Pfefferoni

CAPSIUM ANNUM

Familie Nachtschattengewächse, Solanaceae

Fragen wir nach der Herkunft von Pfefferoni Paprika Tomaten Kartoffel Mais Kürbis und zahlreichen anderen Pflanzen, dann führen uns ihre Spuren direkt zur indigenen Bevölkerung Nord- und Südamerikas und zurück in eine Zeit, als Nahrung noch eine körperliche und spirituelle Bedeutung hatte.

Was hat sich geändert? Regina Hruska “ Westliche Gesellschaften sind von transnationalen Lebensmittelkonzernen überschwemmt mit Billigsterzeugnissen, mit vorgefertigten in Plastik eingeschweißten Produkten, mit Schnellimbissen und kostspieliger life – style Nahrung. Gleichzeitig werden die Vorgänge der Lebensmittelerzeugung verschleiert, wie zum Beispiel der Einsatz aggressiver Chemikalien, Antibiotika, Hormone, Tötungsmaschinerien und Vieles mehr.  Einheimische Bauern, die in einem überschaubaren Prozess ihr vielfältiges Wissen bei der Herstellung von Lebensmittel einsetzen werden gering geschätzt und mit bürokratischen Vorschriften zugeschüttet. Ich galube, wir überleben nur mit den Möglichkeiten der Vielfalt und Qualität, mit einem Wissen, mit Methoden und Techniken die an die Ursprünge der Erzeugung gekoppelt sind.“

Im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ versuchen wir so viel wie möglich „Ursprüngliches“ wachsen zu lassen und all jenen Menschen, die Seminare Termine und Einzelberatung im Seminarzentrum in Anspruch nehmen, ihre ganz persönliche Verbindung mit der Natrur wieder ins Bewusstsein zur rufen. Menschen, die über einen Kontakt aus den sozialen Netzwerken ins Ausbildungszentrum kommen, sind davon nicht ausgeschlossen. Im Herbst leuchten die Pfefferoni, gemeinsam mit Tomaten Afrikanische Stachelgurke Inka Gurke Baumspinat Sonnenblume Tagetes und Amaranth die wie alle anderen Pflanzen auch in der Heilerde vom Kompost des Heilgartens wachsen, den Besuchern entgegen.

Alle Paprikasorten, die Pfefferoni miteingeschlossen, begannen ihren weltweiten Siegeszug nach der Eroberung der Neuen Weit, 1492 durch Christoph Kolumbus und dem späteren Kolonialismus.

In der Medizin wurde das in diesen Früchten enthaltene Capsaicin seit langem verwendet. Hilfreiche volksmedizinische Behandlungsmöglichkeiten wurden von den Indigenen übernommen und heute haben die Wissenschaften die Wirkweisen des Stoffes weitgehendst erforscht. Capsaicin – Pflaster werden eingesetzt bei Nervenschmerzen und Rheuma, Cremen aus dem Wirkstoff bei Juckreiz und bei hohem Blutdruck werden geeignete Capsaicin Produkte verordnet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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