Mohn

Papaver somniterum Linné
Papaver setigerum Linné

Wird schon im 6.Jahrhundert v. Christus als heilige Pflanze verehrt. „Pflanze des Glücks“.

Räucherwerk seit der Antike, der Göttin Demeter (Mekan tröstet Demeter um den Verlust der Tochter 

Persephone, die in die dunkle Welt absteigen mußte, wenn das Pflanzenleben jährlich stirbt. 

Hypnos, Thanatos – Nacht, Schlaf, Tod) zugeordnet, der Liebesgöttin Aphrodite, Hermes/Merkur usw.

Der Gott des Schlafes spielt auch eine wichtige Rolle in der Medizin bis heute (verschiedene Opiate).

Bringt die Welt des Schmerzes zum Erlöschen.

Schwefelhaltige Würz- und Heilpflanze.

Marspflanze.

Klatschmohn
Papaver rhoeas

Starke Astralwirkung, Kampf zwischen Leichte und Schwere.

In Bädern (Blüten und Kapseln) verwendet, Anregung des Stoffwechsels.

Saturnpflanze (wird auch dem Mond zugeordnet).

Aphrodisisch unwirksam.

„Wie dort gewiegt von Westen

Des Mohnes Blüte glänzt,

Die Blume, die am besten

Des Traumgotts Schläfe kränzt!

Bald purpurhell, als spiele

Der Abendröthe Schein,

Bald weiß und bleich, als fiele

Des Mondes Schimmer ein.

Zur Warnung hört ich sagen,

Daß, der im Mohne schlief,

Hinunter ward getragen

In Träume schwer und tief;

Dem Wachen selbst geblieben

Sei irren Wahnes Spur:

Die Nahen und die Lieben

Hält er für Schemen nur.“

                         L. Uhland

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