Ziest

STACHYS OFFICINALIS
BETONICA OFFICINALIS

    Stachys byzantina

Lippenblütler, Färberpflanze.

Von den ziestartigen Gewächsen dürfte an die 200 Arten weltweit geben.

Im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ wächst neben dem Heilziest (Stachys officinalis) der Deutscher Ziest (Stachys germanica) und Wollziest (Stachys byzantina).

In schattigen Laubwäldern, wo Eiche Buche Birke Weide Haselstrauch und Nussbaum ein dichtes Blätterdach bilden, findet sich der eher unangenehm riechende Waldziest und an feuchten Orten, wo Springkraut Gilbweiderich Wurmfarn Mädesüß und Zinnkraut wachsen, gedeiht der Sumpfziest, der eine meterhohe Staude werden kann.

    Regina Hruska auf Suche nach dem Sumpfziest

Die Pflanze hat eine umfassende Heilwirkung: blutstillend, astringierend, schleimlösend. Hilft bei Schwächezuständen und Durchfall

Die Kelten nannten den Ziest  „Betonga“, weil er den Kopf gut macht.

Räucherpflanze:

Bietet Schutz (schützt vor Streit) und reinigt Räume und dafür verwenden ihn Teilnehmer der Seminare sei es in der Ausbildung „Spirituelles Heilen – Heilschamanismus“, in der Schamanischen Ausbildung oder bei schamanischen Reisen.

In Österreich und Deutschland wurde das Kraut, als Abwehr gegen negative Einflüsse, unter der Türschwelle vergraben.

Ziest zählt zu den Beschreikräutern wie Gauchheil Dost Johanniskraut Wermut Engelwurz Brennessel Knoblauch Ehrenpreis Beifuss Baldrian

Das Heilkraut war bereits in der Antike bekannt: „Verkaufe deinen Mantel und kaufe Ziest dafür“.

„Wenn Ziestwein und Ziestessig im Haus vorhanden ist, kann es kein Unglück mehr treffen“ schreibt Plinius.

Insekten lieben die Blätter dieser Pflanze im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“

 

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