Erdrauch

FUMARIA OFFICINALIS L.

Mohngewächs, Papaveraceae

Ein Ackerunkraut, das kalkhaltige Böden anzeigt und im Heilgarten neben Beifuss und Tagetes vor sich hinwächst.

Der Erdrauch fördert „Ausscheidungstendenzen“ im Menschen und zeigt seine Heilwirkungen bei Hautproblemen.

Uraltes keltisch-germanisches Räucherwerk, dessen beißender Rauch Mensch Vieh und Acker schützen sollte. Regina Hruska hat ihn bei manchen Ritualen, die zu bestimmten Termine (n) abgehalten werden, wieder reaktiviert.

Im Mittelalter bei Exorzismen verwendet und eine der Spuren dieser Pflanze, die seit Jahrhunderten bekannt ist, führt zu Hildegard von Bingen. Die Äbtistin eines Klosters bei Bingen schrieb in lateinischer Sprache eine Heilmittellehre. Sie schrieb von antiken Autoren nicht ab, sondern beobachtete selbst Fauna und Flora. Im St. Gallener Kloster wurde der Erdrauch  in großen Mengen nachweislich angebaut.

Er war der Räucherstoff des Okkultismus im 19. Jahrhundert.

Der Rauch der Pflanze wird auch Elfenrauch genannt. Viele Menschen glauben heute, sie sind die Einzigen auf diesem Planeten. Die alten Völker wussten, wir sind nicht allein und ehrten neben den Seelen der Tiere und Pflanzen Elfen und Feen, das Stoff- Zeit- und Raumlose.

Der Elfenrauch dient der Reinigung von Orten und Schamaninnen und Schamanen in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ nutzen ihn bis heute dazu und bei Seminare (n) ober bei Schamanischen Trainings.

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