Basilikum

OCINUM BASILICUM

 Familie Lippenblüter, Lamiaceae

Das einjährige, Basilikum liebt Wärme, Licht und durchlässigen Untergrund. Wir mischen in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna die Heilerde vom Kompost des Heilgartens mit Sand, um dem Kraut bestmöglichstes Wachstum zu ermöglichen. Bei uns sind bis zu 50 verschiedene Arten im Handel erhältlich. Ein wärmeliebendes Kraut wie Lavendel Rosmarin Thymian Quendel Bohnenkraut Oregano Koriander Salbei Lorbeer griechischer Bergtee Ursprünglich stammt es aus Indien, wo es heute in vielen Küchen von der Decke hängt. Auch wir verwenden es gerne für Speisen, die wir den Teilnehmern der Seminare in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ servieren. Menschen, die über unterschiedliche Kontakt (e) Termine und Einzelberatung im Seminarzentrum in Anspruch nehmen ist das Kraut zumeist bekannt.

Über seinen Ursprung gibt es zahlreiche Legenden. Der Name leitet sich vom griechischen „basilikos“ ab, das königlich bedeutet. Andere sehen seinen Ursprung in der Sagenschlange, deren Blick tödlich war (Die Schlange konnte allerdings auch Suizid begehen, wenn sie sich selbst im Spiegel sah).

In der Antike war das Kraut nicht sehr beliebt, es wurde angenommen, es schade dem Magen und schwäche die Sehkraft, mache den Leib schlaff und produziere Würmer. Es mache den Menschen zum Toren und unterbinde den Harndrang. Regina Hruska „Einer anderen Erzählung nach wurde das milde Kraut sehr geschätzt und hat später die Gärten des römischen Adels geschmückt und fand erst im 9. Jahrhundert seinen Weg über die Alpen“.

In der Neuzeit werden ihm gegensätzliche Eigenschaften zugeschrieben: Es stärkt den Magen, wirkt reinigend, belebend, fiebersenkend, blutdrucksenkend, appetitanregend, verdauungsfördernd, regt die Menstruation an und stärkt die Geisteskraft. Im 17. Jahrhundert wurde es bei Epilepsie und manisch – depressiven Erkrankungen gegeben. Ab da bei Angstzuständen, Schwindel und Schlaflosigkeit. Ein Rat von Paracelsus: „Damit die Frauen schwanger werden, sollen sie Basilikum und Lauch in die Suppe geben“.

Heute meint man, es entfalte bei jeder Einnahme seine krampflösenden und beruhigenden Eigenschaften. Hilfreich bei Blähungen, Magenverstimmungen und nervöser Unruhe.

Küche: Ein Allroundgewürz, das sich sehr gut mit Tomaten kombinieren lässt. Tee: 2 TL mit 1/4 Liter Wasser überbrühen, ziehen lassen. Nicht süßen. Pause nach 8 Tagen. Aufguss: 1 Handvoll von:  Basilikum Thymian Anis Beeren vom Wacholder (weniger nehmen). Mit heißem Wasser überbrühen, ausziehen lassen. Mit Honig gesüßt schmeckt es gut. Basilikumwein: 1 Handvoll Blätter 3 Tage lang in 1 Liter süßem Wein mazerieren. Dieselbe Rezeptur gilt für Salatöl. Basilikumpulver: Blätter fein zerschneiden und im Mörser mit Milchzucker zu einem Brei verrieben. Der Brei wird auf Backpapier aufgestrichen und getrocknet. Wenn er ausgehärtet ist, läßt es sich zu Pulver zerreiben.

Früher wurden viele Kräuter in Milch oder Honig ausgezogen. Wir verwenden den Honig unserer Bienen im Heilgarten.

Ein Ratschlag, nehmen sie Honig, der die Heilkraft der Kräuter durch den Körper trägt.

Schreibe einen Kommentar