Rote Rübe

BETA VULGARIS

Familie Fuchsschwanzgewächse, Amaranthaceae

Die Rote Beete begleitet den Menschen als gesundes Lebensmittel schon sehr lange.
Die zweijährige Rotmöhre liebt im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ den Halbschatten und da sie leicht salzigen Boden bevorzugt, streuen wir ein wenig Salz in die Erde, die wir aus dem Kompost gewinnen.
Randen, so wird die rote Rübe in der Schweiz genannt, bevorzugt die Nachbarschaft von Rettich, Salat, Bohnen und Kohl Nicht angenehm sind ihr Ceylon Spinat Karotten  Baumspinat Malaberspinat Karotten Mangold und Kartoffel
Erst im 18. Jahrhundert wurde die binäre Nomenklatur von Linne eingeführt. Der Urahn unserer heutigen roten Rübe war die Seerübe oder Seemangold (Beta Maritima), die uns seit prähistorischer Zeit zum Beispiel an den Küsten Nord – Europas begleitet. Diese Pflanzen sind heute für Forschungen interessant, da durch die vielen Züchtungen wesentliche Gen – Informationen verloren gegangen sind.
Archäologische Funde von Samen, Blättern und Wurzel fanden sich in Europa, Naher Osten und Ägypten. Kultiviert wurde sie um 8000 v.Chr. in Mesopotamien.

Regina Hruska „In Ägypten wurde das Gemüse neben Gerste und Weizen angebaut. Der Rübensaft wurde in alexandrinischen Schriften empfohlen und wir wissen heute, dass die alkalische Asche aus der Pflanze zum Reinigen von Metallgegenständnen gebraucht wurde.“
Der Talmud berichtet von ihrem Anbau in Babylonien und Palästina. Die Ahnen der damaligen Zeit verwendeten die Heilrübe bei Verdauungsstörungen und zur Stärkung von Herz und Augen.
In der Antike verordneten griechische Heilkundige Rüben bei Verdauungsproblemen und Infektionen und verwendeten die Samen als Entgiftungsmittel. Rüben sollten laut Pseudo – Demokritus im 1. Jhdt. bei magischen Ritualen und als Opfergaben im Tempel zu Delphi gegeben worden sein. Sie galten so kostbar wie Silber. Der Pharmakologe Pedanios Dioscurides (40 – 90) empfiehlt sie in seiner Schrift „Materia Medica“ zur Reinigung des Kopfes. Der Saft sollte mit Honig in die Nase fließen – er empfahl diese Prozedur auch gegen Ohrenschmerzen.
Im antiken Rom nutzten die Römer die Rübe bereits medizinisch und kulinarisch. Sie verwendeten die schwarze Rübe, die Vorgängerin der roten Rübe. In Pompeji finden sich Ritzungen, wo sie gemeinsam mit Schwein, Salz, Minze und Kohl aufscheint.
Auch in arabischen Schriften wird sie in landwirtschaftlichen und medizinischen Schriften erwähnt.
In mittelalterlichen Rezepturen wird sie zur Behandlung von Schwäche, Verdauungsproblemen und Infektionen erwähnt. In Zeiten der Pest galten Rüben und Mangold als kühlende Arznei.
Auf Basis der Signaturlehre wurde die rote Rübe mit Blut in Verbindung gebracht und Paracelsus (1493 – 1541) verwies auf die kräftigende Wirkung der Blätter – als Badezusatz.
Einer nordischen Sagengestalt (Kvasir) zu Ehren tranken bei Ritualen nordische und slawische Völker vergorenen Rübensaft.

Heilwirkungen heute Die Blätter sind reich an Zucker, welche die Rübe in ihre Knolle zieht. Die Knolle enthält zahlreiche Saponine, Aminosäuren, Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Die Anzahl der Heilstoffe aufzuzählen würde den Rahmen hier sprengen.
Dadurch das der Mond stark auf die Rübe einwirkt, wird sie vor allem in der Ernährung von Kindern. Sei es bei Wurmbefall oder bei Kleinwuchs.
In der Naturheilkunde auch bei Herzerkrankungen, Verdauungsproblemen, Sodbrennen, Ausfluss, schlecht heilende Wunden, Geschwüre, Tumore, Migräne, Cellulitis. Sie hat eine positive Wirkung bei allen Herz- Kreislauf- und Gefäßerkrankungen.
Wir Schamaninnen und Schamanen in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna und in der „Shamanic Clinic Europe“ empfehlen die Heilspeisen die aus den Knollen leicht zu bereiten sind, in der Ausbildung „Spirituelles Heilen – Heilschamanismus“ in der schamanischen Ausbildung und bei unseren Termine (n) Seminare (n) und gegebenenfalls auch in der Einzelberatung
In den Bergen Österreichs war die rote Rübe ein Hausmittel gegen Krebs. Roh oder gekocht gegessen, mit ein wenig Öl vom Kürbis oder Weizen Den roten Rübensaft (Rohnensaft) gab man als Heilmittel bei Fieber.
Unsere heimischen Bio-Demeter- und Kleinbauern ernten die roten Rüben von Juni bis November. Eine sehr gute Lagerungstemperatur ist plus 3 Grad. Im Freien bis minus 3 Grad.
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