Beinwell

SYMPHYTUM OFFICINALE

Familie Raublattgewächse, Boraginaceae

Der Beinwell ist eine krautige Pflanze mit rübenähnlichen, oft aber auch langen, spindelförmigen, ästigen Wurzeln. Diese sind zumeist 2 bis 3 Zentimeter dick, außen schwärzlich und innen weiß, fleischig und saftig. Sie sind geruchlos und haben einen leichten süßlichen Geschmack. Er hat ein niedergestrecktes Wachstum, blüht im Mai und Juni und manchmal auch im September. Er wanderte aus dem sibirischen Raum in unsere Breiten. Im Frühling können die jungen Blätter wie Spinat gegessen werden. Wildwachsend finden wir ihn an feuchten Standorten. Im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ wuchert er im feuchten Bereich der Kräuterspirale neben Borretsch Lungenkraut Vergissmeinicht Zinnkraut Schachtelhalm Sumpfporst Gilbweiderich Bachnelkenwurz Sumpfdotterblume Schachbrettblume Kuhschelle Wurmfarn und Funkie Diese Pflanzen brauchen wenig von der Heilerde vom Kompost des Heilgartens. Dem Beinwell oder der Schwarzwurzel, wie er auch genannt wurde, begegnen wir im Mittelalter, dort nennt ihn die heilige Hildegard von Bingen als Wundheilmittel unter dem Namen Consolida. Auch Paracelsus empfahl ihn als Wund- und Magenmittel.

Regina Hruska „Die derzeitigen Angriffe auf Natur und Leben sind schwer zu begreifen. Wir haben keine Handlungskonzepte und alte Gedankenverbindungen passen nicht mehr. Vielleicht hilft es, wenn wir in diesem Wandlungsprozess auf die Natur schauen. Im Herbst welken in ihrem Jahreszyklus Pflanzen und Gräser, sie zerfallen am Kompost und die daraus gewonnene Erde läßt im Frühjahr neue Pflanzen wachsen. Es gehört Mut und Ausdauer dazu, auch im persönlichen Leben negative Verhaltensweisen, gewohnte Sicherheiten, Gewohnheiten und Einstellungen aufzugeben um sich auf den Weg zu machen. Nur wenn gewisse Prozesse durch uns laufen kann Neues geboren werden. Dafür stehe ich in den Seminare (n) bei Termine (n) und in Einzelberatung Jeder kann Kontakt mit mir und dem Angebot von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ aufnehmen“.

Heilwirkungen: Verwendet werden Wurzel und Wurzelstock, die am besten im Frühjahr gegraben werden. Die Inhaltsstoffe sind Allantoin, Schleimstoffe, Gummi, Gerbstoffe, Alkaloide, Harz, ätherisches Öl. Die beeindruckenden äußerlichen und innerlichen wundheilenden Eigenschaften der Wurzel sind auf seinen Gehalt an Allantoin zurückzuführen. Der hohe Gehalt an Schleimstoffen wirkt günstig bei Magenproblemen, Zwölffingerdarmgeschwüren und bei Dickdarmentzündungen. Er hilft bei Bronchitis und Husten lindernd, reizmildernd und schleimlösend. Äußerlich unterstützt er die Heilung von Wunden, bei Krampfadern wie die Heilpflanzen Kastanie Blüten vom Weissdorn Schafgarbe Ringelblume und Ingwer unterstützen. Und bei auf Geschwüren auf der Haut kann er als Kompresse aufgelegt werden.

Bei Magenproblemen hilft Beinwell gemeinsam mit der Wurzel vom Eibisch Mädesüß Kalmus Käsepappel Baldrian Hopfen Yamswurzel

Bei Bronchitis hilft Beinwell gemeinsam mit Alant Andorn Huflattich Anis Engelwurz Königskerze Lobelie Lungenkraut Thymian Ysop Samen vom Lein Eukalyptus

Bei Wundheilungen unterstützen Beinwell Wurzel vom Eibisch Aloe Hollunder Ringelblume Storchenschnabel Ziest Vogelmiere Keimhemmend wirken Eukalyptus Knoblauch Myrthe Arnika Schöllkraut Echinacea Harz der Lärche Honig Rinde der Eiche Breitwegerich Gelber Enzian

In den Bergen Österreichs wurden zerkleinerte Beinwellwurzeln in Wein eingelegt und bei Lungenleiden, Blutspucken, Gedärmbrüchen, Knochenleiden, Gelenksleiden und inneren Geschwüren gegeben. Die frisch geschabte Wurzel diente bei Hieb- Stich- und Schnittwunden und bei Quetschungen.

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