Kartoffel

Solanum Tuberosum

Familie Nachtschattengewächse, Solanaceae

Die Kartoffel wie andere Nachtschattengewächse auch, haben eine große Kulturgeschichte. Sie spenden der Menschheit Lebensmittel, Gewürze, Räuchermittel und Medizin. Die Kartoffel, in Österreich Erdäpfel genannt zählt zu den Solanaceaen wie Chili Judenkirsche – Lampionblume Paprika Tomaten Tabak Stechapfel Tollkirsche Bilsenkraut Engelstrompete Alraune Nachtschatten Bittersüßer Nachtschatten um nur einige wenige auszuzählen. Viele von ihnen wachsen im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“. Sie sind Nektarpflanzen für Bienen Insekten und Schmetterlinge.

Der Ursprung der Kartoffel in den andinen Hochebenen von Südamerika liegt ungefähr 8000 Jahre vor Christus. Der Kulturanbau begann 800 vor Christus. Die Kartoffel wuchs dank ihrer Knollen auf den trockenen, kargen und frostigen Hochebenen der Anden. Nach der Ernte wurden sie von unseren Ahnen dem Frost ausgesetzt, gestampft und anschließend getrocknet. Bis heute heißen sie Chunos.

Bei den Inkas wurde die Kartoffel hoch geehrt, traditionelle Rituale wurden von Schamaninnen Schamanen für die nahrhafte Frucht abgehalten. Zahlreiche Ausgrabungen zeugen davon. Unter Führung von Schamaninnen pflanzten Frauen – rituelle Fruchtbarkeitsrituale und weibliche Kräfte sollten eine reichhaltige Ernte gewährleisten. Die Kartoffel wurde auch „Goldapfel“ genannt.
Gold als Metapher für Wertvolles.
1866 nannte sie der „Entdecker“ Juan de Castello „Trüffel“. Sie kam über die spanischen Raubzüge nach Europa und wurden zuerst in botanischen Gärten ausgepflanzt. Im 16. Jhdt. In Spanien angebaut und war im 18. Jahrhundert bereits ein Hauptnahrungsmittel in Europa.
1845/46 wurden die Anbauflächen von einer Fäule – Krankheit (Phytophtora – Epidemie) heimgesucht und nach den Missernten kam es zur Hungersnot. Diese wiederholte sich 1916/17.

Die Erdäpfel wurden in Österreich erstmals unter der Kaiserin Maria Theresia im Klostergarten des Stiftes Amstetten angebaut. Die Bauern waren lange Zeit vorsichtig und gaben sie den Tieren als Futter. Mit der Industrialisierung der Landwirtschaft hat sie sich durchgesetzt.
Die Sortenvielfalt haben wir unseren Bio- Demeter- und Kleinbauern zu verdanken.
Heilsames: Die Knollen bestehen aus 80 % Wasser, Kohlehydraten, Balaststoffen, Eiweiß und Mineralstoffen.
Aus den Knollen wird Stärke gewonnen für Puder, Salben, für die Papier- und Textilindustrie.
In den Bergen Österreichs wurden von unseren Ahnen und Vorfahren rohe Kartoffelscheiben für Kopfschmerzen verwendet. Bei Fieber wurden diese auf die Fußsohlen gelegt. Geriebene rohe Kartoffeln auf Brandwunden gestreut und bei hohem Blutdruck sollten zerquetschte Kartoffeln mit Essig gemischt.
Unheilsames: aus den Knollen wird auch Bioäthanol gewonnen, ein Bio – Kraftstoff. Für uns als Schamaninnen in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ und der „Shamanic Clinic Europe“ ist es mehr als sündhaft, wenn Lebensmittel für Treibstoff verwendet werden! Das ist nicht umweltfreundlich sondern ein Verbrechen an der Menschheit!
Diese Haltung äußern wie auch bei Seminare n Termine n in Einzelberatung und in den Ausbildungen „Spirituelles heilen – Heilschamanismus“ und in der schamanischen Ausbildung

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