
Mais Herkunft – Ursprung einer heiligen Kulturpflanze
Der Mais – auch Kukuruz genannt – ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit.
Die Herkunft und Bedeutung des Mais reichen bis nach Mexiko, wo er bereits tausende Jahre vor Christus als Grundnahrungsmittel angebaut wurde. Für viele indigene Völker war die Ackerpflanze nicht nur Nahrung, sondern eine heilige Pflanze mit spiritueller Kraft.
Er stammt ursprünglich aus Mexiko und wurde dort bereits tausende Jahre vor Christus kultiviert. Christoph Kolumbus brachte die Kulturpflanze nach Europa, wo er um 1525 in Spanien erstmals erfolgreich angebaut wurde.
Gemeinsam mit Tomaten Paprika Kürbis Kartoffel Tabak und Bohnen zählt erzu den wertvollsten Geschenken an Europa.

Diese Nahrungspflanzen wachsen im Heilerde-Kompost des Heilgartens von Licht aus der Jurte – Shamanic Centre Vienna sowie der
Shamanic Clinic Europe.
Mais – eine indianische Kulturpflanze
Er war für die indigenen Völker Amerikas nicht nur Nahrung, sondern heilig. Ein Leben ohne ihn war undenkbar. Er galt als Geschenk der Götter, in dem die Maisgottheit verehrt wurde.
In schamanischen Ritualen wird er bis heute als Opfergabe verwendet. Um Kontakt mit der geistigen Welt herzustellen, wurde er direkt als Gottheit angesprochen.
In den Hochkulturen der Maya, Sioux, Apachen, Hopi, Irokesen, Cherokee und Azteken war er das wichtigste Grundnahrungsmittel – die Speise der Götter.
Auch für Schamanen in der Schamanenausbildung in Österreich, für Seminare Termine und schamanische Beratung, besitzt die Götterpflanze eine tiefe spirituelle Bedeutung.

Mais Besonderheiten – Gentechnik & Kritik
Bt-Mais & Gentechnik
Bt-Mais steht sinnbildlich für eine Argumentationslinie großer Chemie- und Agrarkonzerne.
Gentechnisch manipuliertes Saatgut wird patentiert – Bauern müssen Lizenzgebühren zahlen und sind an den Kauf passender Pflanzenschutzmittel gebunden.
Schamanenzentrum Wien: Video:
Die schwarze Spirale der Macht
Transnationale Lebensmittelkonzerne verschleiern Ursprung und Zusammensetzung der Ausgangsstoffe. Die Konsumgesellschaft verliert zunehmend die Kontrolle darüber, was auf unseren Tellern landet – körperlich, emotional und seelisch.
Mais MON810 – ein bedrohtes Grundnahrungsmittel
Die Getreidepflanze als weltweites Grundnahrungsmittel ist bedroht – und wir alle sind betroffen.
Ähnlich ergeht es Weizen, Soja und auch der Fleischproduktion.
Bewusstsein zu schaffen ist unsere gemeinsame Verantwortung.

Mais & Lebensmittelindustrie
Mais als Tierfutter
Jährlich werden in Österreich tausende Tonnen Maiskörner eingelagert – jedoch nicht für den menschlichen Verzehr.
Die Nutzpflanze wird als Tierfutter eingesetzt, obwohl Wiederkäuer dieses Futter schlecht vertragen. Die Folgen sind kaum transparent – weder für Konsument:innen noch für Landwirt:innen.
Mais Industrie & Biokraftstoff
Der Industriestoff dient heute als Rohstoff für:
Zitronensäure (Getränke- & Lebensmittelindustrie),
Waschmittel
technische Industrie, Biogasanlagen & Bioethanol
Stichwort: „Tank statt Teller“
Förderungen alternativer Energien führten dazu, dass Mais und Soja als Energieträger genutzt wurden – oft mit fatalen Folgen für Bauern nach dem Wegfall von Förderverträgen.

Mais im Ökolandbau & spirituelle Verantwortung
Findet der Mensch nicht zurück zur Heiligkeit der Natur, wird sich nichts Wesentliches ändern.
Der Missbrauch von Lebensmitteln in globalen Krisenzeiten wird nicht folgenlos bleiben.
Kommerzialisierung des Saatguts bedeutet Wissen geht verloren: Daraus folgt:
Saatgut hüten,
Vielfalt bewahren
selbst produzieren
„Bei unseren Ahnen führte der gemeinsame Anbau zu sozialen Gemeinsamkeiten und identitätsstiftenden Institutionen.“
— Regina Hruska
Wir als Schamanin und Schamanen im Schamanenzentrum Wien treten aktiv dafür ein, persönliche und globale Alternativen aufzuzeigen.
Mais Ökolandbau: Video Die weiße Spirale der Macht

Maisbart – Verwendung & Heilwirkung
Maisbart Wirkung
Der Maisbart (Maisnarben) fördert: Verdauung Stoffwechsel Entwässerung Unterstützung beim Abnehmen Linderung bei Bluthochdruck
Vergleichbare Heilpflanzen: Löwenzahn Andorn Enzian – Wurzel Tausendgüldenkraut Weißdorn Schafgarbe Mistel
Maisbart Tee
Die bis zu 35 cm langen Maisfäden werden getrocknet und zu Maisbart-Tee verarbeitet.
Inhaltsstoffe: Alkaloide Allantoin ätherische Öle Fette Glykoside Vitamin C & K
Die harntreibende Wirkung unterstützt bei:
Nierengrieß
Blasenbeschwerden
Entgiftung
Roter Hausmais

Er war bis in die 50er Jahre die lokale Sorte speziell in der Süd – Steiermark und wurde vor allem für Polenta und für Braten verwendet.
Regina Hruska „Er kam über einen Kontakt mit einem Bauern aus der Gegend in den Heilgarten und in heißen Sommern bildet er schöne Kolben“.






