n) der schamanischen Ausbildung in den Bergen Österreichs, finden wir sie auf den Wiesen in Gesellschaft vom Salbei Minze Johanniskraut Schafgarbe Löwenzahn Hahnenfuß Klee und Königskerze

Wer kennt nicht das beliebte Kinder- und Jugendlichenspiel: Je ein Blütenblatt wird gezogen mit der einem Orakel gleichen Frage: „er/sie liebt mich, er/sie liebt mich nicht.“ Entscheidend ist, was das letzte Blütenblatt zu sagen hat.

Wie schön, wenn Kinder zu Festtagen Blumenkränze aus Margeriten binden und diese ihnen in die Haare gesteckt werden.

Leider wird auch sie durch die intensive Landwirtschaft immer mehr zurückgedrängt. Überlegungen gibt es bereits, Landstriche mit saftigen, blühenden Wiesen unter Naturschutz zu stellen, was bei dem derzeitigen Raubbau wahrscheinlich die einzige Möglichkeit ist. Wir weisen bei jedem Kontakt in den sozialen Medien auf die Gefahren die unserer Natur drohen hin!

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