Bohnen

Bohnen werden seit 5000 Jahren vom Menschen angebaut
Phaseolus, Familie Hülsenfrüchtler, Fabaceae

Bohnen – Geschichte, Symbolik, Heilkraft und Verwendung der nährstoffreichen Heilpflanze

Bohnen sind gesund und sehr nahrhaft. Sie wachsen leicht und brauchen wenig Pflege.
Seit Urzeiten dienen sie vielen Menschen als wichtige Nahrung.

Ursprung und Vielfalt der Bohnen als Kulturpflanze

Von Bohnen gibt über 500 Arten. Die lunaren Pflanzen werden seit Urzeiten angebaut.

Bohnenblüte im Heilgarten von "Licht aus der Jurte"
Bohnenblüte im Garten — Vorstufe der nahrhaften und eiweißreichen Bohnen.

Bohnen im Heilgarten und ihr Wachstum

Im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ wachsen verschiedene Sorten in der Heilerde vom Kompost des Heilgartens. Sie wachsen und ranken neben Stachelgurke, Kürbis, Goldrute, Baumspinat, Herzgespann, Lichtwurzel, Kraut der Unsterblichkeit, Sonnenblume, Inka Gurke, Amaranth, Tomaten, Topinambur und Yamswurzel. An den Blüten sammeln Bienen eifrig den Nektar.

Bohnen im alten Ägypten – Nahrung, Opfergabe und Kultpflanze

Gemüseanbau und Bohnen im alten Ägypten

Im alten, mittleren und neuen Reich Ägyptens wurde Gemüse angebaut.
Es zählte nicht nur als Nahrungsmittel, es war bevorzugte Opfergabe an die Götter und Totenspeise. Neben Gemüse gab es zahlreiche Kräuter, wie Anis,  Senf, Majoran und Kümmel.

Haltung der Priesterschaft gegenüber Hülsenfrüchten

Nach Herodot wurden diese Nahrungspflanzen von der Priesterschaft abgelehnt.
Plutarch schreibt vom freiwilligen Verzicht der Priesterschaft, da sie „zu gut nähren“.

Archäologische Funde von Bohnen in ägyptischen Gräbern

Doch fand man in den Gräbern von Theben Samen der Saubohne, die ein Bestandteil der Opfergaben gewesen sind.
Man hat sie bei Ausgrabungen im Pharaonengrab von Tut-ench-Amun (ca. 1350 vor unserer Zeit)
im Tal der Könige bei Luxor 1922 gefunden.
Diese Feldfrüchte enthalten viel Eiweiß und Saubohnen waren beim ägyptischen Volk Nahrungsmittel.

Symbolik der Bohne in verschiedenen Kulturen

Bohnen als Opfergabe für Götter und Geister

Sie wurden Göttern und Geistern geopfert.

Symbolische Deutung im asiatischen Raum

Im asiatischen Raum als Opfergabe verboten, denn die damalige Signaturlehre besagte, die Bohne
ähnle den Hoden.

Anbau in Südamerika vor der Entdeckung Amerikas

In Peru und anderen südamerikanischen Ländern wurden sie vor der Entdeckung Amerikas angebaut.

Heilkraft der Bohnenschalen – Wirkung der Bohnen als Heilpflanze

Inhaltsstoffe der Bohnenschalen

Bohnenschalen enthalten unter anderem Eiweißstoffe, Aminosäuren, Kieselsäure, Mineralstoffe und Kohlehydrate.

Heilwirkung der Bohnenschalen für Haut und Pflege

Sie unterstützen die Haut. Getrocknete Schalen werden fein zerstoßen, mit Wasser gemischt und auf die Haut aufgetragen. Tee aus den Schalen wird bei Akne empfohlen.

Teemischung mit Bohnenschalen für Frühjahrs- und Herbstkur

20 g Bohnenschalen, 10 g Blätter der Birke sowie je 5 g Schachtelhalm, Zinnkraut, Schafgarbe und Minzen. Die ausgetrockneten Schalen waren bei Paracelsus ein wirksames Mittel gegen die Gicht.

Bohnen als Heilpflanze – Wirkung auf Gesundheit und Stoffwechsel

Heilwirkungen der Bohnen auf den Körper

Sind harntreibend und blutzuckersenkend. Unterstützen bei Rheuma, Gicht, Ischias, Blasen- und Nierenleiden sowie Zuckerkrankheit. Nutzung auch in der modernen Medizin (Buschbohnen-Tee).

Achtung: Rohe Bohnen sind giftig

Rohe Früchte sind giftig. Enthalten das Gift Phasin, welches zu Magen- und Darmstörungen führen kann.

Bohnen als nahrhafte Hülsenfrüchte in Krisenzeiten
Bohnenernte im Garten — nährstoffreiche Hülsenfrüchte für Küche und Vorrat.

Bohnen anbauen und lagern – Nahrhafte Pflanze für Krisenzeiten

Empfehlung zum Bohnenanbau

Als Schamanin und Schamanen empfehlen wir den Anbau dieser Proteinquelle. Vor allem in Krisenzeiten scheint uns das sinnvoll zu sein.

Selbstversorgung auf Terrasse und Fensterbrett

Sie wachsen auch auf Terrassen, in einer Blumenkiste am Fensterbrett.
Pflanzen zur Selbstversorgung die wir empfhelen sind:

Kartoffel — sehr hoher Ertrag pro Fläche, Topinambur — winterhart, kommt jedes Jahr wieder, Süßkartoffeln — nährstoffreich, wärmeliebend

Kürbis (Winterkürbis) — monatelang haltbar, Mais — vielseitig verwendbar.

Pflanzen sie auch: Mangold, Karotten Kohl und Kräuter.

Ohne solche Pflanzen ist echte Selbstversorgung kaum möglich. Und mit diesen Empfehlungen aus
„Licht aus der Jurte“,  lässt sich bereits eine erstaunlich vollständige Ernährung aufbauen.

Lagerung und Vorratshaltung von Bohnen

Leguminosen lassen sich gut lagern und sind nahrhaft.

Regina Hruska    Kontakt   

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