Rizinus

Rizinus braucht durchlässige Böden und einen hellen Standort
Ricinus communis, Familie, Wolfsmilchgewächse Euphorbiaceae

Rizinus — kraftvolle Heilpflanze zwischen Sonne,
Gift und uraltem Wissen

Der Rizinus wird in Indien und Afrika zum Baum. Er kann bis zu 12 Meter hoch werden.
In den Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ kam er über
einen Kontakt mit einer Teilnehmerin der Seminare

Rizinus in der Bibel

Im Alten Testament gibt es nicht sehr viele Quellenangaben über die Pflanze.
Die Pflanze wird im Buch Jona, 4,6 beschrieben.

Majestätische Staude in guter Erde

Die Pflanze wird sehr groß, sie ist in der Heilerde vom Kompost des Heilgartens in einen Topf gepflanzt
und dieser steht neben Engelstrompete, Granatapfelbaum, Myrte, Lorbeer und Feigenbaum.

Der Strauch ist nicht winterhart und im Herbst erlischt die Pracht.
Er braucht reichlich Wasser und Sonne.
Im Herbst erntet Regina Hruska die Samen für eine Neuaussaat im Frühjahr.

Schriftrolle des Papyrus Ebers mit Heilrezepten des Rizinus aus der Pharaonenzeit
Papyrus Ebers — altägyptischer medizinischer Text mit Wissen über Heilpflanzen

Rizinus im alten Ägypten

Die Pflanze stand, wie Papyrus und Lotus bei Assyrern und Ägyptern in hohem Ansehen.
Im Papyrus Ebers (16.Jh.v.Chr.,Eb.Nr.251)):
„Die Kenntnis von dem, was man macht aus
der Rizinuspflanze, als etwas, das gefunden ist
in den Schriften alter Zeit, als etwas für den Menschen Nützliches.“
Altägyptische Ärzte wussten um die Giftigkeit der Pflanze und setzten nach ihren Rezepturen die Samen als Abführmittel ein.
In dynastischen Zeiten waren unter anderem die Samen des Rizinzs, Lotus, Alraune, Mohn, Kornblume, Zwiebel und Knoblauch eine Grabbeigabe in den Totenkulten.

Aus Funden von 4000 vor Christus ist belegt, das aus den Samen Öl gepresst wurde, welches der Beleuchtung ihrer heiligen Rituale und Zeremonien diente.

Rizinus war ein Heilmittel in religiösen Kulten
Samen des Rizinus (Ricinus communis) an der Pflanze — dekorativ, aber hochgiftig

Verwendung der Pflanze in alten Schutzrezepturen

Rizinus findet sich in vielen dieser alten Rezepturen.
Wie unter vielen anderen auch Wacholder Granatapfelbaum Koriander Zyperngras Fett von Rindern und Honig
Rizinus war ein Heilmittel gegen Fremdeinflüsse Fremdenergie und Dämonie, ausgehend von
einer Göttin, einem Gott oder einem Verstorbenen.

Rizinus Samen räuchern in Ritualen

Die Samen der Pflanze wurden gekocht, zerrieben, getrocknet, und der Betroffene wurde damit abgeräuchert
Wer sich interessiert findet im Papyrus Ebers 251 genauere Angaben über die Verwendung.
Er war ein Rauchkraut gegen dämonische Einflüsse

Rizinus in der Medizin — Wirkung und Gefahr

Die Samen enthalten fette Öle mit vielen ungesättigten Fettsäuren, Eiweiß, Gummi, Harze, Lecithin,
Bitterstoffe und das hoch toxische Eiweiß Rizin und Lektin.
Das Ricin, das in den Samen enthalten ist verursacht Gefäßverstopfungen, Entzündungen und Geschwürbildungen.
Die Samen haben eine tödliche Wirkung!
Wobei das Öl, das aus ihnen gewonnen wird ungiftig ist und Verwendung in der Medizin findet.
Keine Selbstexperimente! Fragen sie ihren Arzt!

Die Pflanze zieht zwar die Blicke der Menschen, die schamanische Behandlung oder Termine im Schamanenzentrum Wien gebucht haben auf sich.

Schamanische Ausbildung Wien:     Kontakt  

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