
Kirschpflaume – Frühblüher, Frucht
und Begleiterin im Wandel
Kirschpflaume Herkunft und Einordnung
Die Kirschpflaume, die Türken – Kirsche kommt ursprünglich vom Balkan, aus Anatolien und dem Kaukasus. Sie wächst als Strauch oder kleiner Baum und gehört zu den frühesten Blühern im Jahr.
Der Baum streckt seine Wurzeln tief in die Erde und gilt als der Urbaum, aus dem sich Pflaumen und Zwetschgen entwickelt haben. Er ist vor allem auch resistent gegen Hitze und Trockenheit.
Kirschpflaume und Artenvielfalt
Die frühe Blüte bietet Bienen, Wildbienen und zahlreichen Insekten Nahrung zu einer Zeit, in der nur wenige Pflanzen blühen. Später dienen die Früchte Vögeln und anderen Tieren als wichtige Nahrungsquelle.
Damit gehört die Kirschpflaume zu jenen Gehölzen, die mehrere Ebenen eines Ökosystems gleichzeitig unterstützen und zur Erhaltung der Artenvielfalt beitragen.

Kirschpflaume Namen und Geschichte
Der Name Myrobalane wird selten verwendet. Übersetzt bedeutet er „Gewürzeichel“.
Der Name geht auf den griechischen Arzt Dioskurides zurück, der sie für Heilzwecke verwendet hat.
Offiziell in die botanische Wissenschaft aufgenommen wurde sie 1789. Danach wurde sie in königlichen und adeligen Gärten gepflanzt.
Alte Kulturpflanzen zwischen Orient und Europa
Die Kirschpflaume begleitet Menschen seit Jahrhunderten. Ihre Verbreitung vom Balkan über Anatolien bis nach Mitteleuropa macht sie zu einer jener Pflanzen, die Kulturen, Handelswege und Gartenlandschaften miteinander verbinden.
Wildpflaume Frucht und Verwendung
Die Wildform des Kirschpflaumenbaumes wird selten angebaut. Sie wäre eine ideale Heckenpflanze.
Die Früchte sind gelblich, zumeist sauer und wässrig und frisch geerntet essbar.
Sie sind reich an Mineralstoffen und Vitaminen.
In der Türkei werden sie auf Märkten als frisches Obst verkauft.
Vergessene Wildobstarten Europas
Während moderne Obstsorten zunehmend vereinheitlicht werden, erinnern Wildformen der Bäume an die große Vielfalt traditioneller Obstgehölze Europas.
Sie bewahren genetische Vielfalt und erweitern das Spektrum naturnaher Ernährung.
Kirschpflaume und klimaresistente Zukunftsbäume
Die Kirschpflaume zählt zu den robusten Gehölzen, die Trockenheit und Hitze gut vertragen. In Zeiten des Klimawandels könnten widerstandsfähige Obstgehölze wie die Kirschpflaume für naturnahe Gärten und Landschaften wieder stärker an Bedeutung gewinnen.

Kirschpflaume und ihre feine Wirkung
Schamanen in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ und schamanische Heiler empfehlen die Bachblüte
„Cherry Plum“, um Menschen am Weg des Schamanen zu unterstützen.
Für spirituelle Ausbildungen gilt: Die Kirschpflaume kann als Bachblüte vor allem bei inneren Spannungszuständen hilfreich wirken kann.
Kirschpflaume und Resilienz
Der Wildobstbaum wächst an Straßenrändern, Waldrändern und auf schwierigen Standorten. Ihre Widerstandsfähigkeit macht sie zu einem Sinnbild dafür, auch unter veränderten Bedingungen zu wachsen, zu blühen und Früchte hervorzubringen. Vielleicht liegt darin eine ihrer wichtigsten Botschaften für unsere Zeit.

Kirschpflaume und ihre Ausstrahlung
Im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ hat sie einen besonderen Platz neben Buche, Kirschlorbeer, Stechpalme, Eibe und Eiche.
Regina Hruska: „Die Blütenbracht der Wildpflaume im Frühjahr und ihre rötlich strahlenden Blätter begrüßen Teilnehmer der Seminare und Menschen, die im Schamanenzentrum Wien, Termine und
schamanische Beratung in Anspruch nehmen“.
Selbstversorgung und Wildobst der Zukunft
Die Kirschpflaume verbindet Wildobst, Artenvielfalt und robuste Widerstandskraft. Ihre Früchte wurden über Generationen genutzt und könnten in Zeiten des Klimawandels wieder stärker in naturnahen Gärten und Selbstversorgerprojekten geschätzt werden. Die Türkenkirsche bringt den ersten Hauch von Frühling –
eine Pflanze, die Leben weckt und Fülle ankündigt.
Die Kirschpflaume verbindet alte Kulturgeschichte, Wildobst, Artenvielfalt und Zukunftsdenken auf besondere Weise und zeigt, wie wertvoll robuste Gehölze für Mensch, Natur und kommende Generationen sein können.


