Christrose

HELLEBORUS NIGER

Familie Hahnenfußgewächse, Ranunculaceae

Ein langsam wachsender Winterblüher. Die Schneerose liebt lehmig-kalkige Böden, Windstille und schattige Standorte. Auf Ortswechsel reagiert sie im Gegensatz zu Primel Vergissmeinicht Scharbockskraut Lungenkraut Giersch Veilchen und Leberblümchen unwirsch und braucht einige Zeit bis sie sich eingewöhnt hat und wieder zu blühen beginnt. Im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ wächst und blüht sie an schattigen Standorten, wir finden sie unter Ahorn Kirschlorbeer Hollunder Linde Apfelbaum Birnbaum Goldregen Akazie Esche und Nussbaum Für ihre reichliche Aussaat sorgt sie selbst und ihren Blütenreichtum dürfen wir von Dezember bis März bewundern. Regina Hruska „Die Christrose findet durch den Handel derzeit eine weite Verbreitung. Leider sind diese Pflanzen so hochgezüchtet, dass sie, werden sie wieder in die Erde gesetzt, nicht anwurzeln.“

Von dieser Saturn- Gift- Macht- Zauber- und Medizinpflanze kennen wir bis zu 25 Arten. Sie blüht zu einer Zeit, wo die Natur noch schläft und erscheint uns als Lichtbringer in der dunklen Jahreszeit. Sie bereichert den Heilgarten und begleitet Telnehmer der Seminare und Menschen, die über unterschiedliche Kontakt (e) Termine und Einzelberatung im Seminarzentrum in Anspruch nehmen auf ihrem Weg in die Jurte.

Ihre Heilkräfte sind uns aus vorchristlicher Zeit bekannt, sie ist wie die Mistel eine Pflanze der Heiler und der Schamanen. In der Antike war sie dem griechischen Heilgott Asklepios geweiht und fand in seinen Heilschlaftempeln Verwendung. Im Mittelalter wurde der Nieswurz bei Geisteskrankheiten, Epilepsie, Gicht, Schlaganfällen und Wassersucht gegeben. Für Paracelsus (1493 – 1541), dem bekanntesten Arzt aus dieser Zeit, war sie auch ein Mittel gegen die Beschwerlichkeiten des Alters und begeistert schrieb er: “Ich möchte mit viel Blättern Papiers diese Tugend beschreiben…“. Im damaligen Volksglauben diente sie als Zutat für Elexiere zum langen Leben und ewiger Jugend, zur Vertreibung böser Geister und Dämonen. Das Vieh wurde innerlich und äußerlich (Räucherung) mit Extrakten aus der sehr giftigen Wurzel behandelt. Als Orakel- und Wetterpflanze half sie bei Vorhersagen der herbstlichen Ernte. Je reicher die Anzahl der Blüten je gesünder ihr Wuchs, desto bessere Aussichten gab es auf den Früchtesegen zur Herbstzeit.

Der mittelalterliche Mensch war davon überzeugt, dass die Kröten ihr Gift von der Christrose erhielten. Kröten wohnen mit ihren Familen im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“. Sie sind in der Zeit wo die Christrose blüht tief im Kompost versteckt. Wissenschaftliche Untersuchungen in der Jetzt – Zeit bestätigen, dass das Gift der Kröte ähnliche Wirkstoffe aufweist, wie jenes der Christrose.

Heilwirkungen heue: In der homöopathischen Medizin Heilmittel gegen: Magen- und Lungenkrebs, Non – Hodkin – Lymphom, Aids, psychische Erkrankungen. Sie blüht im Winter, zur falschen Zeit, am falschen Ort, wie der Krebs und andere Erkrankungen. Ihr Widerstandsgeist ist außerhalb der Norm.

 

 

 

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