Schwarzkümmel

NIGELLA SATIVA

Familie Hahnenfußgewächse, Ranunculaceae

Zu der Familie des Schwarzkümmels zählen die Pfingstrosenartigen, wie die Pfingstrose die Nieswurzartigen, wie der Nieswurz und Sumpfdotterblume Akelei Rittersporn und Blauer Eisenhut wie die Windröschenartigen wie Buschwindröschen Leberblümchen Kuhschelle und Hahnenfuß

Regina Hruska“ Der Schwarzkümmel ist ein einjähriges Kraut, 30 – 40 cm hoch, mit hellblau weißlichen Blüten. Die Fruchtblätter verwachsen unten zu einer aufgeblähten Frucht, deren Kapseln nach dem Reifen platzen und schwarze, dreieckige, kantige Samen hervorbringen. Bevor der Pfeffer unsere Küchen erobert hat, war der Schwarzkümmel mit seinem würzig scharfen Geschmack sein Vorgänger.“ Seine wunderbaren Blüten werden von den Bienen des Heilgartens gerne aufgesucht, sie erfreuen aber auch Teilnehmer der Seminare und Menschen, die im Seminarzentrum Termine und Einzelberatung in Anspruch nehmen.

Die einjährige Pflanze wird nur noch selten wegen ihrer arzneilichen und gewürzhaften Wirkung angebaut. Als Zierpflanzen gelten die „Jungfer im Grünen“, die aus Südeuropa zu uns gekommen ist und in der Heilerde vom Kompost des Heilgartens wächst.

Der Schwarzkümmel hat ähnliche Wirkkraft wie Kümmel obwohl er mit diesem nicht verwandt ist. Als alte Heil – und Gewürzpflanze seit ca. 700 nach Christus in Europa bekannt. Ein Tee aus seinen Samen wird bei bronchialen Infekten, wie die Heilpflanzen Wurzel aus Alant und Beinwell Andorn Anis Engelwurz Huflattich Königskerze Samen vom Lein Habichtskraut Lobelie Lungenkraut Ysop und Thymian gegeben und bei träger Verdauung, wie die Heilpflanzen Berberitze Rhabarber Ingwer Baldrian Yamswurzel und Löwenzahn empfohlen. In der Frauenheilkunde unterstützt er bei Nachgeburtsproblemen, bei geringem Milchfluss. Bei geringem Milchfluss wurden traditionell die Heilkräuter Eisenkraut Klee (Bockshornklee) Fenchel Kümmel und Distel (Benediktinerdistel) gegeben. Der Schwarzkümmel unterstützt auch bei Menstruattionsbeschwerden wie Schneeball Schafgarbe Baldrian und Kuhschelle Seine antiseptische Wirkung hilft bei Hämorriden, wobei hier Breiumschläge oder Tinkturen oder eine Salbe aus dem Scharbockskraut und der Ringelblume gegeben werden oder ein Abssud aus der Rinde der Eiche

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