Augentrost

EUPHRASIA ROSTKOVIANA

Sein Anblick fördert Freude und Frohsinn, auch für die Teilnehmer der Seminare und alle Tiere die seine Gesellschaft in seiner Blütezeit suchen.

Es gibt bis zu 450 Arten, darunter ist auch der Gamander (Teucerium) und Ehrenpreis (Veronica chamaedrys)

    Veronica chamaedrys

Die kleinen Pflanzen werden wie andere Arten der Sommerwurzgewächse ( Orobanchaceae) von Bienen, Fliegen und Nachtfaltern bestäubt wird.

   

Augentrost wird auch Weidedieb, Wiesenwolf, Milchdieb, Donnerkräutchen, … genannt.

Eine „Schmarotzerpflanze“. Sie strebt mit den Gräsern ans Licht und an die Luft.

Sie entzieht, vor allem den Gräsern Mineralsalze und vermindert dadurch den Grasertrag.

Hirten gaben ihr den Namen „Milchdieb“.

Man glaubte in gewissen Regionen auch, dass dort, wo Augentrost gepflückt wurde, der Blitz einschlägt.

Die Signatur des Auges ist auf der Pflanze durch dunkle Striche an der Blütenunterseite (Pupille) erkennbar.

In der Antike und den späteren Jahrhunderten findet man keine Erwähnung dieser Pflanze.

Erst 1485 scheint sie in „Liber de arte distillandi“ („Garten der Gesundheit“) auf, jedoch nicht mit der späteren Heilwirkung.

Diese wird erst von dem Italiener Mattioi in seinem „Kreuterbuch“ 1586 erwähnt.

Heilwirkungen:

Nach den Grundsatz „simila similibus“ wurde und wird die Pflanze bei Augenkrankheiten verwendet:

Bei Entzündungen der das Auge umgebende Hüllen, Bindehautentzündungen, Konjunktivitis, Iritis,… .

Homöopathikum: Euphrasia officinalis.

Der Tee aus den oberen Teilen der Pflanze hilft auch bei: Husten, Katarrhen, Kopfschmerz

    Veronica chamaedrys

 

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