Kornblume

Centaurea Cyanus L.

Familie: Korbblütler, Asteraceae

Sinnbild der Klarheit und des Lichtes. Die blaue Farbe ist ein Kompliment der Natur an ihre Lieblingspflanzen. 

Historie: Wir glauben, dass sie immer schon da war, zumindest seit der Mensch das Feld bestellt.

Ihr Name stammt vom griechischen Arzt Hippokrates (460 – 370 v. Chr.), der ihr den Namen „Centaurea“ gab. Der verletzte Achill wurde anscheinend mit dieser Pflanze von einem Centauren geheilt.

In der weiteren Geschichte wird sie immer wieder erwähnt, auch im „New Kreutterbuch“ bei P.A.Matthiolus (1586)

Sie gehört mit zu den Augustkräutern und wird mit ins Kräuterbüschel gebunden (Fest des Lugh).

Die Frauen weihten die Kornblume der Erdgöttin, seit dem Mittelalter ist auch sie eine Blume der Muttergottes.

Heilwirkungen: Heute findet sie kaum noch Anwendung. Inhaltsstoffe: Blauer Blütenfarbstoff, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Schleim, Wachs… . Zugesprochen wird ihr leicht harntreibende Wirkung,

blutreinigend. Beigemischt ist sie Magen- und Darmtees und in der heutigen Volksmedizin auch bei Augenleiden (Signaturlehre!), bei Kopfschmerzen und Blasen- und Nierenbeschwerden.

Ursprünglich stammt sie aus dem Mittelmeerraum.

Jeder kann sich ein blühendes Kornfeld vorstellen, voll von blauen Kornblumen, rotem Klatschmohn, blauem Rittersporn, violettem Frauenspiegel, weißen Winden, wohlriechenden Wicken und purpurnen

Raden. Ein Grund mehr, gegen jede Form von chemischen Düngemitteln zu sein!

„Es ist in kühlen Morgenthau

Aus hohen Himmelshallen

Ein lichtes Stückchen Himmelsblau

Aufs grüne Feld gefallen… .“

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