
Rauschminze – Steppenminze – Turkestanminze
Heilpflanze aus Zentralasien
Die Rauschminze, auch Steppenminze oder Turkestanminze genannt, gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Die besondere Minzen-Heilpflanze wächst bis zu einem Meter hoch und ist in Zentralasien und der Mongolei beheimatet. Als typische Steppenpflanze unterscheidet sie sich deutlich von vielen heimischen Minzen.
Ähnlich dem bekannten Herzgespann sind ihre weißen Blüten sehr klein. Der süßliche Duft der Minze macht sie zu einer wertvollen Bienen-, Insekten- und Schmetterlingspflanze.
Herkunft der Rauschminze – Steppenminze aus Zentralasien
Die Ritualpflanze der Steppe wächst sehr langsam und benötigt Geduld. Sie bevorzugt trockene, steinige Böden und ist optimal an das Steppenklima angepasst. Im Gegensatz zu vielen anderen Minzen liebt sie keine feuchten Standorte.
Anbau der Steppenminze – Heilpflanze mit langsamem Wachstum
Vor dem Auspflanzen wurde die asiatische Minze zunächst in einem Topf kultiviert. Als Substrat diente eine Mischung aus Sand, kleinen Steinen und Heilerde aus dem Kompost des Heilgartens. Diese Anbaumethode entspricht den natürlichen Bedingungen der Steppenpflanze Minze
Minze aus der Mongolei im Heilgarten Wien
Das schamanische Kraut und die Zistrose im Heilgarten Wien kamen mit einer Schamanin aus dem Osten in das Schamanenzentrum „Licht aus der Jurte – Shamanic Centre Vienna“.
Heute erfreut die hohe Staude in den Sommermonaten Teilnehmern der Seminare sowie Menschen,
die schamanische Beratung buchen.
Schamanische Tradition Wien – Warum die Rauschminze nicht verarbeitet wird
Obwohl die historische Heilpflanze aus der Steppe in der Volksmedizin bekannt ist, wird sie im Schamanenzentrum Wien bewusst nicht verarbeitet. Die schamanische Tradition verzichtet auf Pflanzen mit bewusstseinsverändernder Wirkung.
Im Heilgarten wirkt die Pflanze vor allem als energetische Präsenz.
Giftige Minzen erkennen – Poleiminze (Mentha pulegium)
Unter den Minzen gibt es auch giftige Arten, etwa die Poleiminze (Mentha pulegium). Sie besitzt einen sehr scharfen Minzgeruch, ist keine Steppenpflanze und bevorzugt feuchte Böden. Dadurch unterscheidet sie sich deutlich von der Rauschminze bzw. Steppenminze.
Rauschminze Heilwirkung in der Volksmedizin
Die Turkestanminze ist aus der sowjetischen Volksmedizin bekannt. Aus den getrockneten Blättern wurde traditionell ein beruhigender Tee zubereitet. Die Ernte erfolgt im Herbst, danach werden die Blätter schonend getrocknet.
Der Pflanze werden beruhigende, allergielindernde und hautberuhigende Eigenschaften zugeschrieben. In der Volksmedizin galt sie als hilfreich bei Allergien und Hautausschlägen.
Beruhigende Heilpflanzen – Heimische Alternativen zur Steppenminze
Neben der Steppenminze kennt die europäische Volksmedizin zahlreiche
heimische Heilpflanzen mit beruhigender Wirkung, darunter:
Herzgespann Hopfen Johanniskraut Kamille Kuhschelle Zitronenmelisse Lobelie Mohn Klee (Rotklee) Lavendel Yamswurzel
Diese Pflanzen wurden traditionell bei eingesetzt.
Volksmedizin Österreich – Beruhigung durch Pflanzen
In der Volksmedizin Österreichs legte man zur Beruhigung von Kindern Stroh vom Hafer unter das Kopfkissen. Erwachsene nutzten Haferstroh im Badewasser, um innere Anspannung zu lösen.
Johanniskraut in der Volksmedizin
In der traditionellen Volksheilkunde wurde Johanniskraut-Schnaps schwermütigen Menschen verabreicht.
Dieses Mittel galt als stimmungsaufhellend und nervenstärkend.
Volksmedizinische Rezepte und traditionelle Medizin
Ein bekanntes volksmedizinisches Rezept zur Beruhigung bestand aus Honig, vermischt mit Knoblauch und Ingwer.
Als beruhigender Labtrunk galt Honigmilch mit Zitronenmelisse, Minzen und Beeren vom Holunder


