Braunelle

Prunella vulgaris

Familie: Lippenblüter, Lmiaceae

Diese ausdauernde Merkur/Venuspflanze wächst gerne auf Magerwiesen und ist in ganz Europa verbreitet. Sie ist so unscheinbar, dass sie kaum gefunden wird und auch von Teilnehmern der Seminare nicht wahrgenommen wird. 

In der chinesischen Literatur finden wir sie schon in der Han Dynastie, 206 v. Chr. – 23 n. Ch.. 

Ihr Name leitet sich von der Halsbräune, so wurde die Diphtherie früher genannt, ab. Diese Krankheit wütete wie eine Pest mit Lungenbeteiligung. So gilt ihr Tee, als Gurgelwasser verwendet und wird bis heute als Lungen- und Pestarznei in der Volksmedizin empfohlen.

Inhaltstoffe: Gerbsäure, Bittestoffe, Saponine, Flavonoide, Harz…

Heilwirkungen: adstringierend, antibakteriell, blutstillend, krampflösend. Hilft bei: Bluthochdruck, Hals- und Hautentzündungen, Magenschwäche. Sie wird bei Wechselbeschwerden gegeben (Progesteronmangel und Östrogenmangel).

Hilft die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Tee: 1 EL getrocknete Blätter mit1 Tasse (200ml) überbrühen, 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen

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