Poleiminze

MENTHA PULEGIUM L.

Familie Lippenblütler, Lamiaceae

Diese Minze die seit der Antike bekannt ist, wächst im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ neben Petersilie Dill Zitronenmelisse Minze Kerbel Thymian Majoran Spitzwegerich Brennessel in der Heilerde vom Kompost des Heilgartens. Insekten, Bienen und Schmetterlinge sind ihre eifrigsten Gäste.

Sie wurde dem Götterboten Hermes, als Schutz vor Krankheiten angeboten. Die wohlriechende, tröstende Pflanze wuchs im Garten der Artemis, der griechischen Mond- und Jagdgöttin, der Göttin der Geburt. Ihre Attributspflanzen waren wie Beifuss Eberraute Wermut Estragon Johanniskraut und gehörten seit jeher zu den Hexen- und Räucherpflanzen
Regina Hruska „Oft werde ich gefragt, was sind Hexenpflanzen Wichtig ist einmal zu wissen, dass die Hexen im Mittelalter großteils Heilerinnen und Schamaninnen gewesen sind. Sie waren bewandert in Chirurgie, Pharmazie und Geburtshilfe. Sie wussten um Fruchtbarkeit, Schwangerschaft, Geburt, Aphrodisiaken, Abortiva, kannten die Attributspflanzen und vieles mehr.  Nach dem 13. Jahrhundert wurde ihnen die Ausübung ihrer Tätigkeit untersagt. Frauen galten als Urheberinnen der Erbsünde und ihr Anteil an der Schöpfung wurde als nicht segensbringend gesehen. Mit der Heiligen Inquisition und dem ersten Ketzerprozess in Orleans 1022 wütete die Inquisition siebenhundert Jahre lang in Europa und Südamerika. Die Paranoia, die Frau als „Hexe und Heilerin“ breitete sich im 15. Jahrhundert voll aus. Übten Frauen Heilmethoden aus, standen sie in Verbindung mit dem Bösen. Gleichzeitig kam es natürlich zur Verteufelung vieler Heilpflanzen, die heute als Hexenkräuter bezeichnet werden. Wie zum Beispiel die Bettstrohkräuter, die dem Schutz von Mutter und Kind dienten. Zum Beispiel Schafgarbe Frauenmantel Beifuss Hirtentäschl Waldmeister Gundelrebe Kamille Bärwurz Lein und viele andere Heilpflanzen. In manchen der Seminare Termine und Einzelberatung im Ausbildungszentrum erzähle ich über die immense Schwächung die Frauen und Heilpflanzen viele hundert Jahre lang erlebt haben.“

Hildegard von Bingen (1098 – 1179), die sich in ihrer Zeit ins Kloster zurückgezogen hatte schreibt: „Wer im Gehirn Schmerzen hat… der lege Polei in Wein… damit das Gehirn warm sei und der Wahnsinn in ihm unterdrückt“. Die Poleiminze diente Jahrhunderte lang den Frauen bei der Austreibung der Nachgeburt.
D
ie Poleiminze ist wie viele andere Heilpflanzen eine Räucherpflanze und wird heute in Südamerika als Rauchopfer für die Erdgöttin Pachamama verwendet. Auch Schamaninnen und Schamanen im Shamanic Centre Europe nehmen dieses Kraut in manchen Ritualen und Zeremonien um den Kontakt mit den Kräften in anderen Dimensionen zu verstärken.
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