Ginster

SAROTHAMUUS SCOPARIUS

Familie, Hülsenfrüchte, Leguminosae

In einer Unterfamilie der Legumiosae gehört er zu den Ginsterartigen, Genisteae, wie Lupinien Goldregen Klee (Geißklee)

Diese seit keltischer Zeit bekannte Pflanze liebt kieselhältige, trockene, sandige Böden, liebt Wärme und braucht Feuchtigkeit. Im Heilgarten haben wir ihn eine Weile im Topf gezogen und später ausgesetzt.

Im keltischen Mythos dem Sonnengott Benelos geweiht, der unweigerlich zu Beltane, das am 1. Mai gefeiert wird, gehört. Vielleicht gehört der Sonnengott zu den Druidenfeuern, die in dieser Nacht in den Hütten neu entzündet wurden. Licht galt als Leben, Tiere wurden durch die heilsamen Feuer getrieben und Feste wurden gefeiert.

    Sonnensymbol, Münze aus dem 2./1.Jh.v.Chr.

Zum Unterschied von heute stand hinter diesen Festen das Ewige. Diese Feste bedeuteten Reinigung, Vertreibung böser Geister und Dämonen, die geistige Trübheit auslösen. Dieses Licht des Benelos verstreute das Jenseitslicht und verband menschliche Lichtsehnsucht mit dem Allgott.

So wie die Schamanen und Schamaninnen in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ bei ihren Seminare(n) und im Besonderen bei schamanischen Reisen Menschen mit ihren inneren Lichtwelten wiederverbinden und sie in ihrer Sehnsucht nach dem Ursprung unterstützen und Wege aufzeigen zu diesem zurückzufinden.

Im Christentum Symbol der Sündhaftigkeit, für ein „hartes Leben“.

Es wird erzählt, dass früher die Hexen Ginsterzweige in ihre Besen gebunden haben.

Heilwirkung: hilft bei Nieren- und Blasenleiden, bei Herzproblemen.

Bachblüte : Ulex europaeus: Bei Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung

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