
Die Lärche – Kraftbaum der Alpen
Die Lärche als Kraftbaum ist seit jeher ein bedeutender Baum der Alpenregion. Die europäische Lärche (Larix decidua) gilt als der lichtliebendste unter den Nadelbäumen. Ihre ursprüngliche Heimat liegt in den Alpen, wo sie gemeinsam mit Fichte Tanne Birke Kiefer Eibe Buche und Eiche wächst.
Der Kraftbaum Lärche erhellt nicht nur Wälder, sondern auch Orte, an denen sie gepflanzt wird – auf physischer wie auf energetischer Ebene.
Lärche im Garten – Kraftort und Heilraum
Im Heilgarten von Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna wächst die Lärche gemeinsam mit Fichte Tanne Weide Nussbaum Apfelbaum Birnbaum Akazie Rosskastanie Haselstrauch Holunder und abendländischer Lebensbaum
Als Kraftbaum im Garten wirkt die Lärche lichtbringend, stärkend und ordnend.

Lärchenharz gewinnen – das Pech der Alpen
Der Beruf des Lärchenharz-Bohrers war früher hoch angesehen, ist heute jedoch ausgestorben. Dabei wurde der Baum vorsichtig angebohrt und das Harz – auch Lärchenpech genannt – in kleinen Kännchen aufgefangen. Die Öffnungen wurden anschließend wieder verschlossen, sodass eine mehrmalige Ernte pro Jahr möglich war.
Heute werden Lärchen nicht mehr aktiv angeschnitten. Dennoch gilt Lärchenharz traditionell als eines der wertvollsten Heilmittel der Alpenregion.
Lärchenharz räuchern – Energie des Waldes
Menschen, die gerne räuchern oder eigene Heilmittel herstellen, können Harz vorsichtig von der Rinde sammeln. Dieses Lärchenharz zum Räuchern enthält noch die volle Energie des Baumes und des Waldes – im Gegensatz zu manchem industriell hergestellten Räucherwerk.

Lärchenbalsam – Wirkung und Eigenschaften
Gereinigt ähnelt das Harz in Farbe und Konsistenz dem Honig. Der Baum bildet das balsamartige Harz in seinem Inneren, wodurch das Holz äußerst widerstandsfähig wird und selbst im Wasser nicht fault.
Lärchenbalsam wirkt:
antiseptisch,
wärmend,
schützend,
dynamisierend im Krankheitsprozess

Lärche – spirituelle Bedeutung und Symbolik
In den Alpen galten Lärchen als Wohnsitz der Säligen (Seeligen) – lichtvolle Elfenwesen, die Menschen und Tiere beschützten. Märchen beschreiben die „Säligenfräulein“ als weiß-silbern gekleidete, singende und tanzende Wesen.
Bis 1859 stand in Nauders (Tirol) eine heilige Lärche, in der diese Wesen wohnen sollten.
Für Schamanin und Schamanen ist der Kontakt zu diesen Kräften bis heute möglich.
Lärche als heiliger Baum in Europa und Sibirien
Auch in Sibirien galten Lärchen als heilig. In den heiligen Hainen der Ostjaken reichten sieben Lärchen aus, um einen geschützten Ort zu bilden – Jagen, Fischen oder Wassertrinken war dort verboten.
Aus Lärchenholz wurden Schutzamulette gefertigt – eine Tradition, die auch in Europa existierte.

Lärchenharz – sammeln und anwenden
Lärchenharz sammeln ist einfach und nachhaltig möglich. In Österreich wird es traditionell „Pech“ genannt. Seit Jahrhunderten wird es verwendet, etwa um Splitter aus der Haut zu ziehen oder Wunden zu reinigen.
Lärchenharzsalbe – Wirkung
Schon bei Plinius erwähnt, hilft Lärchenharz bei: Gicht und Rheuma, Hautinfektionen, Erkältungen
Lärche Salbenrezeptur aus den Alpen
Anzuwenden bei Rotlauf und als Zugsalbe bei eitrigen Wunden und Abszessen:
1/2 kg Rinderschmalz, Blüten der weißen Lilien Salbei Honig Bienenwachs Absang, Harz, Kampfer und Salz. Alle Zutaten werden abgeröstet, abgeseiht und abgekühlt. Kühl lagern!
Lärchenharz für Tiere
Auch in der Tierheilkunde wird Lärchenharz eingesetzt:
auf Kastrationswunden
zur Wundreinigung bei Rindern
bei Verstauchungen als Pechöl
zur Unterstützung bei Verdauungsproblemen

Lärche als Kraftbaum – energetische Bedeutung
Energetisch vereint die Lärche:
die Stärke der Eiche
die Zähigkeit der Fichte
das Leuchten des Lichts
die Anmut der Esche
Sie steht für Frieden, Frohsinn und zeitlose Balance und wirkt als individueller Kraftbaum des Lichts.
Lärche und Klimawandel
Die Alpenlärche gehört – wie Fichte, Tanne, Kiefer und Esche – zu den gefährdeten Baumarten. Schadstoffemissionen, Ozon, saurer Regen, Klimaveränderungen und Entwaldung setzen den Wäldern massiv zu.
Bäume sind Lebensgrundlage: Sie speichern Wasser, produzieren Sauerstoff und bieten Lebensraum für Tiere. Ihr Schutz ist ein Auftrag an die gesamte Menschheit.
Baum des Lichts und Bewusstseinsarbeit im Heilschamanismus
In Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna wird jede innere Arbeit mit der äußeren Realität verbunden. Der Wald und die Ökosphäre werden als lebendiger Teil des Menschseins verstanden – das ist gelebter Humanismus und Heilschamanismus.


