Heidelbeere

VACCINIUM MYRTILLUS L.

Familie Heidekrautgewächse, Ericaceae

Heidelbeeren zeichnen sich in ihrer Unterfamilie, den Bärentraubenartigen, Arbutoideae durch einen holzigen Stamm und einfache Blätter aus. Das Sträuchlein wird höchstens 30 cm hoch und überzieht an feuchten, humusreichen, moorigen, leicht beschatteten Böden ganze Waldstücke. Dabei schafft es sich einen kieselreichen Boden. In feuchten Nadelwäldern findet sich die Sumpfheidelbeere, Vaccinium uliginosum. Sie wächst massenhaft auf moorigen Böden, vom Meeresstrand bis zur Schneegrenze der Alpen.

Regina Hruska „Leider gehen die lebensspendenden Feuchtgebiete in großem Ausmaß zurück und in den Wäldern, wo die Heidelbeeren wachsen wird es immer trockener. Siehe dazu Himbeere Die Netze des Lebens rufen uns in diesen Zeiten, sie rufen auch die Menschen, die über verschiedene Kontakt (e) Termine und Einzelberatung in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ in Anspruch nehmen.

Die Früchte enthalten einen violetten Farbstoff und dienten als ein beliebtes Färbemitttel für Stoffe und Wolle. Der Saft zum Rotfärben der Weine und des Branntweines. Dieses Färbemittel ist nicht nur unschädlich, sondern wegen seiner Gerbstoffe auch vielfach wohltuend.

Bei den Seminare (n) der schamanischen Ausbildung in den Bergen Österreichs gibt es immer wieder Zeiten in denen wir die Schätze in Wald und Wiese sammeln.

Heilwirkungen: Die Glykokininen wirken auf den Blutzuckerspiegel. Der Tee aus ihren Blättern (die den Zucker bilden) ist zur unterstützenden Behandlung bei Zuckerkrankheiten in Gebrauch. In der Steiermark wurde Diabetes mit einem Tee von getrockneten Hüllen der Bohnen – Schoten und den Blättern der Heidelbeere behandelt. Dazu wurden die Hüllen der Schoten gemeinsam mit dem Laub der Schwarzbeere 2 Tage in 1 Liter Wasser am Herdrand eingeweicht, erwärmt und 3 Mal täglich getrunken.

Die Blätter enthalten wie die Bärentraubenblätter auch Arbutin und sind bei Blasenleiden in Verwendung. In getrocknetem Zustand sind sie ein beliebtes Durchfallmittel bei Kindern und Erwachsenen. Heidelbeersirup ist bis in unsere Tage beliebt. Dazu schichtet man die Beeren lageweise mit Zucker auf, läßt das Glas 3 Wochen in der Sonne stehen. Dieser Sirup wird bei Magenleiden und bei Verstopfung gegeben. Im 12. Jahrhundert wird er von Hildegard von Bingen in der „Physica“ erwähnt.

Unsere alten Kulturen erwarteten sich das Erscheinen der Götter von Osten her, der Ort der Heilung und des Neubeginns. Deshalb näherten sie sich den Beeren von Westen her, mit dem Blick nach Osten und sie brauchten ein „Beerenopfer“. Beeren die auf den Boden fielen galten/gelten als Opfergabe. In manchen Sagen wird auch erzählt, dass reichlich Heidelbeeren an jenen Plätzen wachsen, wo Zwerge ihre Schätze hüten.

 

 

 

 

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