Schneeball

Gemeiner Schneeball, ein wohlriechender Strauch
Viburunum opulus, Familie Moschuskrautgewächse, Adoxaceae

Der Schneeball – Heilpflanze, Insektenmagnet und
Begleiter im Heilgarten

Der Schneeball, auch gemeine Schlinge genannt, ist ein wohlriechender Strauch, der bevorzugt in feuchten Gebüschen und lichten Wäldern wächst. Er wird seit Jahrhunderten geschätzt – sowohl als Heilpflanze als auch als Zier- und Schutzgehölz für Tiere. Aufgrund seiner Robustheit und Schönheit wird er häufig ausgepflanzt und ist heute in vielen naturnahen Gärten zu finden.

Im Heilgarten von Licht aus der Jurte – Shamanic Centre Vienna wächst er eingebettet zwischen Buche, Eiche, Liguster, Kirschlorbeer und Goldregen.
Dort ist er nicht nur ein botanischer Bestandteil, sondern auch ein energetischer Begleiter für Menschen, die das Schamanenzentrum Wien besuchen.

Schneeball Arten

Es gibt weltweit über 150 Schneeball-Arten. Eine bekannte Art ist der Wollige Schneeball (Viburnum lantana), der auch unter den Namen Herzbeer, Blutbeer oder Frauenball bekannt ist. Seine Beeren sind eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel – besonders für Amseln.

Der Name „Schneeball“ stammt von einer kulturhistorischen Zuchtform (var. roseum), bei der sich alle Blüten vergrößert haben. Diese Abart ist geschlechtslos und bildet keine Früchte mehr, dafür aber die typischen kugelförmigen, weißen Blütenstände, die an Schneebälle erinnern.

Gemeiner Schneeball – insektenfreundlich und ökologisch wertvoll

Er gilt als insektenfreundlicher Heilbaum. Bienen, Wildbienen und zahlreiche Insekten besuchen seine Blüten, die reich an Pollen und Nektar sind. Damit leistet er einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität und zur Stabilität natürlicher Kreisläufe – besonders im Heilgarten.

Wie Regina Hruska beschreibt: „Der Baum begrüßt Teilnehmer der Seminare und Menschen, die im Schamanenzentrum Wien Termine und schamanische Beratung in Anspruch nehmen.“

Schneeball Beeren – Nahrung für Vögel

Die leuchtend roten Schneeball-Beeren sind für Menschen roh kaum genießbar, werden jedoch von Vögeln – insbesondere der Amsel – gerne gefressen.
Sie sind ein wichtiger Bestandteil der winterlichen Nahrungskette.

Gemeiner Schneeball – Heilwirkung

In der traditionellen Pflanzenheilkunde wird vor allem die Rinde des Gemeinen Schneeballs (Viburnum opulus) verwendet. Sie wird am besten im April und Mai gesammelt und anschließend getrocknet.

Schneeballrinde – Inhaltsstoffe

Die Rinde enthält wertvolle Wirkstoffe:

  • Bitterstoff Viburnin

  • Baldriansäure

  • Salikoside

  • Harze

  • Gerbstoffe

Schneeballrinde – Wirkung

Die Wirkung der Schneeballrinde ist:

  • krampflösend

  • beruhigend

  • adstringierend

Gemeiner Schneeball – Wirkung bei Menstruation

Besonders bekannt ist der Strauch für seine Anwendung bei Frauenbeschwerden. Er wirkt unterstützend bei:

  • Muskelkrämpfen von Gebärmutter und Eierstöcken

  • schmerzhafter und übermäßiger Menstruation

  • drohender Fehlgeburt (traditionelle Anwendung)

  • Blutungen während der Wechseljahre

Die adstringierende Wirkung kann helfen, starken Blutverlust zu regulieren. Zur Verstärkung wird der Schneeball traditionell mit Yamswurzel oder Baldrian kombiniert.

Auch andere Heilpflanzen werden bei übermäßiger und schmerzhafter Menstruation eingesetzt, darunter:
Immergrün, Iris, Kuhschelle, Hirtentäschl, Beifuss und Baldrian.

Gemeiner Schneeball Tee – Zubereitung

Tee aus Schneeballrinde:

  • 2 Teelöffel getrocknete Rinde

  • 1 Tasse Wasser

  • 10–15 Minuten leicht aufkochen

  • 3× täglich heiß trinken

  • nach Belieben mit Honig süßen

Verwendung der Früchte

Aus den reifen Früchten des Schneeballs können – nach entsprechender Verarbeitung – Marmelade und Gelee hergestellt werden. Gekocht verlieren sie ihre Bitterkeit und erhalten ein herb-fruchtiges Aroma.

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