Brennessel

urtica dioica

Eine alte keltische Pflanze, die Kriegerin unter den Pflanzen.

 Eine Schutzpflanze, schützt Mensch und Haus.

Die Germanen weihten sie dem Donnergott (Donar). 

Heilwirkungen

Die Brennessel gilt, ob ihres hohen Eisen- und Vitamin C Gehalts seit Alters her als Heilmittel und als Nahrungsmittel – aus ihren Blättern lässt sich ein vorzüglicher Spinat bereiten.  Sie enthält Botenstoffe, die schmerzlindernd  bei Gonarthrose (Verschleiß des Kniegelenks), wirkt. Entweder wird die Brennessel als Spinat zu sich genommen oder  3 – 4 Blätter werden an der schmerzhaften Stelle zerrieben, auch dies lindert den Schmerz.  

In jeder Form wirkt sie nierenreinigend, blutreinigend und entsäuernd, entwässernd, blutbildend, entzündungshemmend.

Stärkt das Immunsystem, wirkt entschlackend, fördert den Haarwuchs , hilft bei Störungen des Fettstoffwechsels, bei Blasenentzündungen, Nierenschwäche, Rheuma, Gicht … .

Entschlakungstee: 1 Liter Brennesseltee täglich, 3 – 4 Wochen lang.

Brennesselshampo: 1 Eigelb, 1 Glas Bier, 1/ TL Brennesselextrakt, 1/2 TL Buchsbaumextrakt, 3-4 Tropfen ätherisches Lavendel- und Rosmarinöl. Alles in einem Krug verrühren, mit heißem Wasser mischen, einmassieren, einwirken lassen und gut ausspülen.

Brennesseltinktur: 100g getrocknetes Kraut in 1/4 Liter 70 % Alkohol ansetzen, verschließen. 10 Tage ziehen lassen, abseihen und in dunkle Flaschen füllen.

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