Rittersporn

DELPHINUM CONSOLIDA L.

Familie Hahnenfußgewächse, Ranunculaceae

Von Bedeutung ist der Ackerrittersporn, der leider nur mehr sehr selten an Wegrändern und im Brachland wächst. Durch Glyphosat und den Einsatz von Pestiziden verseucht die industrielle Landwirtschaft die Böden. Der Ausstieg aus Glyphosat und Neonikotinoiden wird verzögert, wobei die Dosierungen steigen. Großzügig eingesetzter Phosphatdünger ist ein weiteres Problem. Vergiftete Felder vertreiben Pflanzen, töten Tiere und hinterlassen Böden in einem katastrophalen Zustand.
Alternativen gibt es, die biologische und biodynamische Landwirtschaft steht bereit. Ebenso biologische Produkte der Schädlingsbekämpfung, Polykultur, Permakultur, Fruchtfolge. Sehr viele Pflanzenarten haben ihr Überleben unseren Kleinbauern zu verdanken!
Im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ hat sich auch der Ackerrittersporn angesiedelt, zur Freude von Bienen Hummeln und Insekten und so mancher Teilnehmer der Seminare und Menschen, die im Seminarzentrum Termine und Einzelberatung in Anspruch nehmen.

Heilwirkung Die Pflanze ist giftig! Vorsicht bei den Rezepturen der Volksmedizin! Fragen sie ihren Arzt!
Eine Schmuckdroge in Teemischungen, die Schlankheitskuren unterstützen, wie Aloe Berberitze Distel (Benediktinerdistel) Dill Enzian Dost Fenchel Ingwer Kamille Kalmus Minze Odermennig

Salbei Tausendgüldenkraut Thymian Wermut Yamswurzel
Ein Rezept aus den Bergen Österreichs, dass laut Bäuerinnen das Abnehmen erleichtert: Mische die Tinktur vom Rhabarber Tee von Kamille Rizinus – Öl und Tee von Minze
Ein Rezept für Tiere aus den Bergen Österreichs: Leidet eine Kuh an Verstopfung, gibt man ihr Knödel aus Mehl mit den Blättern des Lorbeer Samen vom Lein und die Blätter vom Salbei Größere Mengen der Pflanze vertragen die Rinder allerdings nicht.

Die Heimat dieser Pflanze ist ursprünglich Kleinasien und Armenien. In den Gärten ist die gezüchtete Form des Rittersporns eine Augenweide. Der „Wassermann“ in der Abenddämmerung, der den Platz auf dem er wächst, in seiner Blütezeit verzaubert und unterstützt. Am Morgen steht der Rittersporn in frischem Blau, als ob ihn kein Wässerchen trüben könnte.
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