
Natternkopf – wilde Heilpflanze zwischen Bienenweide,
Giftigkeit und Symbolkraft
Natternkopf – Pflanze der Borretschfamilie und ihre Verwandten
Der Natternkopf gehört zur Borretschfamilie, ebenso wie Borretsch, Beinwell, Lungenkraut,
Vergissmeinnicht und Steinsame.
Natternkopf – Standort, Wachstum und Blütenentwicklung
Er liebt trockene, steinige Böden, ist zweijährig und kann bis zu 1 Meter hoch werden.
Es gibt zahlreiche Arten und sein Verbreitungsgebiet ist weit gestreut.
Seine Blüten sind anfangs blau und färben sich dann rosa.
Die Blüten des Natternkopfs sind röhrenförmig und stehen dicht gedrängt an den Blütenständen.
Die Trockenpflanze lässt sich durch seine borstig behaarten Stängel und die charakteristischen Blüten gut von anderen Arten unterscheiden.
Viele Gärtner fragen sich, welche Pflanzen wenig Wasser benötigen – der Natternkopf gehört zu den widerstandsfähigsten Arten für heiße und trockene Standorte. Zu den typischen Trockenpflanzen gehören zum Beispiel Natternkopf, Thymian, Salbei, Lavendel, Steinsame, Ginster, Oleander, Fetthenne und Hauswurz, die sich durch ihre Anpassungsfähigkeit und Widerstandskraft auszeichnen.
Natternkopf – Giftigkeit und Wirkung auf Mensch und Tier
Die gesamte Pflanze ist giftig, vor allem aber die Wurzel.
Für Menschen ist sie bei sachgemäßer Anwendung meist unbedenklich, für Tiere im Besonderen für Schafe ist sie giftig.
Tiere auf der Weide lassen das Gewächs meist auch stehen.
Natternkopf – Bienenweide und lebendige Naturverbindung
Bienen und Insekten lieben ihren Nektar und in ihrer Nähe sind Tummelplätze für
Elementarwesen und Naturgeister.
Die Pflanze lässt sich wegen ihrer dornigen Blätter nicht leicht anfassen.
Es wird erzählt dass Frauen, die am Felde gearbeitet haben, ihn „Frauenkrieg“ nannten.
Der Natternkopf zählt zu den wichtigsten bienenfreundlichen Wildpflanzen und bietet reichlich Nahrung für Insekten in trockenen Gartenbereichen.

Natternkopf – spirituelle Bedeutung und
kulturelle Einordnung
Der Name lässt eine Assoziation zu Schlangen und Nattern zu. Und forscht man ein wenig in der Geschichte, dann findet man Unterlagen, wo in Europa bis ins 18. Jahrhundert Natterngerichte serviert wurden.
Diese sollten der Gesundheit und Schönheit dienen.
Symbolik und historische Deutung
Der griechische Arzt Dioskurides gab der Pflanze den Namen.
Er verglich die Blüte mit dem Kopf einer Natter (griechisch: echis) und empfahl ihre Anwendung bei Schlangenbissen.
Fälschlicherweise, wie man heute weiß.
Mythologie und schamanische Bedeutung
In manchen Seminaren und Terminen, bei schamanischen Reisen und selten auch in schamanische Beratung wird den Teilnehmern die Symbolik der Schlange im Heilen und in der schamanische Heilarbeit nahe gebracht.
Regina Hruska: „Ohne einen Kontakt mit den Schlangengeistern ist eine spirituelle Arbeit oder eine schamanische Arbeit schwer denkbar“.
Natternkopf – Wachstum im Heilgarten und Pflanzengemeinschaft
Die Bienenweide Pflanze wächst im oberen Teil der Kräuterspirale im Heilgarten von
„Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“. Er benötigt keine Heilerde vom Kompost des Heilgartens.
Er liebt die Gesellschaft von Färberkamille, Ziest, Salbei, Frauenmantel, Kornrade und Zittergras und toleriert auch die dort wachsende Sonnenblume.
Echium vulgare – Heilwirkung und Anwendung in der Volksmedizin
In der Volksheilkunde wurde er bei Epilepsie eingesetzt, ähnlich wie Ysop und Baldrian, sowie zur Unterstützung der Wundheilung.
Bei Furunkeln wurde er ähnlich wie Myrte, Blätter von Eibisch, Kohl oder Kuhschelle verwendet.
Verwendung findet vor allem die Pfahlwurzel.
Dadurch dass in ihr Pyrrolizid-Alkaloide enthalten sind, dürfen die Präparate nur äußerlich angewendet werden, da bei innerlicher Anwendung die Leber Schaden nimmt oder nehmen kann.
Beraten Sie sich mit ihrem Arzt!
Selbstversorgung – Natternkopf als robuste und insektenfreundliche Wildpflanze
Natternkopf – die widerstandsfähige Pflanze für trockene Standorte und lebendige Gärten
Die Insektenpflanze ist eine anspruchslose Wildpflanze, die sich besonders für trockene Böden eignet und durch ihre Blüten eine wertvolle Nahrungsquelle für Insekten darstellt.
Das Borretschgewächs zeigt uns als widerstandsfähige und zugleich geheimnisvolle Pflanze, wie sich Bienenfreundlichkeit, Symbolkraft und natürliche Anpassungsfähigkeit in einer einzigen Wildpflanze vereinen.




