Stechapfel

DATURA STRAMONIUM

Familie Nachtschattengewächse, Solanaceae

Der Stechapfel ist ein eijähriges, schlecht riechendes Kraut, das von Juni bis September blüht.
Das Kraut kam wahrscheinlich aus Südrussland, Kaukasien und der Tartarei Ende des
16. Jahrhunderts zu uns und ist auf Schutthalden schnell verwildert.
Die trichterförmige Fruchtkapsel ist längs gespalten, mit Stacheln besetzt, die unteren Teile sind vierfächrig und die Samenleisten verbinden sich mittels einer Scheidewand mit der Außenwand.

Stechapfel Standort

Im Heilgarten wächst er in einem Topf, die Heilerde vom Kompost mischen wir mit Sand.
Wildwachsend findet man ihn auf Schutthalden.
Alle Pflanzenteile sind giftig, besonders die Wurzel und die Blätter.
Eine Verwandte des Stechapfels ist die Engelstrompete

Zu seiner Familie zählen sich Tabak Tollkirsche Bilsenkraut Alraune Nachtschatten Engelstrompete Pfefferoni Paprika Lampionblume Petunie Kartoffel Tomaten und der nordische Stechapfel.

Stechapfel spirituelle Bedeutung
Regina Hruska

„Der Stechapfel war im Mittelalter eine Zutat zu Liebestränken.
Die Pflanze enthält wie die Tollkirsche Atropin und ist
sehr giftig!

Stechapfel Ritual

Salben und Räuchermittel benebelten einstmals die Sinne der Menschen, und führten zu Besessenheitszuständen.

Stechapfel Samen

Heute verwenden wir die Samen des Stechapfels bei: Reinigungsrituale und Räucherungen wenn dämonische Einflüsse den Menschen verwirren.

In „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ verwenden wir das Rauchkraut selten und wenn, dann als „Futter“ und Opfergaben für dämonische Wesen.
Allerdings nur unter strenger Aufsicht der Schamanin Wien

Stechapfel Mittelalter

Er war ein Bestandteil der Hexensalben und nach Einnahme der Mischungen von Stechapfel und Alraune stellen sich sexuelle Rauschzustände ein, ähnlich anderer Drogen.
Frauen wurden mit dieser Pflanze widerstandslos gemacht, was ihr durch diesen Missbrauch den Namen „Liebeszwinger“ eingebracht hat.

Stechapfel Giftpflanze

Schamanin und Heilerin wussten mit den giftigen Pflanzen umzugehen.
Sie heilten mit allen Heilkräutern, wussten um die Rezepturen der Giftpflanzen
In ihren Gräbern aus der Bronzezeit fand man bei Ausgrabungen Schafgarbe Kamille Farn Kerbel
Auch das Bilsenkraut, von dem die Schamanin und Heilerin über seine stimulierende und narkotische Wirkungen gut Bescheid wussten.
Bedenken sie, es gab keine Narkotika und Schmerzmittel wie sie in der heutigen Medizin bekannt sind.
Gerne erzähle ich in den Ausbildungen mehr darüber.“

Teilnehmer der Seminare und Menschen die im Schamanenzentrum Seminare Termine und schamanische Beratung in Anspruch nehmen, ist der Gebrauch vom Stechapfel nicht erlaubt.

Heute gilt das aus der Pflanze gewonnene Stramonium als Asthmamittel, allerdings mit Nebenwirkungen.

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Früchte der Datura metel

Gemeiner Stechapfel
Datura Stechapfel