Ginster

GENISTA PILOSA

Familie Hülsenfrüchte, Leguminosae

Diese seit keltischer Zeit bekannte Pflanze liebt kieselhältige, trockene, sandige Böden, liebt Wärme und braucht Feuchtigkeit. Die Heilige Schrift erwähnt den Ginster mehrere Male und es ist anzunehmen, das er auch in Palästina gewachsen ist. Findet er sich auf Böschungen oder Waldlichtungen, wo zumeist die eher dunklere Fichte und Kiefer wächst, dann leuchtet uns seine gelbe Blütenpracht schon von Weitem entgegen. Im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ haben wir ihn eine Weile im Topf, in der mit Sand gemischten Heilerde vom Kompost des Heilgartens gezogen und später ausgesetzt. Jetzt wächst er neben Lupinien Klee und Goldregen

Im keltischen Mythos dem Sonnengott Benelos geweiht, dessen Fest am 1. Mai gefeiert wird. Vielleicht gehört der Sonnengott zu den Druidenfeuern, die in dieser Nacht in den Hütten neu entzündet wurden. Licht galt als Leben, Tiere wurden durch die heilsamen Feuer getrieben und Feste wurden gefeiert.

Zum Unterschied von heute stand hinter diesen Festen das Ewige. Diese Feste bedeuteten Reinigung, Vertreibung böser Geister und Dämonen die geistige Trübheit auslösen. Dieses Licht des Benelos verstreute das Jenseitslicht und verband menschliche Lichtsehnsucht mit dem Allgott. Regina Hruska „So wie die Schamanen und Schamaninnen in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ bei ihren Seminare(n) und im Besonderen bei Termine (n) der schamanischen Reisen Menschen mit ihren inneren Lichtwelten wiederverbinden und sie in ihrer Sehnsucht nach dem Ursprung unterstützen und Wege aufzeigen zu diesem zurückzufinden. Wenn Menschen in Einzelberatung wieder den Kontakt mit sich selbst, ihrer Seele, ihrem Hohen Selbst suchen, folgen sie zumeist auch den Wegweisern ihrer Sehnsucht, die in der Richtung des Lichts aufgestellt sind.

Der Ginster war im Christentum Symbol der Sündhaftigkeit, für ein „hartes Leben“. Es wird erzählt, dass früher die Hexen Ginsterzweige in ihre Besen gebunden haben.

Heilwirkung: Gesammelt werden vom Frühling bis zum Herbst seine bitter schmeckenden Blüten. Die Inhaltsstoffe sind Alkaloide, Gerbstoffe, Bitterstoffe und ätherisches Öl. Er wirkt herzstärkend, harntreibend, blutdrucksteigernd und adstringierend. Die Blüten unterstützen bei niederem Blutdruck und bei Herzschwäche, wie die Heilpflanzen Herzgespann Beeren vom Weissdorn Baldrian Zitronenmelisse Tomaten Löwenzahn Wermut Traditionell wurden Ginsterblüten mit Maiglöckchen und Blüten vom Weissdorn gemischt. Das Maiglöckchen ist sehr giftig, fragen sie ihren Arzt!

Rezepturen aus den Bergen Österreichs: Tee aus Ginsterblüten wurde bei Gries- und Steinleiden, bei Verstopfung und Darmverschleimung in kleinen Portionen gegeben.

Die Samen wurden ausgekocht, abgeseiht, mit Honig gesüßt und zur Ausleitung von Giften verabreicht.

Schoße, Blätter und Blüten wurden in Wein angesetzt, die Tinktur mit Honig gesüßt und nach eigenem Gutdünken drei bis viermal täglich getrunken.

 

 

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