Die Mistel – Heilkraft zur Wintersonnenwende

Schamanen – Meister – Mysterienpflanze

Schauen wir auf die Mistel am Baum, so erleben wir das Bild des Ausgesetztseins. Sie ist in einem Zwischenraum, ist Grenzgängerin, lebt gegen den Rhythmus der Zeit, ist in spannungsvoller Polarität von oben und unten.
Sie sagt uns, Leben an der Grenze heißt nicht unbedingt vor dem Tod stehen. Sie ruft uns zu beweglich zu sein und immer wieder neu zu entscheiden. Der Gefahr des Ausgesetztseins und des Absturzes in Hoffnungslosigkeit setzt sie ihre Durchhaltekraft entgegen – sie ist eine Übermittlerin heilender Botschaft.

Mistelgeheimnisse begleiten im Heilwerden, führen durchs Dunkeldickicht hinauf in die Gipfel der Bäume. Mistelblüten bleiben immer offen, auch wenn es schneit oder regnet.

Jetzt in der Winterszeit grünt der Mistelbusch und weiße Perlen erscheinen vor unseren Augen. Diese Urpflanze wurde zur Wintersonnenwende festlich geschmückt, wobei ihre weißen Perlen bei unseren Ahnen als Totenblumen galten.
Schamanin weise Frau und Schamane ernteten die Mistel zumeist zu Beginn der dunklen Jahreszeit. Die Mistel war für sie die Allesheilerin, die in Mondnächten geerntet wurde. Sie feierten die Mistel als heilswirksam und beugten sich vor ihrem göttlichen Wesenskern. Sie ernteten und ehrten sie in dem Bewusstsein, dass Göttliches und Heilendes in dieser dunklen Zeit greifbar nahe ist.

Wissen alleine genügt nicht

Wir müssen diese Heilkräfte zu uns nehmen, sie gleichsam einatmen. Misteln sind gebündeltes Licht. Dieses durchwirkt die Urpflanze in allen ihren Bereichen und schenkt uns heilende Stoffe und Impulse.
Diese Heilstoffe bezieht sie aus Himmels- und Sonnenlicht, Mond- und Sternenlicht und führt uns zur Himmels- und Erdverbundenheit. In diesem rhythmischen Schwingen von Hingabe und Empfangen hält sie ihr dynamisches Gleichgewicht.

Eigenwillig strahlt sie zur Winterszeit von den Bäumen und unsere Ahnen schufen immer wieder Verbindungen zu ihr. Keltische Schamaninnen und Priester – Druiden sahen ihre Blüten als „das Sperma des kosmischen Stiers“. Symbolhaft stand der weiße Stier Finnbenach für die unerschöpfliche Schöpfungskraft, für universale Heilkraft Ihm zugehörig war auch die ursprünglich weiße, helle Erscheinung der Muttergöttin Finnabair.
Bis heute gilt der Stier in vielen Kulturen als das unbezwingbare Schöpfungsprinzip, wie wir es in unserem Video “Glückliche Rinder?“ auf der Plattform shamans4future ausführlich dargestellt haben.
Heilmittel wurden schon zur damaligen Zeit zum Beispiel als Ritualtropfen oder Ritualtee hergestellt. Heute ist die „Allesheilerin der Schamanin und des Druiden“ gut erprobt. Regina Hruska: „Es gilt heute wie damals: Es nützt nur wenig, sich Stoffe unter die Haut spritzen zu lassen, wenn nicht gleichzeitig Heilung in die tieferen Schichten des Bewusstsein dringt. Unsere vielen Facetten durchdringt und durchleuchtet.
Schaffen wir eine geistige Verbindung zu ihr und lassen wir uns mit ihr zu unserem innersten Kern führen, zur Sophia, der göttlichen Weisheit!
Wir alle brauchen ihre Heilkraft in diesen dunklen Zeiten ganz besonders, den sie gibt uns Heilungssuchenden Hoffnung und Licht!“

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