Natternkopf

Echium vulgare L.

Familie: Rauhblattgewächse, Boraginaceae, Borretschgewächs

Liebt trockene, steinige Böden, ist zweijährig und kann bis zu 1 Meter hoch werden. Es gibt zahlreiche Arten und sein Verbreitungsgebiet ist weit gestreut.

Er liebt die Gesellschaft der Färberkamillen.

Heilwirkungen: In der Volksheilkunde bei Epilepsie, zur besseren Heilung von Wunden (Furunkeln, Karbunkel). Verwendung findet vor allem die Pfahlwurzel. Dadurch dass in ihr Pyrrolizid – Alkaloide enthalten sind, dürfen die Präparate nur äußerlich angewendet werden, da bei innerlicher Anwendung die Leber Schaden nimmt.

Der griechische Arzt Dioskurides gab ihr den Namen. Er verglich die Blüte mit dem Kopf einer Natter (griechisch: echis) und empfahl ihre Anwendung bei Schlangenbissen. Fälschlicherweise, wie man heute weiß.

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