Anisminze

Die Anisminze ist eine aromatische Minze
Agastache foeniculum, Familie, Doldengewächse, Apiaceae

Anisminze – Heilpflanze mit Tradition und spiritueller Bedeutung

Die Anisminze ist eine alte Kultur- und Heilpflanze aus dem Orient. Bereits in Babylonien und Ägypten bauten Menschen Anisminze an. Schon damals schätzte man ihren aromatischen Duft und ihre vielseitige Wirkung. Bis heute verwenden viele Menschen Anisminze in der Naturheilkunde, als Gewürz und in spirituellen Ritualen.

Im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ gedeihen verschiedene Minzen besonders gut. Neben Schafgarbe, Cosmea, Roter Fingerhut, Eberraute, Amaranth, Tagetes und Eisenkraut wächst dort auch die Anisminze kräftig. Die nährstoffreiche Heilerde aus eigenem Kompost fördert ihr intensives Aroma.

Die Anisminze wird als Küchen- und Heilpflanze verwendet
Asiatische Duftminze wächst neben Hiobsträne
Anisminze in der Geschichte und Überlieferung

Schon in der Antike beschrieben Gelehrte die Wirkung der Pflanze.
Dioskurides erwähnte im 1. Jahrhundert n. Chr. in seiner „Arzneimittellehre“ die Heilkraft des Anis. Auch Plinius der Ältere schrieb in seiner „Naturgeschichte“ darüber.

Darüber hinaus schätzte Pythagoras die Pflanze sehr. Er kannte ihre Bedeutung aus Ägypten und Babylon.

Später nutzte Antiochos III. Anis in seinem „Theriak“. Das galt als Gegengift gegen verschiedene Gifte.

Im Mittelalter beschrieb Konrad von Megenberg im „Buch der Natur“ eine besondere Schutzwirkung.
Er schrieb: „Wer viel Anis im Haus pflanze, wird nicht von der fallenden Sucht befallen.“

Anisminze und ihre spirituelle Bedeutung

In schamanischen Traditionen spielt die Anisminze ebenfalls eine Rolle. Schamanin und Schamanen verwenden sie als Opfergabe bei Ritualen.
Besonders ihr süßlich-würziger Duft gilt als reinigend und klärend.

Zudem berichten Seminarteilnehmer im Bereich „Spirituelles Heilen – Heilschamanismus“ von der wohltuenden Atmosphäre, die der Duft im Raum erzeugt. Viele Menschen empfinden die Pflanze daher als schützend und harmonisierend.

Die koreanische Minze wird im April ausgesät
Koreanische Minze und Dill werden im April ausgesät
Anbau und Aussaat

Die Anisminze bevorzugt lockere, humusreiche Erde. Ein sonniger bis halbschattiger Standort eignet sich besonders gut. In nährstoffreicher Komposterde entwickelt sie ein intensives Aroma.

Die Aussaat erfolgt im Frühjahr. Zwischen Juli und September können die reifen Früchte geerntet werden.

Anisminze Wirkung und
traditionelle Anwendungen

Vor allem die getrockneten Früchte finden Verwendung. Die enthaltenen ätherischen Öle wirken:

schleimlösend, krampflösend, blähungstreibend, aromatisch, unterstützend bei Parasitenbelastung

Dadurch unterstützt wird der Verdauungstrakt unterstützt und allgemeines Wohlbefinden gefördert.

Anwendung bei Verdauungsbeschwerden

Bei Blähungen und Magenkrämpfen hat sich eine Mischung mit Fenchel und Kümmel bewährt. Traditionell empfehlen Kräuterkundige diese Kombination besonders bei empfindlichem Magen.

Auch andere Heilpflanzen wie Mädesüß, Wermut, Enzian, Kamille, Lavendel, Rosmarin, Baldrian und Hopfen kommen in ähnlichen Zusammenhängen zum Einsatz.

Anisminze ist eine Heilpflanze, die vielfältig eingesetzt wird.
save the bees
Unterstützung bei Husten und Bronchitis

Darüber hinaus verwenden viele Menschen die Pflanze bei Husten und Bronchitis. Häufig kombiniert man sie mit Lobelie oder Andorn.

In alpinen Regionen entstand eine Mischung aus:
Anis, Honig, Kiefernöl, Eukalyptusöl und Lindenblüten.
Beliebt sind Tees mit Veilchen, Schlüsselblume und Fenchel.

Bei Reizhusten bereitet man einen Tee aus Huflattich, Eibisch, Spitzwegerich, Malve, Thymian und Quendel zu. Traditionell mit Honig süßen

Überlieferte Schutzkräuter

Früher verband man Anis auch mit antiepileptischen Anwendungen. Ergänzend setzten Kräuterkundige sogenannte Abwehrkräuter ein. Dazu zählten Immergrün, Meisterwurz, Schöllkraut, Beifuss, Johanniskraut, Mistel, Weisser Germer und Efeu. Zusätzlich verwendete man Harze von Kiefer, Fichte, Tanne und Lärche.

Verwendung in Küche und Hausapotheke

Als Gewürz verleiht die Pflanze Brot und Gebäck eine angenehme Würze. Gleichzeitig verbessert sie die Bekömmlichkeit. Deshalb findet sie auch in der traditionellen Hausapotheke ihren Platz.

Anisminze Tee – Zubereitung bei Blähungen

Für Kinder und Erwachsene eignet sich folgende Mischung:
25 g Kümmel (zerstoßen), 25 g Fenchel (zerstoßen), 25 g Anis (zerstoßen) Mit 1 Liter kochendem Wasser übergießen.
10 Minuten ziehen lassen und anschließend abseihen. Trinken Sie 2 bis 5 Tassen täglich. Nach Wunsch mit Honig süßen.

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