Wolfsmilch

Die Wolfsmilch ist eine schnell wachsende Pflanze
Euphorbia cyparissias, Familie, Wolfmilchgewächse, Euphorbiaceae

Wolfsmilch – geheimnisvolle Giftpflanze zwischen
Heiltradition, Warzenmittel und Bienenweide

Die Wolfsmilch, besonders die Zypressen-Wolfsmilch, besitzt ein schnelles und stark wucherndes Wachstum. Viele Wolfsmilcharten vertragen Trockenheit und steinige Böden besonders gut.
Im Naturgarten wird Wolfsmilch wegen ihrer besonderen Blattformen und Blüten geschätzt.
In den Regenwäldern und Tropen wachsen sie zu weichholzigen Bäumen heran.
In unseren Breiten bevorzugen sie feuchte, schattige Wiesen und Waldränder. Dort wachsen sie neben
Weißdorn, Birke, Buche, Esche, Hartriegel und Holunder. Zu ihrer Verwandtschaft zählen unter anderem Rizinus, Akazie, Maulbeerbaum, Gummibaum, Immergrün, Schöllkraut, Löwenzahn und Mohn.

Die Wolfsmilchgewächse verdanken ihren Namen dem Leibarzt des Königs von Mauretanien, Juba II (50 v. Chr.). Es gibt bis zu 4000 Arten dieser Pflanzengattung, von denen sich viele zu den Giftpflanzen zählen.

Der weiße Milchsaft der Pflanze kann Hautreizungen verursachen.
Die Pflanze ist giftig für Pferde, Ziegen, Hunde, Katzen, Kühe und Schafe.
Die gelbgrünen Blüten der Wolfsmilch leuchten besonders stark in sonnigen Sommermonaten.
Bienen lieben ihren Nektar.

Euphorbia auf trockenem Naturstandort

Sonnwendpflanzen und alte Heiltraditionen

Der Milchsaft wird bei Ekzemen gegeben. Auch Brennnessel, Ackerstiefmütterchen, Erdrauch und Klee (Rotklee) galten bei Hautproblemen als hilfreiche Heilpflanzen.

Alte Hausmittel gegen Warzen

Bei Hautausschlägen galten Ringelblume, Vogelmiere, Ampfer und Iris als traditionelle Heilpflanzen.

Medizinische Verwendung findet die Zypressen – Wolfsmilch bei Tumoren.
VORSICHT: Die Pflanze wirkt ätzend und stark giftig.

Besucher von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“, Teilnehmer der Seminare und Menschen, die im Shamanenzentrum Wien Termine und schamanische Einzelsitzung in Anspruch nehmen, erzählen,
dass sie als Kind
er den giftigen Saft der Pflanze auf ihre Warzen gaben und diese nach einer gewissen
Zeit verschwanden.

Blüten der giftigen Wolfsmilch

Wolfsmilch Verwendung und alte Volksheilkunde

Die abführenden Eigenschaften der Pflanze werden bereits bei Hildegard von Bingen erwähnt, auch wenn keine klösterlichen Rezepturen erhalten geblieben sind.
In der Volksheilkunde Europas dienten Wolfsmilchgewächse als Abführ- und Brechmittel.
Ähnliche Anwendungen fanden sich auch bei Heilpflanzen wie Rhabarber, Berberitze, Löwenzahn, Wacholder, Meisterwurz und Rizinus.

Wir warnen vor Selbstmedikation!
Regina Hruska „Wollen sie dieses Kraut verwenden, dann konsultieren Sie Ihren Arzt.“

Die Wolfsmilch ist eine Giftpflanze
Wolfsmilchgewächse im Heilgarten

Wolfsmilch Blütezeit und Pflanzen der Berglandschaften

Während der Seminare und den Trainings in den Bergen Österreichs, in der schamanischen Ausbildung
in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ und der „Shamanic Clinic Europe“ begegnen wir immer wieder der Zypressen – Wolfsmilch, die mit ihrem hohen und stattlichen Wuchs Aufmerksamkeit forderte.

Im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ haben sich auf der Kräuterspirale, in der Heilerde vom Kompost des Heilgartens, auch die mandelblättrige Wolfsmilch (Euphorbia amygdaloides) und die kreuzblättrige Wolfsmilch (Euphorbia lathyris) angesiedelt.
Die wintergrünen Gewächse säen sich selber aus. Sie wachsen gerne auf trockenem, steinigen Untergrund.

Selbstversorgung und Wissen über Giftpflanzen

In schwierigen Zeiten war das Wissen über essbare und giftige Wildpflanzen überlebenswichtig. Menschen mussten erkennen können, welche Pflanzen Nahrung, Heilmittel oder Gefahr bedeuteten. Auch dieses alte Pflanzenwissen gehört zur traditionellen Selbstversorgung.

Die Wolfsmilch verbindet mit ihrem giftigen Milchsaft alte Heiltraditionen, verborgenes Pflanzenwissen und die wilde Kraft naturnaher Landschaften.

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