Ysop

Hyssopus off.L

Familie: Laminaceae

Das Herkunftsland dieser attraktiven Gewürzpflanze ist das Mittelmeergebiet, die Pflanze liebt auch trockene Gartenböden. Sie blüht von Mai bis Oktober. 

Als Gewürzpflanze ist sie wegen des schwachen Aromas und ihres leicht bitteren Geschmackes wegen nicht besonders beliebt. Wenn sie verwendet wird, dann in Suppen und in der Kräuterbutter.

Blühende Endzweige wurden wegen ihres würzigen Geruchs mit in die Kirche genommen oder in Gebetsbücher gelegt. Ihr alemannischer Name: „Kirchatschober“. In Österreich hieß die Pflanze, wie auch die Raute, „Totenkräutl“, sie wurde Verstorbenen mit in den Sarg gelegt. 

Heilwirkungen: Der Leibarzt von Kaiser Ferdinand, J. A. Matthiolus (1590), empfahl das Kraut bei Wassersucht, Gelbsucht, Krätze und bei starkem Kopfweh.

Das Kraut galt als beliebtes Magen- und Brustmittel.

In der Volksheilkunde bis heute ein breites Anwendungsgebiet: Schleim- und Fieber senkend, hilft bei Verdauungsstörungen und wirkt Nerven stärkend. 

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