Tabak

Tabak Pflanze blüht im Sommer
Nicotiana rustica, Familie Nachtschattengewächse, Solanaceae

Tabak – Tabakpflanze, Wirkung, Herkunft und schamanische Bedeutung

Tabakpflanze – Einführung und Überblick

Der Tabak ist eine traditionsreiche Tabakpflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse. Er wird seit Jahrhunderten als Kulturpflanze, Heilpflanze und spirituelle Pflanze genutzt. Besonders bekannt ist der Bauerntabak, eine einjährige Tabakpflanze mit gelblichen Blüten.

Der Bauerntabak wächst etwa 60 bis 80 Zentimeter hoch. Seine Blüten werden gerne von Bienen besucht. Dadurch ist der Tabak auch ein wichtiger Bestandteil naturnaher Heilgärten.

Tabak Blütezeit und Duft der Tabakpflanze

Der Tabak blüht – je nach Sorte – von Juni bis Oktober. Während der Blütezeit verströmt die Tabakpflanze, wie die Zistrose einen harzig-aromatischen Duft, der wie ein feiner, giftiger Nebel
über der Pflanze liegt.

Tabakpflanze Giftwirkung und Nikotin

Die Giftwirkung der Tabakpflanze unterscheidet sich deutlich von der ihrer giftigen Verwandten.
Das im Tabak enthaltene Alkaloid Nikotin ist von anderer Art als die Stoffe Hyoscyamin, Atropin und Scopolamin, die in tödlich giftigen Nachtschattengewächsen vorkommen.

Tabakpflanze Herkunft und weltweite Verbreitung

Die Herkunft des Tabaks liegt ursprünglich in Südamerika. Heute wird die Tabakpflanze in allen wärmeren Regionen sowie in gemäßigten Zonen weltweit angebaut.

Tabak wird weltweit angebaut
Nicotiana rustica gedeiht neben Tagetes
Bauerntabak Geschichte und kulturelle Bedeutung

Die Geschichte des Bauerntabaks reicht weit zurück. Die Sitte des Rauchens, Kauens und Schnupfens von Tabak ist in Amerika uralt.
1518 wurde erstmals in Europa, in Lissabon, Tabak angebaut, getrocknet und geraucht. Kurz darauf verbreitete sich der Tabakanbau nach Asien und schließlich über nahezu alle Gebiete der Erde.

Bauerntabak Verwendung heute

Heute wird Bauerntabak vielfältig verwendet: als Genussmittel, Insektizid, Arznei, Entheogen und Räucherstoff.

Tabak Samen und Namensherkunft

Der Name Nicotiana wurde nach Jean Nicot benannt, der die ersten Tabaksamen nach Frankreich brachte. Alle Samen der Tabakpflanze enthalten das flüchtige Alkaloid Nikotin. Tabak wird auch als „falsches Bilsenkraut“ bezeichnet und bildet eine große Menge an Samen.

Tabak Geschmack und Inhaltsstoffe

Der Geschmack des Tabaks beruht hauptsächlich auf dem Gehalt an Nikotianin.

Tabakpflanze anbauen und Pflanzenverwandtschaft

Zur Verwandtschaft der Tabakpflanze gehören Petunie, Lampionblume, Bilsenkraut, Nachtschatten, Alraune, Tollkirsche, Stechapfel, Engelstrompete sowie Paprika, Kartoffel, Pfefferoni, Tomaten und Melanzani.
Sie alle wachsen in der Heilerde aus dem Kompost des Heilgartens im
„Licht aus der Jurte – Shamanic Centre Vienna“ und der „Shamanic Clinic Europe“.

Tabakpflanze schamanische Bedeutung

Die schamanische Bedeutung der Tabakpflanze ist tief verwurzelt.
Regina Hruska beschreibt: „Eine schamanische Initiation in den indianischen Kulturen war ohne Tabak nicht denkbar. Er war ein Einweihungsgift.“

Durch das Trinken von Tabakwasser wurden die Schamanin und Schamanen in einen todesähnlichen Zustand versetzt. Das ist heute nicht mehr erlaubt!

Indianische Tabakpflanze und spirituelle Wirkung

Die indianische Tabakpflanze ermöglichte manchen einen intensiveren Kontakt zu Geistern und Ahnen.
Sie öffnete Einblicke in die geistige Welt und machte die Seele „durchsichtig“.
In Licht aus der Jurte ist diese Technik verboten, wir arbeiten mit klarem Bewusstsein!

Tabak Pflanze rauchen – Wandel der Bedeutung

Das können sich viele heutige Raucher kaum noch vorstellen. Oft wird das Rauchen genutzt, um innere Leere, Verödung, Verkümmerung und Unbehagen zu überdecken.

Ziertabak ist eine Giftpflanze
Ziertabak Pflanze neben Vanilleblume
Tabak Pflanze Inhaltsstoffe und Wirkung

Die Tabakpflanze enthält über 2000 bekannte Substanzen, Hauptwirkstoff ist das Nikotin.
Reines Nikotin ist eine ölige, wasserlösliche Substanz, die über Haut und Schleimhäute aufgenommen wird.

Wirkung von Nikotin auf den Menschen

Nikotin beeinflusst die Blutzirkulation, beschleunigt den Herzschlag und stört das Verhältnis von Puls zu Atem.
Asthma, Gefäßkrämpfe und Sauerstoffmangel können Folgen sein und Angstzustände.

Tabak als Heilmittel und rituelle Pflanze

Gleichzeitig ist Tabak ein starkes Heilmittel, wenn er richtig und homöopathisch dosiert wird.

Rituell findet der Bauerntabak auch Anwendung beim Räuchern: bei Ritualen der
schamanischen Ausbildung und der Ausbildung Spirituelles Heilen – Heilschamanismus“.

Schamanismus Ausbildung      Kontakt    

Newsletter