Färberkamille

Anthemis tirnctoria

Familie der Korbblütler, Asteraceae

Sie liebt trockene, kalkreiche, steinige Böden, im Heilgarten ist sie ausgepflanzt und vermehrt sich.

Die Blüten können zum Färben verwendet werden, speziell für Wolle.

Die Färberkamille ist frosthart und wächst bis auf eine Seehöhe von 1000 m.

Eine lang blühende, wunderbar leuchtende Pflanze.

Eine ausgezeichnete Futterpflanze für Käfer und Bienen.

 

Die Blütenköpfe werden zum Färben von Wolle verwendet.

Es gibt über 150 Pflanzen, die Naturfarbstoffe liefern können.

Diese sind seit der Altsteinzeit ( 15.000 – 9 000 v. Chr.) bekannt.

Im Mittelalter wurden sie auf Feldern angebaut und die Färber waren eine angesehene Zunft.

Färben von Stoffen und Garnen:

Rot und Rosatöne: Blutwurz, Sauerampfer… .

Rot: Färberkrapp (Isatis tinctoria)

Gelb: Rote Rüben Mädchenauge Goldrute Blätter der Birne Sonnenhut Safran Färberdistel Färberreseda, Heidekraut… .

Blau: Brombeeren Heidelbeeren Färberwaid Beeren vom Wacholder… .

Grün: Eschenblätter, Farn… .

Schwarz: Granatapfel

Braun: Frauenmantel Früchte vom Nussbaum Weide Rinden von Obstbäumen, wie zum Beispiel vom Apfelnaum, Birnbaum, dem Baum der Quitte … .

Es ließen ich noch viele Färberpflanzen auflisten, bei Interesse erzähle ich gerne in einem der Seminare darüber.

Auch die modernen Textilfärbereien haben die Qualität der Naturfarben wiederentdeckt, im privatem Rahmen empfehle ich das Experiment.

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